spring 14 – jetzt noch ein wenig schön wohnen…

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Ach, Ihr Lieben. Ende Januar. Tatsächlich werden die Tage länger und heute bin ich mit Sonnenbrille ins Dorf runter gefahren, Zoe vom Schulbus abzuholen. Da grinste die junge Dame und machte sich über ihren Papa lustig. Klar, Papa, die Sonne scheint dick und fett, da braucht man natürlich ’ne Sonnenbrille. Ihre Mitschüler/innen hatten auch ein wenig gegrinst. Aber wirklich, als ich los wollte, da schien die Sonne volles Programm ins Haus. O.K., ich gebe zu. In dem Augenblick hatte ich gerade meinen neuen Karnevalslook ausprobiert. Die neue Perücke mit der RayBan von Malle. So’n bisschen auf Assi. VoKuHiLa. Geiles Teil, die Perücke, und ich dann auch:) Klaro. Schöne Karnevalssitzung in Köln im Februar. So richtig mit Hotel und so. Knallgas.

Es geht also aufwärts und die oben im Bild festgehaltene dunkle Jahreszeit macht sich allmählich vom Acker. Verschwindibus. So lange werden wir uns noch ein klein wenig in unseren vier Wänden aufhalten müssen. Noch kein Draußenleben. Noch keine T-Shirts. Noch kein Cappuccino draußen auf der Treppe in der Mittagssonne.

Steine_Ligurien

Und: Ist ja auch schön. Der Ofen bollert, die Kerzen scheinen, Zeit für Bücher, Kniffel, Küchentisch. Zur Zeit freut mich das alles so richtig. Irgendwie ein klein wenig wie neu entdeckt. Ich meine, das war alles immer da, aber manchmal, da finden Dinge im Kopf statt, unbemerkt, die verändern.

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Als ich meine Perücke auf hatte und die Sonnenbrille, bin ich durchs Haus gestolpert und habe mir all die schönen Ecken angesehen. Hier ein Stein, dort eine Figur, Blumen, der Hund, das Feuer, mein Bett, die unaufgeräumten Jugendzimmer nach der Explosion (anders ist das nicht zu erklären), Bilder an der Wand, hier ein wenig Gestaltung, dort. Heimat. Schön. Sich alles anzusehen und froh zu sein, wie es ist. Januar. Bald Februar. Vielleicht werde ich in meinem Zimmer noch eine Kleinigkeit ändern. Das Bild mit dem Feuerlöscher von der Wand, etwas kleineres dorthin. Macht mir gerade sehr viel Spaß dieses Zuhause. Herr Schönlau wird häuslich, plant, überlegt, schaut sich um, stöbert, guckt…. Treiben lassen, in Möglichkeiten. Mal sehen.

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4 Antworten auf „spring 14 – jetzt noch ein wenig schön wohnen…“

  1. Hallo Jens,

    das klingt bei Dir schon wie ein kleines Frühlingserwachen – Aufwachen, Staunen, Neu-Erleben, Wachsen, Verändern. Eine Sonnenbrille wäre zur Zeit manchmal durchaus angebracht. Meine Tochter und ich waren gestern am Mittag mit dem Auto unterwegs. Wir quatschten über das schöne Wetter – nach dem windigen, verregneten Samstag – und darüber, daß man bei Sonne und nasser Straße aufpassen muß – wegen der Blendgefahr – und Schwupsdiewups – beim Befahren einer Kreuzung – wäre sie doch beinahe auf dem Fahrradweg statt auf der Straße gefahren – wenn ich das nicht im letzten Augenblick gesehen hätte. Ein kleiner Schreck, eine Korrektur, vorbei.

    Oh, die Sonne blinzelt ins Wohnzimmer. Wie schön!

    Dir, Jens, wünsche ich sonnige Frühlingsgefühle. Komm gut in die Woche.

    Annegret

  2. Hi Annegret,

    ja, da kommt schon Freude auf. Die Tage werden länger, die Zahl der möglichen Schneetage nimmt ab. In diesem Jahr habe ich keine Lust auf Schnee. War in den letzten Jahren so viel. Glatteis, Auto freikratzen, kalt in der Bude.

    Gut, dass Ihr die Kurve bekommen habt. Schutzengel an Bord – bzw. dich.

    Liebe Grüße

    Jens

  3. Hallo Je-ens!

    Och,…das mit dem rumstolpern und ( dem geilen Teil :) )hätten „wir“ aber auch alle gern gesehen, nebst den bezaubernden Einblicken in deine WohnwelT! ( Ihr habt es einfach sooo schön!!!)

    Schau mal hier ist es auch inspirierend, wohnlich zu bummeln…und wird von der „Brigitte“ mitgetragen, also deiner ehemaligen…du weißt schon der…Frauenzeitschrift…. .Alte Möbel werden nachgebaut… .Kennste?
    octopus-versand.de

    Huch, hier fängt`s grad an zu schneien, na so was!

    Bis bald,
    viele Grüße!

    sarah

    1. Hi Sarah,

      ein wenig Geheimnis will ich ja mal schön lassen:) Der Octopus hat wirklich schöne Sachen. Zoe arbeitet seit geraumer Zeit als beherzte Lobbyisten für die Anschaffung eines Sofas. Unsere bisherige Lösung gefällt ihr so gar nicht mehr. Ts. Also wirklich.

      Liebe Grüße

      Jens

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