Köln, raum 13 und die Frage, wie man Geschichte und Zukunft leben möchte

Es geht immer so oder so.

Ja, generell ist das Kölsche Grundgesetz geduldig und findet für jede bequeme und unbequeme Lebenslage eine Antwort. Das muss wohl so sein, wenn man Erfahrungen wie diese Stadt gemacht hat. Mal ganz oben, mal ganz unten. Mal die leuchtende Metropole, mal die brennende Stadt. Man kann nicht verleugnen, wo man hergekommen ist. Rom, Mittelalter, der Kölner Kaufmann der g...

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Die eindrucksvolle Begegnung mit Shoichi Sakurai

Ich kann es kaum fassen. Es ist. Sehr bewegend und berührend. Diese Begegnungen im Leben eines Menschen, die Spuren hinterlassen. Die tiefer gehen, unter die Haut und weiter in das innere Land. Die Ebenen, die Steppen, die Wälder, die Seen, Meere. Das innere Ausgefülltsein. Angerührt. Vom Leben liebkost. Der rotsatte Vollmond am Himmel des eigenen Fühlens.

Anfang Oktober habe ich Shoichi bei d...

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Weshalb ich in der Werbung arbeite

Arbeite ich in der Werbung?

Das alles ist eine lange Geschichte. Eigentlich erzähle ich sie nicht euch, sondern mir. Stefan, ein Kollege, der uns gerade verlassen hat, fragte mich einmal: „Jens, weshalb all diese Sachen. Der Blog, Facebook. Deine Bilder, Videos, Texte?“

Aus purer Eitelkeit, Stefan. Und weil all das irgendwo hin will. Das Texten, die Bilder, die Videos. Und weil es mein Tageb...

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Deutschland zufrieden wie nie

Die gute Nachricht:

„Noch nie war die Lebenszufriedenheit der Deutschen so hoch wie 2019. Sie liegt aktuell bei 7,14 Punkten auf einer Skala von 0 bis 10. Damit wird das Ergebnis von 7,05 Punkten aus dem Vorjahr um 0,09 Punkte verbessert. Das ostdeutsche Glücksniveau stieg sogar um 0,11 Punkte auf das Allzeithoch von 7,0 Punkten, der höchste Wert, der jemals seit dem Mauerfall vor 30 Jahren ge...

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Mit Interstellar 227 im doublespace

Entrückt.

Aus der Welt in die Welt. Wo sind wir? Wo leben wir? Wozu das alles?

Köln am Wochenende, an einem Freitag. Die Premiere von Interstellar 227 in der Alten Feuerwache. Wir haben uns ein Hotelzimmer in Deutz genommen, sind ein kurzes Stück U-Bahn ohne Ticket gefahren und den Rest gelaufen. Labor Ebertplatz lag auf dem Weg, dort haben wir Judith getroffen, die gerade mit einer Ausstell...

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Die wunderbare Gemeinsamkeit von Colleen Sakurai, Shoichi Sakurai, Helga Mols, David Grasekamp

4 by 4.

4 Künstler*innen, vier Werke, vier Räume. Im Kulturhaus Zanders in Bergisch Gladbach. Die vorletzte Ausstellung, bevor das ehrwürdige Gebäude den Familienbesitz verlässt und anderweitig genutzt wird.

Colleen Sakurai, Shoichi Sakurai, Helga Mols, David Grasekamp.

Gestern Abend war die Eröffnung der Ausstellung. Bis hinten voll das Kulturhaus Zanders. Habe ich schon einmal eine...

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Mit Barbara Schachtner durch das Deutzer Zentralwerk der schönen Künste

Für Sebastian

Letzte Woche erreichte mich eine Mail mit der Frage, was mit dem fiftyfiftyblog los sei. Alles in Ordnung? Yep. Alles im grünen Bereich.

Nur: Die Dinge ändern sich. Viel ist derzeit von Transformation die Rede. Auf dem Weg zur Arbeit kürzlich hörte ich im Deutschlandfunk einen Bericht über ein Soziologentreffen in Jena. Transformation, Veränderung, Neudenken von Gesellschaft. E...

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Das Schöne lieben, leben

Nun, ich weiß nicht, wo anfangen.

Zwei Wochen Urlaub, zwei Wochen wie zwei Monate. Lande mal.

Raus aus allem.

Viel passiert, viel gesehen, viel Zeit gehabt.

Für mich, für uns.

Freitag vor zwei Wochen haben wir uns ins Auto gesetzt und sind in Richtung Italien aufgebrochen. Hotels waren gebucht. Riva del Garda, Verona, Venedig. Zwei Tage, zwei Tage, vier Tage. Zwischendurch irgendwann m...

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VERÓNICA von Helga Mols und der Umgang mit der Gegenwart

VERÓNICA, 120 x 95 cm, Gouache und Öl auf Leinwand, Pflanzenfarbe auf Baumwolltuch, 2019 – von Helga Mols

Ausgestellt im Kulturhaus Zanders in Bergisch Gladbach im Rahmen der AdK-Ausstellung „alles ist eitel“ – der Titel entstammt aus einem Gropius-Gedicht, in dem eitel im Sinne von vergänglich verwendet wird. Es ging also um Vergänglichkeit.

Mit Ihrem Bild zitiert Helga Mols den spanischen...

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Problemzonen im Kunstverein Koelnberg

Freitagabend letzte Woche. Eine Einladung zur Vernissage von Barbara und Norbert, Barbara Schachtner und Norbert van Ackeren. Barbara hat gesungen, Norbert ausgestellt.

Freitagnachmittag, der Woche über die Autobahn in Richtung Köln entflohen. Aufregend. Ich wusste nicht, was Norbert ausstellen würde, kannte Andreas Söke und Russ Spitkovsky nicht und hatte mal eine Ausstellung von Gerd Bonfert...

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