Am Fenster

Das Gedicht im Kopf
wie einen Popsong

Am Fenster

Calendula leuchtet
Zucchini, fette Möhren

Glen singt

Die baby Millennium
hat mir einen Kaffee ausgegeben

Johann Wolfgang
Der Gärtner deckt getrost
das Glashaus der Orangen und Zitronen zu

Sonnenstrahlen im Grün

Song for someone

Sie liegt noch im Bett

Die Kakaos der Kinder

Italien
Glen in Kreuzberg
Berlin im Oktober
die Tickets gestern bestellt

Das alte Fenster
von hier sah der Lehrer
den Garten

Das Kreuz, die Sprossen
geschliffen, berührt
der glänzende Griff aus Messing

Bringe dir deinen Cappu
und dann bald
ab, auf, davon

Höre ich Glen denk’ ich an Damien
Paris
das Theater Olympia
mit dir
denke, fühle, weiß
Liebe

Take the thinking
You have a choice

Dieses kleine Fenster
in die Welt
Calendula
Heilung

Die Gaggia rauscht
Glen gibt
nehme
was ich kriegen kann
sauge
die Stimmen der Kinder
den Hund
an meinen Füßen
intensive Gefühle

Wecke dich mit einem Kuss
jetzt lächelst du auch noch
Ein Fenster
ein Popsong
manchmal, Ela
könnte ich einfach heulen

Nur wegen der Blumen
des Gartens
der alten Gaggia
baby Millennnium

juli 2011

5 Antworten auf „Am Fenster“

  1. Hallo Jens,

    da fleucht ja viel in Deinem Kopf herum. Wird Zeit für Urlaub, damit der Kopf auch wieder frei wird.

    Schönes Wochenende.

    Annegret

    1. Hi Annegret,

      immer! Was glaubst du, was in meinem Kopf los ist. New York zur Rush-Hour. Da kommen immer Leute vorbei und unterhalten sich mit mir:)

      Liebe Grüße

      Jens

  2. manchmal öffnen sich so schöne Verse wenn es woanders schon dunkel ist ;) nicht nur im Junimond – höre City ohne YouTubeOhren im Traumland; im Juliland; und quer durch den indiansummer; der alsbald, hoffe ich, doch genau so wunderbar folgend.

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