Coca-Colas neues Storytelling…

Ihr Lieben, heute mal was Berufliches. Coca-Cola. Kennt ihr, klar. Groß, rot, süß. America. Die haben sich entschlossen, ihre Werbung komplett auf Storytelling umzustellen. Das heißt, die erzählen jetzt Geschichten, die Spaß machen oder bewegen oder beides. Der Vorteil: Die Menschen sehen sich die erzählende Werbung gerne an und nehmen die Botschaft beiläufig auf. Ich finde, das hat was. Eine klassische Win-Win-Situation. Geben und nehmen. Auf jeden Fall allemal besser als dauernd zu schreiben: „Oh, teste jetzt die neue Coke. Cool, fresh und irre tasty. Probier jetzt auch Coke-Waldmeister-Limone im Historienflschen-Testset…“

Dann doch viel lieber so Spots wie oben. Denn die machen einfach mehr Spaß und haben noch eine gute, positive Botschaft. Ein Spot, in dem ein Sprayer Peace tagged. Is eigentlich verboten. Aber doch sehr sympathisch. Mir jedenfalls. Werde morgens wach und einer hat PEACE an unser Haus geschrieben. Würde ich sagen: Korrekt. In meinem Job versuchen wir den Kunden zunehmend zu sagen, erzählt Geschichten. Öffnet euch, macht euch erlebbar. geht über Produktvorteile hinaus. Bewegt. Geht in die Emotion. Der Prozess läuft, Coke ist ein schönes Beispiel, wie man es machen kann…

So, Ihr Lieben, viel Spaß mit Coke, die mir den Spot freundlicherweise zur Verfügung gestellt haben. Danke auch. Da mache ich mal gerne Werbung, weil ich dann eine kleine Story über Storytelling habe:) Die ganze Welt voller Geschichten… Süß und intensiv.

Lasst uns die Welt mit anderen Augen sehen… Prost. Hicks.

little sorry:)

Tja, was war das denn? Der Blog war offline an meinem Geburtstag, als sollte ich eine Auszeit nehmen. Die Firma 1&1 aus Montabaur, die so nett ist, all die Texte und Bilder für mich in einem Datenregal zu lagern, hatte problems. In der Tat. Ich kam nicht rein und konnte ihn auch nur sporadisch aufrufen.

Die freundlichen Mitarbeiter der Hotline (alle mit russischem Namen und entsprechendem Akzent, wo mögen die sitzen?) sprachen von einer Attacke auf WordPress-Blogs, die seit Tagen laufen würde. Verrückt. Ich meine, wer greift denn einen fiftyfiftyblog an und was wollen die von mir und Herrn Cooper? Klauen die Hunde, oder was? Hundebilder? Gedichte? Landschaftsaufnahmen? Komisch, komisch, dieser Cyberspace.

Nun scheint alles ausgestanden und wir sind wieder da. Yippie! Ich begrüße sie recht herzlich zur Wiederaufnahme unseres kleinen Unterhaltungsprogramms. Viel Spaassss:)

WOODKID – Live Music Hall Köln

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Wir waren da. Er auch, Yoann Lemoine. Das war gut, so konnten wir ihm zuhören. Jim und ich. Und ja, was soll ich sagen. Ein wunderbares Konzert, wie eigentlich nicht anders zu erwarten. Woodkid nennt seine Musik selbst Epic-Pop. Episch, groß, kolossal, gewaltig.

Zwei Schlagzeuge mit dicken Trommeln. Was haben die Jungs reingehauen. Und dann noch drei Bläser, ein Keyboarder und einer an den machines, was immer das ist. Kommt auf jeden Fall mächtig Wumms raus. „Crazy noises“, wie Yoann bei der Vorstellung seiner Mitstreiter meinte.

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Der Abend war ziemlich gut durchgestylt – immerhin hat der junge Mann mit dem Rauschebart, der fetten Silberkette und der Basecap schon für Katy Perry gedreht (das schreiben und sagen alle, heute auch wieder auf 1LIVE – der Griff in die kleine Klischeekiste, wissen, was zieht und groß macht).

