Schöner, gemütlicher Sonntagsspaziergang.

Genug aufgeregt für heute. Vergessen wir mal Spiegel Online und die Homöopathie (für einen Augenblick, die Debatte im Blog könnt ihr gerne weiterführen). Gestern war ich mit den Kindern in der Natur unterwegs. Ela feierte mit einer Freundin Geburtstag, Zoe, Jim, Cooper und ich streiften um Schloss Crottorf herum. Ausgangspunkt war die Rote Kapelle oberhalb von Friesenhagen. Hier fanden von 1611 bis 1652 die „Hexenverbrennungen“ im Rahmen der Inquisitionsprozesse im Wildenburger Land statt. Ein merkwürdiger Ort. So ruhig, so beschaulich, so erinnerungsvoll… Und mit einer Kapelle, die der Heiligen Anna geweiht ist. Wer immer sie war…

Das Foto mit dem Holzstamm zeigt übrigens eine von einem Jäger errichtete Salzlecke fürs Wild. Auf der Rückseite des Baumstumpfes ist ein Quader ausgesägt, in dem ein Salzstein liegt. Regen löst den auf und spült die Salzlösung vorne durch den eingesägten Ritz den Stamm herunter. Das Wild kann hier das Salz, die rote Spur, auflecken. Auf unserer Wanderung sind wir dann wieder im Wildenburger Hof zum Kaffeetrinken gelandet. Schokoladenkuchen, Marzipantorte und Apfelkuchen mit Sahne. Ein guter Sonntag.

8 Kommentare

  1. Annegret

    Hallo Jens,

    schöne Bilder hast Du gemacht. Wurden nur Hexen verbrannt oder auch Kritiker? Scherz beiseite, mußte mal sein. Und wo ist jetzt mein Kuchen?

    Annegret

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    1. Jens

      Hi Annegret,

      die Kirche hätte wahrscheinlich bei Homöopathen auch nicht lange gefackelt. Im wahrsten Sinne des Wortes. Ist aber schon gruslig, wenn man an dem Platz steht und dran denkt. Uah. Tja, meine liebe Annegret, das ist der Nachteil an Web 2.0. Alles virtuell. Musste zum Bäcker…

      Liebe kuchige Grüße

      Jens

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    1. Jens

      Hi Raoul,

      danke für das Kompliment. Homöopathie warne ich dich vor: Falls du einen ruhigen, gemütlichen, unaufgeregten Tag haben möchtest, lies was anderes. Zum beispiel den Text von heute und nimm dir 16 Minuten für den Film:)

      Liebe Grüße

      Jens

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