I see fire – I see…

I see fire

Damit ihr den Text hier verstehen, fühlen könnt, müsstet ihr euch vorbereiten. Am Theater haben wir uns vor den Proben eingegroovt. Gleichklang. Ein Verständnis. Hört euch Ed Sheeran an. I see fire. Youtube. Spotify. Gibt es überall.

Ein dunkler Raum. Stühle, Menschen, eine Bühne. Es wird dunkel, das Publikum sitzt ordentlich aufgereiht, die Akteure verlassen die Bühne um uns zu umrahmen. Es ist ein Abschied, mir kommen die Tränen. Dort stehen sie in weißen Hemden. Eine Ehrerbietung. Durch meinen Kopf rasen Bilder. Der weiße Tunnel, die Lichter. Rolf. Mein Vater ganz nah. Immer wieder.

Gespräch mit Noel

Auch in einem kleinen Dorf bekommt man nicht alles mit. Die rasende Zeit ist ein Vorhang, der sich vor die Wahrnehmung legt. Wow, klingt gut. Respekt. Hab ich mir gerade ausgedacht.

Heute kam ich wegen Kopfweh früher von der Arbeit. Vorgestern München bis in den späten Abend, gestern Texten und Steuer, heute eine Präsentation, da hat der Kopf NIET gesagt.

waterLOO – die Brooklyn-Bridge und wo ist das Papier?

The Loo

Wer den fiftyfiftyblog seit längerem verfolgt, wird eine fotografische Vorliebe für Toiletten entdeckt haben. Habt ihr? Diese stillen Orte, an denen sich Menschen im privaten und öffentlichen Bereich so intim nah kommen.

Männerklo. Kölner Flughafen. Im Stehen pinkeln. Der feine Herr neben mir, teurer Anzug, exquisite Schuhe. Macht, was Mann machen muss. Pipi. Und raus. Ohne Händewaschen. Ah. Feuchter Händedruck im ersten Meeting. Wo er wohl hingeflogen ist? Hätte ich Anzug und Schuhen nicht zugetraut, die Nummer. Aber so läuft’s im Leben. Ist alles nicht so ganz gradlinig und 1 zu 1 nachvollziehbar, antizipierbar, einschätzbar. Da liegt man schon mal daneben.

Nosbach – Munich – Nosbach – Italy:)

Airport_Munich_Juni 15

Große Welt. Big Business.

Mögt ihr Flughäfen? Ich mag sie. Liebe sie. Drehkreuze. Kosmopolitische Sammelplätze.

Es sind die letzten Tage. Arbeit. Wie ihr an meinen Blog-Schreibzyklen merkt, bleibt wenig Raum. Viel zu tun. Freie Jobs. Agentur. Steuer. Ich bin recht eingespannt, ohne, dass es zu viel wäre. Aber eben ausreichend. Ausfüllend.

Der gute Herr Cooper wird 10!

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Morgen! Da heißt es dann Happy Birthday mein Lieber und Congratulation und drei Mal HOCH.

Menno, wie die Zeit vergeht. Jim fährt mittlerweile Auto, Zoe ist eine junge Frau und Herr Cooper und ich ergrauen allmählich gemeinsam. Noch ist er schwarz und ich dunkelblond, aber es schieben sich graue Haare ins Bild.

Bogotá – von Susanna Schönberg

Bogota

Essen. Zeche Zollverein. C.A.R. Contemporary Art Ruhr. Von Freitag bis Sonntag. Im Cubus. Ein Betonwürfel – 35 m x 35 m x 34 m. Von japanischen Architekten entworfen, heute genutzt von der Folkwang-Schule. Ein irres Gebäude. Schön. Groß. Unvorstellbar.

Viveka und ich waren eingeladen zur Vernissage am Freitag. Vivekas Freundin Susanna Schönberg hatte uns auf die Gästeliste setzen lassen. Ich war zu spät in Essen, hatte die Woche wie ein besessener gearbeitet, am Freitag das Haus geputzt und getextet und telefoniert und war zu spät. 20 Uhr statt 19 Uhr. Eine ewige Hetzerei. Termine, Autobahnen, Textpassagen, Konzeptionen.