Die Lyrik starb in der Mayerschen, Woody schenkte uns Marvin

Wiehltalsperre\_Wald

Diese Welt würde mich taumeln lassen, ständen die mir gewachsenen Füße nicht auf einem Boden, der die Sterne zu Griffen macht, die Bäume zu Halt, die Sonne zur Mutter Theresa des Gewissens, das Tagwerk zum Steigbügel mutigen Weitergehens. Atmen nicht vergessen.

Das Wochenende liegt hinter mir. Es begann mit einem Tumult. Es hätte von Anfang an so schön sein können, war es aber nicht. Menschen...

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Paris:)

Gare du Nord

Salut.

Wer hätte das gedacht, noch ein Beitrag 2015. Und wieder Paris.

Alles ist wie am Schnürchen gelaufen. Wecker: 5 Uhr. Abfahrt: 5 Uhr 34. Geplante Ankunft: Spätestens 12 Uhr 45. Um kurz nach 10 hatten wir bereits die mit Maschinenpistolen bewaffneten französischen Zöllner passiert. Kein Stau. Kein Aufhebens. Alles easy. Der Terror ist bereits in den Alltag eingepreist (Ramadi ist von ir...

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fiftyfifty durch fifteen

00\_Projektor

Jahresrückblick

2015. Nun. Weltweit kein ganz einfaches Jahr. Für den fiftyfiftyblog ein ruhiges Jahr. Aus den verschiedensten Gründen habe ich mich zurückgehalten. Weniger geschrieben, weniger kommentiert. Wegen Arbeit, wegen Konzentration auf andere Dinge, oft wegen Sprachlosigkeit. Geht in der Welt draußen ab, was gerade in der Welt draußen abgeht, ist es schwierig über die kleinen, schönen...

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Würde hat dann ja auch was mit guter Laune zu tun, nö?

Kleines Glück

Ey Leute, es weihnachtet. Und ja, endlich ist frei. Mir geht es schon den ganzen Tag so, dass ich was schreiben will. Selbstverständlich so etwas Bedeutendes, Großes. Präsidentenhaftes, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger und Neubürgerinnen und Neubürger und Cheeseburger/innen. So eine Weihnachtsansprache mit Format und Karacho. Hasta la vista, baby. Die Massen bewegen, die Botschaft rüberbringen...

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SCHACHTEN & ACKERN im Kölner Maison Belge

Barbara 2

Eine Performance. Eine performative Ausstellung. Heute Abend in Köln im Belgischen Haus. Es geht, das Haus. Belgien gibt auf. Früher waren Belgier in Köln stationiert. Kasernen, Soldaten. Heute. Au revoir. Da braucht es dann auch kein Haus mehr, in dem die Kultur des Landes wohnt. Umnutzung. Es wird ein Restaurant kommen, und anderes. Mitten in Köln, direkt neben dem Neumarkt. Ein Sahnestückchen...

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Im Rausch der Kunst

Fanta

Für Viveka!
(Die meint, ich würde zu wenig bloggen.)

Manchmal finden Dinge zusammen. Kulminieren. Manchmal ist es fast zu viel. Für einen Moment, eine Stunde, einen Tag. In diesem Fall eine Nacht.

Es ist einige Zeit her. Tatsächlich mag ich nicht nachdenken, wann. Vor einer Woche? Vor zwei Wochen? Egal. Köln. Viveka, Zoe und ich waren auf dem Weg zu meinem Bruder und meiner Mutter in die Ei...

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Privacy!

Sideboard

Paris!

Nun. Die Welt fliegt umher wie ein Hühnerhaufen. ALARM! Durchsuchen, kontrollieren, jagen, reagieren. Das Primat der schnellen Reaktion. Stärke zeigen, handeln, antworten. Vergeltung.

Ich habe die Nachrichten ignoriert. Fast. Der Sog war groß. Hinschauen. Wie viele Tote? Wie? Wo?

Nicht weit von dort, wo Viveka und ich für Silvester eine Wohnung gemietet haben. In Paris. Wir werden f...

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Kein Ort wie Ruhrort

Endstation

„Das Schönste, was einem im Leben geschehen kann, ist neben Liebe der wichtigen Menschen der Zugang zum künstlerischen Schaffen der Welt.“

Glück, pur.

Das Leben leben. Diesem Normalen auf der Spur. Märklin-Format. Der Pflicht ergeben, den Rahmenbedingungen, den Anforderungen. Dem Geld. Ihr kennt das: Am Monatsanfang kommen die Abbuchungen. Die Versicherungen, die versichern, dass alles siche...

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Dem Meer so nah auf Schiermonnikoog

Gras 2

Den ganzen Tag unterwegs. Mit Herrn Cooper, sofern er kann. Er wird alt, will nicht mehr so weit. Heute ist er stehengeblieben, hat mich angesehen, wollte umkehren, der alte Junge. Nicht mehr an der Leine am Fahrrad. O.K. Habe ihn gelassen, trotz Leinenpflicht und entsprechender Blicke.

Er geht seinen Weg, in seinem Tempo. Manchmal bricht er mir das Herz.

Das Meer. Wie ein großer Bruder. Ber...

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