Es dauert nicht mehr lange…

Jens 014

Dann wird der fiftyfiftyblog 5 Jahre alt. Ihr könnt zurückscrollen oder durch die Zeiten gehen, wie es in schön heißen würde.

Der erste Beitrag. Ein Gedicht. Kirschblütenblättersehnsucht. Siehe unten.

Fünf Jahre. Intensive Jahre. Es freut mich, sie nachlesen zu können, was ich nie tue. Nur Viveka macht das, weil sie mich liebt. Weil es sie interessiert, weil es viel über mich erzählt. Geliebtenforschung, nachfühlen, einfühlen, nachvollziehen, anfassen. Hätte sie einen Blog, ich würde versinken, Zeiten verlieren, den Überblick.

Bright-City-Night-Light and loosing my religion

Bahnhofsuhr

Oh. Lichter. There’s a light. Schon kurz nach Zwölf (also 24 Uhr).

Machen wir jetzt mal einen auf Radio und einen Beitrag der katholischen oder evangelischen Kirche: „War es nicht ein Licht, ein Stern, der die Weisen aus dem Morgenland geführt hat? Und sind es in unserem Leben, in unserem Alltag nicht diese Lichter, die uns einen Weg zeigen durch den Dschungel der Möglichkeiten? Und ist es am Ende des Tages, wenn die Sonne versunken ist, nicht er, der für uns strahlt und uns umhüllt mit einem Licht, das uns ein Zeichen ist? Licht ist eine unendliche Sehnsucht, die tief im Menschen geborgen liegt. Nehmen wir…“

Ich habe eine Sehnsucht…

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… ich möchte schreiben.

Manchmal ist Schreiben eine Flucht, oft eine Erklärung, selten eine Offenbarung, immer eine Botschaft. Sei es.

Für mich ist es ein Wunder. Diese Sprache. Dieses System. 26 Buchstabe plus, die in Kombination alles möglich machen. Liebe, Gewalt, Sex, Ordnung, Fürsorge, Bedienungsanleitungen, Shakespeare, Lieder, Geflüster, die Menschenrechtscharta der Vereinten Nationen, den Text über dem Tor in Auschwitz. Die Kraft der Worte, der direkte Weg, ins Abwehren, ins Verstehen. Ping. Tigger.

Gedanken unter dem Sonnensegel

Sonnensegel_Blatt

Ich weiß nicht.

Manchmal ist es schwierig mit diesem Blog. Er ist mein Tagebuch, aber er ist nicht geheim. Die Welt liest mit. Wie viel Intimität ist O.K.?

Es ist schon schräg – immer noch. Und zunehmend mehr. Wen interessiert es, dass ich in Italien war? Wieder. Zum X-ten Male?

Seit einer Woche bin ich zurück. Am Montag habe ich die Klamotten zurückgeräumt. Zelt, Campingkocher, Hängematte. Gewaschen, geputzt.

Die immer wiederkehrenden Ferien des Herrn Schönlau

Manarola 2013

Ohne den Herrn Cooper. Dafür mit Pella, Gil und Viveka. Patchwork at it’s best:)

Wir werden Italien erobern. Also eigentlich nur Ligurien. Also genau genommen Levanto. 3 Wochen, in denen hier im fiftyfiftyblog nix passiert. Rechner & Co. bleiben in der Heimat. Zelt, leben unter freiem Himmel, Kopf abschalten, in den Seelenmodus gehen, die Festplatte aufräumen, dem Geist Zeit geben, sich zu sortieren.

Ich wünsche euch gute Zeiten bis dahin. Alles Liebe, Küsschen, Drückerchen. Abflug. Ciao, ciao.