Zwischen Induktionsfeld und Glaswolle

muehlhausen\_haus

Bin ich ein wenig abhanden gekommen.

Allmählich wird es. Ganz allmählich. So von einem Haus in ein anderes zu ziehen ist schon so eine Sache für sich. Könnte man einen Hauptberuf draus machen. Nun ist der Adler also gelandet und ich möchte euch die neue Heimat des fiftyfiftyblogs vorstellen.

Das Alte Verwaltungsgebäude der Bleigrube Bliebach aus dem Jahr 1900. Kernsaniert 1992, neue Fenster...

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Frank Ocean läuft…

Dolphins

Es ist alles leicht und dreht sich. Manchmal eiert diese Welt, da hat sie eine Unwucht, weil sie schräg im Raum steht, um das Lächeln des Mondes besser zu sehen.

Der Adler ist gelandet, bin hier und dort, zwischen den Zeiten und Räumen in diesen Murakami-Etagen, die zwischen zwei Stockwerken liegen. Die Welt lächelt, die Sonne strahlt, die Legoklötzchen fügen sich, mein Herz tanzt, dreht sich,...

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Noch 3x schlafen:)

Leeres Zimmer

Ja:)

Es geht voran und es geht aufwärts. Hinter mir liegen Tage, die sich das Prädikat außerordentlich tatsächlich verdient haben. Von Wochen könnte ich sprechen, von Monaten reden. Also dieses Jahr 2016 hatte ich mir ganz anders vorgestellt.

Nun, ich zitiere meinen geliebten Papa Rolf: Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt. So in etwa ist das gelaufen. Überraschung. Nun finde...

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Was ist Heimat?

Borner 16

Gestern habe ich diesen Beitrag geschrieben. Über das, was mein Innerstes gerade auf links dreht. Puff, Peng. Zuspruch, Verständnis, Mitgefühl. Danke.

Seit zwei Wochen ist Viveka hier. Wir testen ein wenig das Leben, wie es sein könnte, wenn wir tatsächlich einmal zusammenwohnen. Es ist spannend. Wir teilen den Alltag. Viveka bewegt sich durchs Dorf. Trifft die Nachbarn, unterhält sich, nimmt...

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Es tut weh. Punkt.

Jens 93 Dennis Durant

Vor diesem Beitrag drücke ich mich nun seit Wochen, Monaten. Ich war ein Maschinenmensch, der das Notwendige getan hat. Es kam alles so schnell. Das Haus, die Heimat, verkauft. Weg. Es kommen neue, nette Menschen, die übernehmen. Ich kämpfe mit den Tränen. Mein Herz weiß, ich will nicht gehen. Es haben 100.000 € gefehlt, die ich in meinem Leben mit Arbeit nicht mehr aufbringen. Der Zug ist abgef...

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Ein Mond, der lächelt

Zu Zeiten Jesu Christus
oder um 3067
hab ich vergessen

Von einem Planeten
hab ich mich gestürzt
in diesem Anzug
Supermann

Der war mit Alufolie beklebt
und Liebe und Glitzer

Von einem Einmeterbrett
als Abschussrampe
bin ich gesprungen
in den freien Fall

Ich weiß noch
das Gefühl war Porno

Den Leuchtring
am Finger
die Schweißerbrille
für alle Fälle
das Butterbrot
die Apfelsin...

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Mir ist so…

… ein wenig vorfreudig kitschig zumute. Thank god, it’s friday:)

Bin aufgeregt
dich zu sehen
das ist immer ein wenig
als würde die Liebste
nach langer Zeit
mit einem
von einer Dampflok gezogenen Zug
langsam in den Bahnhof einfahren
und hinter einem der Fenster
an einer Tür
da wird sie stehen
und genauso aufgeregt sein

Schachtner/van Ackeren – Peripherie IV – Kunst ist es, wenn es Position bezieht

TATE Frau gelb

SCHACHTEN & ACKERN. Zurück an den Anfang. Köln, Duisburg, Mannheim und jetzt wieder Köln. Labor Ebertplatz. PERIPHERIE IV Daimäxion/Sturz. Eine Raum-Klang-Performasphäre. Barbara und Norbert werden das Labor bespielen. Letzte Woche habe ich sie dort getroffen. In dem Raum hinten ohne Fenster, in dem ich Norbert und seine Bilder 2012 kennengelernt habe.

Wir haben gesprochen. Es ging um Kunst, e...

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Tage

In sich tragen
die Kette
aufgereihter

Nimm die Finger
von der Perle
bitte

Zerschlagene
gehaucht noch
leicht
beschlagen

Schlinge

Die Sanften
die Liebsten
wie Rausch

Worte
auf die Haut
Babyhände
Niveaduft

Die liebsten Sätze
aus allen Zeiten
Allheilmittel

Küsse
knapp unter dem Ohr

Du weißt
noch
ich weiß
wir wissen

Blicke
Fingerkuppenberühren

Zurücklehnen
Augen...

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