Anmut

Rosen

Nun, was sind das für Zeiten.

Ein Leben im emotionalem Schleudergang. Dieses Land, diese Leute. Ein wenig diese Bert Brecht Tonality, Was sind das für Zeiten, in denen…“ So einiges abhanden kommt. Die Liebe, wie ein Stock oder Schirm. Meine Liebe nicht, sie ist das Feuer, das mein Herz warm hält und meine Seele rein. Die Wärme, die in feinen Linien alles durchzieht, gibt dieses schöne Gefühl von Geborgenheit. In Wert, Wichtigkeit, Normalität, Menschlichkeit, Sinn, Ausrichtung, Ziel und letztlich auch Verstand. Den Verstand einschalten, den schönen, wahren, tiefen Menschenverstand. Dieses Gefühl, die Liebste, das Kind, einen Bruder, einen Freund, einen guten Bekannten von Herzen zu umarmen. Und ein wenig die ganze schöne Welt.

2016

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2016. Eine überaus freundliche Zahl. Zwischen 20 und 16 liegt die Quersumme 18. Alles durch 2 teilbar sowie 20 und 16 durch 4. In der Summe der 20 und 16 ergibt sich die 36, die durch 2 geteilt 18 ergibt und durch 4 geteilt 9. Die 18 und die 9 harmonieren mit der 3, die zwischen der 2 und der 4 liegt. Das ist eine durchaus kuschelige Konstellation, würde ich mal fernab von Mathematik als Mann des Wortes behaupten. Da ich ungekrönter Optimisten-Weltmeister sein mag, stelle ich die These auf, dass die Zahl 2016 ein gutes Omen ist. Für die Welt.

Man könnte verrückt werden…

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…wenn man wollte. Da ich das nicht möchte, betreibe ich manchmal aktive Nervenberuhigung und Gedankenbereinigung. Denn wir leben in unruhigen, herausfordernden Zeiten. Zumindest empfinde ich sie aktuell als unruhig und herausfordernd, aber das haben die Menschen wohl schon immer getan.

Aktuell dreht sich viel um Islam und Islamismus und Krieg und Terror. Keine schönen Dinge, die da geschehen. Schreckensbilder, die die Fantasie beflügeln. Albert Camus‘ „Der Fremde“. Am Ende liegt der Mann tot am Strand. Der Araber. Kopfkino. Pegida. Beschimpfungen. Vorwürfe. Einfache Lösungen auf allen Seiten. Herrje, es ist Weihnachten.

Interstellar – wollen wir die Erde wirklich verlassen?

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Nun, man kann diesen Film anschauen und interpretieren. Man kann ihn zurecht als ein Meisterwerk unserer Zeit betrachten und ihn beklatschen. Hollywood liefert ganz großes Kino. Im beachtenswerten IMDb-Ranking erreicht der Film bereits eine bemerkenswerte 8,9 von 10. Das katapultiert ihn in der alltime-hall-of-fame auf den 12. Rang. Excellent, Christopher Jonathan James Nolan.

Egal. Vergessen wir einmal den Film. All das Faszinierende um Raum und Zeit, schwarze Löcher und unendliche Unendlichkeit. Das Abenteuer auf der Suche nach einer Überlebenswelt im All. Der Plan B der Menschheit. Ein Blockbuster. Es geht um Katastrophe und Rettung. Ami-Style.

Surreale Momente mit La Gare de Perpignan von Salvador Dalí

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Sinnlicher Overload. Knarrzknurrzzz im Zentralhirn. Alles echt? Alles surrealistisch?

Ihr wisst, am Ende ist dieser Blogger hier exakt genommen ein einfacher Junge vom Lande. Gerade dann, wenn die große weite Welt ruft. Nun sitze ich hier auf meinem Bett, traktiere dieses süße kleine Notebook mit hämmernden Fingern, höre schöne Musik von Viveka, denke an sie in einem von Bildern unterlegtem Dauermodus und sortiere meine sinnesbeflügelten Gedanken.

zufrieden.

Windräder

Ist ein kleines Wort. Irgendwie unterbewertet als die kleine Schwester vom großen Glück. Es hat wenig Energie dieses Wort, vermeintlich, versprüht keine Funken, es lodert nicht. Kein Feuerwerk, kein Freudentanz. Am Boden, zurückgenommen, als wäre es das Mindeste. Klingt fast wie unbedeutend, wie eine Hürde, die man mit einem kleinen Schritte nimmt. Och ja, ganz gut, bin zufrieden. Das hat den Esprit von beigefarbenen Badfliesen.

Wie komme ich darauf?

Tief im Vorweihnachts-WordPress-Code-Chaos…

Code

Au Backe!

Manchmal kommt es dicker, als man gerade brauchen kann.

