Kategorie-Archiv: Gesellschaft

Allein, allein – allein, allein…

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Hattet ihr schon einmal ein ganzes Hotel für euch allein, allein?

Ich schon. Gerade jetzt. Heute Morgen kam ich an. Ich war um zwanzig nach Vier aufgestanden, hatte mir in der Küche megaleise einen Cappuccino gebrutschelt und mich dann auf den Weg gemacht. Allein. Im Auto Richtung Schweiz. 11 Uhr musste, wollte ich da sein. So um 6 Uhr meldete dann der Verkehrsfunk einen üblen Unfall auf der A81 bei Stuttgart. Ein Falschfahrer. Alle 20 Minuten kamen mehr Infos. Falschfahrer plus Beifahrer. Schon auf der Bundesstraße Autos gerammt. Frontalzusammenstoß. Mercedesfahrer, 82, aus NRW. Der Beifahrer eine Beifahrerin, sein 75-jährige Frau. Später die Meldung, dass er gestorben ist. Und ein anderer. Mist.

Gebt uns Grillwetter

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Ladies and gentlemen, enough is enough. Ja, ja, Kack-Englisch, aber was solls. Darum geht’s ja nicht. Ich, du, sie, er, es, wir alle wollen nicht mehr. Shitti, shitti, shitti.

April, April, der macht, was er will. Das bedeutet: Abwechslung. Rauf, runter. Mit Temperaturen und so. Aber. So ist es nicht. Dieses Land ist Dr.Oetker-Pizza-mäßig tiefgefroren. Wir sind gerade zu Fuß von einem Geburtstag gekommen. Den Berg runter. Aus dem Nachbardorf. Und verdammt ja, wir mussten uns gegenseitig anfeuern, nicht in der Kälte liegen zu bleiben und still ins weiße Licht zu gehen. “E-s w-i-r-d p-l-ö-t-z-l-i-c-h s-o w-a-a-a-a-r-r-r-m-m-m-m-m.”

Parameter des Augenblicks

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Outstanding moments.

Manchmal hat das Leben einen wissenschaftlichen Touch. Vielleicht dann, wenn man zur Ruhe kommt und dem Luxus Zeit frönt. Heute Mittag habe ich mir einen Augenblick gestohlen und habe etwas getan, was eher eine Vorstellung als eine Wirklichkeit ist. Ich bin ins Hotel van der Werff gefahren. Mit Herrn Cooper im Schlepptau. Wir haben den Gastraum betreten und uns einen Platz am Fenster gesucht.

Besser leben in der Kommune 2

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Sorry. Zur Zeit kann ich euch nur Schiermonnigkoog bieten. Alle anderen Themen dieser Welt gehen an mir vorbei. Gut so. Keine Lust auf Zypern, Euro, Krise, Weltgedöns. Der Kapitalismus mit seinen Strömen von sonstwas nervt. Kohle von A nach B und in die Taschen von X nervt. War da nicht mal was von sozialer Marktwirtschaft? Nutzung der Kräfte. Teamwork. Wenn’s ums Geld geht, hört die Freundschaft auf. Europa. Freunde. Ah ja.

USE ME NOW!

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Here we are in the Army now. Benutzt mich, macht mit mir, was ihr wollt.

Ts. Nun. Nein. Nicht ganz so, wie ihr vielleicht denkt. Es geht um Unterhosen. Shorts. Wisst ihr, gestern habe ich über Köln und Kunst und KunstBasar und Sebastian Linnerz und Trash/Treasure und Michael Staab geschrieben und die Besucherzahlen waren explodiert – zumindest im Rahmen der Möglichkeiten eines Nischenblogs. Nun hätte ich nachlegen könne, das Feuer schüren, das Eisen schmieden, so lange es heiß ist, aber.

move, move, move it:)

Lust auf Eis

Yes Sir, mir ist nach tanzen. Heute Nachmittag habe ich nicht getextet, konzeptioniert, gedacht, gewerkelt, weil ich in der Schule beim Schullaufbahngespräch war. Weil allmählich die Schulpflicht in Freiwilligkeit übergeht, sollen die jungen Menschen sich mal Gedanken machen, was werden soll. Wie es mit Schule und so weitergeht.

Warum haben wir eigentlich immer zu wenig Geld?

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Kürzlich habe ich irgendwo eine Zeile von Karl Marx gelesen, in der es um die Entfremdung ging, die durch Geld bewirkt wird. Kein Austausch von Naturalien, Waren, Dienstleistungen, nein, Geld. Der teuflische Stellvertreter, der so praktisch ist, weil man mit unserem Geld in Spanien ein Bier trinken kann. Ich arbeite hier, bekomme dafür Geld, mit dem ich mir bei germanwings im Sonntagsschlussverkauf ein Ticket für 33 Tacken ziehe, dass die für 100.000 Mäuse in irgendwelchen Radiosendungen beworben haben, die ich für 17,99 Piepen im Monat hören kann (so nebenbei: bei der GEZ zwangsgebucht inklusive Fernsehen, das ich seit 1999 nicht mehr habe.) Nun bekomme ich mein Geld ja durch Werbung, die ich schreibe, die dann von germanwings bei der GEZ (also WDR und so) gebucht wird. Also zahlt mir germanwings letztlich das Ticket und das Radio und das Bier in Spanien. Sonst könnte ich mir das ja nicht erlauben. Sind die bescheuert. Aber so kann man sagen, Geld hat doch was Gutes: Mit alle Mann, am Ballermann…