Großes Drama um Herrn Cooper

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Herrje.

Mittwochabend gegen 19 Uhr. Nach heftigen zwei Wochen Konzeptionsphase kam ich aus der Präsentation. Nach Hause. In die Alte Schule. Unten lief der Yoga-Kurs für Einsteiger, Zoe war beim Tanzen und Jim saß am Rechner und programmierte. Post-Familien-Idylle 2014. Der Ofen bollerte, ich freute mich auf meinen Yoga-Kurs ab 19.30 Uhr. Entspannung, loslassen, durchbluten, entdenken, fliegen. POFF.

Und der Himmel steht weiter in Flammen…

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Jens, hüten Sie sich vor Übertreibungen. Das hat meine Deutschlehrerin unter eine Erörterung geschrieben, in der es um die Vor- und Nachteile der Atomkraft ging. Man musste Vorteile und Nachteile finden, um dann am Ende aufwiegen und eine persönliche Entscheidung treffen zu können. Ich hatte mich für die flammende Rede entschieden und das Prinzip der Erörterung persönlich als in diesem Falle unpassend gewertet. Meine Deutschlehrerin hat Gnade vor Recht ergehen lassen und es bei der kleinen Anmerkung belassen…

Salomon Speedcross 3 der Schuh für die Herren Schönlau und Cooper

Salomon Speedcross 3

Ja Mädels, Jungs. Ich habe es tatsächlich gemacht. Oh, lange hat es gedauert. Was tun? Dieses? Jenes? Ich wusste nicht so recht. Seit ich 2005 gegen meine Midlife-Crisis per Marathon angelaufen bin, überlege ich, neue Joggingschuhe zu kaufen. Also eigentlich, ein zweites Paar Joggingschuhe. Eines für draußen, für den Matsch, die Wiesen, Wälder, Waldwege, wo es gerne mal rough wird.

A walk in a park II

upperclass. 2013
upperclass. 2013

Am letzten Wochenende war ich im schönen Köln. Anlass war das Summerstage-Festival am Tanzbrunnen. Ich hatte mich mit Freunden verabredet und hatte ein kleines vierbeiniges Problem, das den Namen Cooper trägt. Sonntagsmorgens wachte ich auf und plötzlich dämmerte es mir: Niemand zu Hause. Alle ausgeflogen. Wohin mit Herrn Cooper? Festival? African music?

Der Tag des Heiligen Geistes und der Waldgespenster…

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49 Tage nach Ostersonntag. Der Tag, an dem der heilige Geist zu den Jüngern kam, sie in verschiedenen Sprachen sprechen ließ, um sie auszusenden, das Wort Christi im Auftrag des Herrn zu verbreiten. Der Tag, an dem die Christliche Kirche ihren Anfang nahm. Om.

Also habe ich mich heute Morgen auf den Weg gemacht. Bin Schatten begegnet, echten Waldgeistern, bin bei den Toten im Ruheforst gelandet, war plötzlich auf dem Pilgerweg und durfte eine wunderbare Wanderung fernab begangener Pfade ganz allein mit Herrn Cooper genießen.

Mit dem Herrn Cooper im Gras liegen, den Wolken zusehen, die wahre Natur empfinden und sich am Vatertag tiefe Gedanken über das Leben und die Liebe machen:)

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Vatertag.

My day. Alle ausgeflogen, alle in Köln, ich allein Zuhause. Muss arbeiten. Miste. Heute Morgen aber habe ich mir Zeit genommen. Habe mir meinen Vierpfötler geschnappt und bin raus. Wunderbares Maiwetter – Sonne, ziehende Wolken, warm, tolles Licht. Im Augenblick blüht hier neben den Kirschen der Löwenzahn. Vor dem ersten Schnitt (the first cut is the deepest – dann ist es weg, das gelbe Blumenmeer) leuchtet hier alles. Grün. Gelb. Explosion. Steigende Säfte. Kräfte des Wollens. Emporhebens gen Himmel.

Winterimpressionen statt Winterdepressionen

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Raus!