Hier kommt alles zusammen. Mann. Job-Chaos, Code-Chaos, Emotions-Chaos, Vollmond und Betrüger am Telefon. Vor Weihnachten ist scheinbar immer ein wenig viel Energie im Umlauf und in der Atmosphäre. Gestern Abend musste ich mich in die tiefen meiner WordPress-Installation begeben, weil durch meine Versuche, ein neues Design zu finden, das automatische Update nicht mehr funktionierte. Mittlerweile, ich hätte das Thema gerne auf die lange Bank geschoben, wuchs die Zahl der Update-Anfragen verschiedener Plugins. Merkwürdigerweise bin ich mittlerweile so etwas wie mein eigener Administrator, wo ich doch eigentlich Texter bin. Die Geister, die ich rief…

Die feine Art des Stromanbieters LichtBlick, uns frohe Weihnachten zu wünschen

wind I. 2013
wind I. 2013

EIN LichtBlick!

Als Texter kenne ich mich mit Weihnachtsgrüßen aus. Herrje, wie viele ich schon getextet habe.

Nun habe ich, haben wir Weihnachtsgrüße der sehr speziellen und besonderen Art bekommen. Von unserem Stromanbieter LichtBlick, der seinem Namen alle Ehre macht. Da kommt Mitte Dezember doch tatsächlich eine zauberhafte Mail von LichtBlick, die mich ziemlich überrascht hat.

Ich denke, ich zitiere, damit ihr versteht:

„Guten Tag liebe Lebensgemeinschaft,

Mit den Coen-Brüdern und Thomas Schütte in Essen

Museum

Großes Kino!

Eigentlich. Genau, da weiß man schon. Das Gegenteil von dem, was am Anfang steht: In diesem Fall von ich wollte ein ganz ruhiges, entspanntes Wochenende in Essen verbringen. So mit lange schlafen, gemütlich frühstücken und chillen all day long, wie meine Kinder sagen würden. Aber erstens kommt es immer anders und zweitens als man denkt. Mir war vor der Abfahrt die CHOICE in die Hände gefallen – so ein Stadt-Kultur-Magazin aus Köln. Vorne drauf eine Szene aus dem neuen Jim Jarmusch-Film. Jim Jarmusch. Night on earth. Lange her. Wynona Rider, Armin Mueller-Stahl, Roberto Benigni und die Leute von Aki Kaurismäki.

Einen ganz herzlichen Dank, mein lieber Götz Werner!

Teelichter dm

Nach dem Internationalen Männertag gestern geht es heute mit einer Männerstory weiter. Vor geraumer Zeit, genau gesagt am 9. September 2011, echauffierte ich mich in einem offenen Brief an Ingvar Kamprad und Götz Werner über die Minderleistungs-Brennwerte der Teelichter von IKEA und dm. Beide Teelichtsysteme waren derzeit einfach Schrott, weil die Dinger nicht nur im Grunde, sondern auch vollkommen tatsächlich absolut nix taugten. Ein Stündchen und die Dinger hauchten ihr leuchtendes Leben aus.

Feuerwehr, Habermas, Foucault und was genau ist passiert?

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Ich warne euch vor, bevor ihr zu lesen beginnt.

Dies wird sehr wahrscheinlich ein ein wenig kryptischer Beitrag. Das hängt damit zusammen, dass Texter generell ein wenig schräg sind und das Gehirn nach intensiver Textarbeit wie ein überpowerter Prozessor überhitzt. Das kann zu Fehlfunktionen und Übersprungshandlungen führen. Dieser Text ist eine solche Übersprungshandlung, quasi ein Auslaufen, so wie es die Fußballprofis nach ihren Bundesligaeinsätzen praktizieren. Wirr. Ohne Bedeutung. Wie Blindtext. Lorem ipsum. Was Sie hier lesen, macht keinen Sinn und zeigt nur, dass hier etwas Sinnvolles, zum Beispiel Ihre Botschaft, stehen könnte…

Hinter den verschlossenen Türen Europas…

Schlüssel

Lampedusa – Hamburg.

Es beschäftigt uns alle nun ja schon seit geraumer Zeit. Auch hier im Blog ist es immer wieder mal Thema gewesen. Lampedusa und die Festung Europa. Vor den Fernsehern und Bildschirmen schauen wir zu, wie afrikanische Flüchtlinge ertrinken. Es ist wie im Film Titanic, als die Boote wegrudern, halb leer, um nicht eventuell unterzugehen.

Den kommen die Polen holen

Focus I, 2001
Focus I, 2001

Ups.

Klingt wie ’ne Drohung. Nein, nein, wir wollen hier mal niemanden verunglimpfen. Aber, ja, letztlich war es tatsächlich so. Hier nun also der vierte Teil der angekündigten Trilogie-Fertigstellung. Hä? Egal. Mann muss auch mal drei gerade sein lassen, oder wie hieß das? Immer diese Konventionen.

Schnellzulassung eines Kraftfahrzeugs auf einer deutschen KFZ-Zulassungsstelle in 14 Minuten

Kennzeichen

Ruckizucki!

Auto zulassen stand auf dem Programm. Behördengang. In meinem Innersten rumorte es und Vorstellungen von stundenlangem Rumsitzen, endlos langsamem Umklappen der mechanisch betriebenen Wartenummeranzeige und von schlechtem Automatenkaffee kamen hoch. In meinen Händen sah ich schon eine Ausgabe des Spiegels aus dem Jahr 1989, die schon Generationen von KFZ-Zulassern die Wartezeit verkürzt hatte.