…………………..29…………………..

March, 28

“Irgendwann werde ich ihr in den Arsch treten…”

Baggerschusslinie

kannst du…ciao…mag dich

Hi, biste noch wach?

…have tio kick some ass…

…könnte ne teure Hochzeit werden, just for you info…

Schlaghosen und Joints:)

Ja. Sweet Dreams:)

Morgen Erdbewohner

Süß geträumt?

schick dir noch nen song

I just don’t give a fuck.

…mein gott ich mag dich…Shit

Imagine there is no heaven.

Der Pfannenheber mit Namen Bernhard

Es war ein verdammt langer und steiniger Weg, bis er endlich bei mir ankam.

Im April hatte ich Geburtstag. Zoe war verzweifelt. Sie hatte ein Geschenk für mich, aber das war in den Händen ihrer Werklehrerin, die es nicht rausgeben wollte. Ein Pfannenheber. Von Zoe liebevoll geraspelt, gefeilt, geschliffen, in Form gebracht, geölt.

Die Frau im Mond von Milena Agus

Manchmal kommen die guten Nachrichten per Post. Ganz konventionell. Da ist eine Freundin, die schreibt. Wenn sie etwas zu sagen hat, kommt ein Brief. Kein Facebook, keine Mail.

Das ist ist nicht modern, aber sehr schön. Die Freude, den Briefkasten zu öffnen und dort etwas vorzufinden, die ist enorm. Herz hüpft. Aufregung. Das haptische Vergnügen, ein Couvert aus Papier zu öffnen. Letzte Woche kam ein dickerer Umschlag. Eine Büchersendung. Darin “Die Frau im Mond” von Milena Agus. Ein Bestseller, wie der Aufkleber vorne drauf verspricht. Von einer Autorin aus Italien. Sardinien, Cagliari. Preisgekrönt, mehrfach ausgezeichnet.

Somewhere in Germany

Bin gerade viel unterwegs in Good-old-Deutschland. Durchreise, durchfliege die Republik per Auto. Rapsfelder, Rapsfelder, Rapsfelder. Energiehunger, riesige gelbe Flächen. Bei Frankfurt. Links Sonnenschein und ein paaar Wolken am Himmel. Rechts die weite Ebene. Dunkle Wolken. Am Horizont schwarze Schlieren. Regen fällt. Sehr intensive Stimmung. Mag nicht anhalten, fotografieren mit Warnblinker. Muss weiter, weiter, weiter. Überall Grün. Hoffnungsfrohes Grün des Mais. Kleine Bäume mit jungen Blättern inmitten von sattem, fettem Gelb. Was für Bilder. Provence. Germany. Zuhause.

Nur mit guten Brandmeldern:)

Wenn man neben der Feuerwehr wohnt, kriegt man mit, wie oft es brennt. Öfter als man denkt. Im letzten Jahr standen allein bei uns im Dorf drei Häuser in Flammen – ein Kurzschluss, ein falsch installiertes Ofenrohr und einmal Brandstiftung. Wenn dann, komischerweise meistens nachts, die Feuerwehrautos raus fahren und man hört, dass sie im Dorf bleiben, dann ist das schon ein mulmiges Gefühl.