An die frische Luft! Heute Morgen schien hier ziemlich geil die alte Sonne auf die Winterschneelandschaft. Ich saß nach ausgiebigem Schlafen, da galt es was von Donnerstagnacht und einer Geburtstags- und Karnevalsfeier nachzuholen, lange und gemütlich am Frühstückstisch. Cappuccino, Schokocroissant, Brötchen vom neuen Bäcker. Die Meinungen sind geteilt. Da zieht sich ein Geschmacksgraben durch unser Haus. Ich habe das Glück, auf der Befürworterseite zu essen, wodurch ich mich auch in Zukunft auf samstägliche Schokocroissants freuen kann. Der Croissantteig ist fest, saftig und gut, die Füllung cremig schokoladig. Der Croissantansatz ist ein komplett anderer, aber was solls. Da habe ich schon andere Veränderungen überlebt.

Im Herbstwald unter einem Baum liegen und in den Himmel schauen.

Wie schön das ist. Wieder ein Sonnentag. Wieder ist es schweinekalt, wie gestern schon. Herr Cooper und ich haben uns nach einem späten Frühstück auf den Weg gemacht.

Der Bach im Maikäfertal hat mich gelockt, diese Stelle im Wald, an der ich kürzlich diesen dicken, frischen, unbeschädigten Steinpilz gefunden habe. Was soll ich sagen: Da war wieder einer. Dieses Mal angeknabbert von einer Schnecke und tiefgefroren. Ich konnte ihn kaum schneiden. Der Steinpilz köchelt nun hier auf dem Herd. Ein Süppchen als Vorspeise. Heute Abend gibt es ein Gericht, das Jens Oma immer gekocht hat. Rübstiel mit Kartoffeln. Rübstiel vom Marktwagen, Kartoffeln von unserem Pfedebauern.

Nosbach-Night-Blogging

Also wirklich.

Die Uhr zeigt ziemlich spät und bisher bin ich nicht dazu gekommen, den Blog zu füllen. Dienstag nicht. Mittwoch nicht. Dabei… Ja. Dienstag hätte ich gerne über Glen Hansard geschrieben. Über das Konzert in Frankfurt. Da war ich mit meiner besten Freundin. Allerbesten Freundin. Zwei Karten. War sehr schön. Glen mit 13 Musikern/innen auf der Bühne. Komplettes Programm.

Die Herr Cooper-Krise

Das Meer. Atomraketen auf dem Weg. Schweinebucht. Kennedy. Schnee von gestern. Aktuell: Die Cooper-Krise.

Mann. Mein guter alter Freund Cooper in der Midlife Crisis. Nur so kann ich mir das erklären. Sieben Jahre ist er nun alt, was hoch gerechnet so irgendwie die Mitte ist. Darf ich gar nicht dran denken, dann wird mir schlecht. Auf Schiermonnikoog war er echt nicht gut drauf. Nichts hat gepasst. Strand doof, Ball holen doof, nicht die richtige Ecke in der Wohnung und das Fressen hat nicht geschmeckt. Er hat seinen Napf gefüllt stehen lassen. Alarm für Cobra 11. Normalerweise inhaliert er sein Futter. Happs und weg.

Auf dem Elefantenfriedhof

Heute Morgen war mir nach Ruhe und Fernblick. Deshalb bin ich mit Cooper hoch gefahren. Zu einem meiner Lieblingsplätze. Zum dicken Stein und dem dahinter liegenden Elefantenfriedhof. Den nenne natürlich nur ich so. Genauso wie das Maikäfertal nur bei uns so heißt. Obwohl der Name sich eventuell im Dorf durchsetzen könnte. Zumindest lasse ich ihn einfließen und alle wissen, was gemeint ist. Macht Sinn.

Herr Cooper in love…

Das war ja mal ein süßes Bild. Herr Cooper hat geturtelt.

Am Wochenende war ich in der Eifel. Bei meiner Mutter. Geburtstag. Freund kennenlernen. Essen. Holz hacken. Wandern. Beim Wandern war auch mein Bruder dabei: Mit Hund. Hündin. Eine ziemlich schöne junge Retriever-Lady. Cooper war hin und weg. Keine Auge mehr für Herrchen. Aus den Augen, aus dem Sinn.