Aber, soll ich euch sagen, was das Schönste war? Neben dem fantastischen Licht, der beeindruckenden Stimme, der guten Musik, des stimmigen Sounds und der mitreißenden Stimmung? Jim. Konzert mit Sohn. Mensch, war ich stolz und froh. Wir standen in der zweiten Reihe direkt vorne vorm Mikrofon. Nebeneinander. Party. Das war wirklich besonders.

Die Fotos sind natürlich shitty. Kleine Kamera, die echt gearbeitet hat, der aber einfach die Möglichkeiten fehlen. Vorne im Orchestergraben turnten die Profis mit fettem Gerät rum. Bei der Lightshow waren da sicher super Motive dabei. Ich hätte eh keine Zeit gehabt. Jim. Ach wie schön… Und damit ihr einen kleinen Eindruck bekommt, hier zwei Mitschnitte von gestern Abend, die eine Zuschauerin auf Youtube hochgeladen hat. IRON und BROOKLYN.

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Woody WOODKID tomorrow

Woodkid

Mit Jim. Vater und Sohn.

Ein vorgezogenes Geburtstagsgeschenk. Zwei Karten und eine CD. THE GOLDEN AGE. Vielleicht erinnert ihr euch. 7. April 2011. Da habe ich hier über Yoann Lemoine alias Woodkid in Form eines Videopostings berichtet. Treibender Rhythmus, schöne Bilder, martialisches Auftreten der Kämpfer.

Zur Info: „Woodkid (* 1983 in Reims; bürgerlich Yoann Lemoine) ist ein französischer Musiker und Regisseur, der bei dem 2007 gegründeten, französischen Plattenlabel Green United Music [2] unter Vertrag steht. Woodkids Musik lässt sich den Genres Indie, Alternative und Pop zuordnen. Als Regisseur drehte er unter anderem die Musikvideos zu den Liedern Teenage Dream (2010) von Katy Perry sowie Back to December (2010) von Taylor Swift.[3]“ Thanx, Wikipedia.

Morgen Abend nun. Live. Live Music Hall in Köln. Zugegeben, ich bin ein wenig aufgeregt. Ich habe eine Geburtstagswoche vor mir. Morgen das Geschenk, Donnerstagabend gehe ich mit meinen Lieben (Zoe, Jim, Ela Und Jens) in Köln essen. Am Wochenende kommen meine Schätze. Ein Essen. Ich werde den Samstag über in der Küche stehen und kochen. Leckere Sachen. Zoe hat schon gefragt: „Papa, darf ich dabei sein?“ Aber klar.

So. Jetzt pennen. Ist schon wieder spät genug und morgen warten Textaufgaben. Diverse. Ciao, bis die Tage. Machts gut.

Fällen oder fallen?

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Er oder ich?

Er ist, war, ein Ahornbaum. Wir beide sind lange Zeit gut zurecht gekommen, bis er mir über den Kopf gewachsen ist. Genau vor mein Fenster und inmitten des freien Blicks auf den Mühlenberg. Der Baum war noch gar nicht so alt, hatte sich aber iregndwie in den letzten Jahren explosionsmäßig ausgebreitet und breit gemacht. Erst denkt man, ach, der kleine Baum, und plötzlich, scheinbar wie über Nacht, sind die Teile groß.

Das Problem bislang war, dass er nicht auf unserem Grundstück stand. Ich hatte mal mit meinem Nachbarn gesprochen, als der Baum noch in den Kindergarten ging, und er hatte sich nicht trennen wollen. Nun wollte er Bäumen auf unserem Grundstück ans Leder, äh die Rinde, und so kam es zum Deal.

Als wir auf Schiermonnikoog waren, hatte die Säge gesprochen. Alle Bäume weg, nur der Ahorn nicht. Weil er ein Problembaum war. Er stand direkt neben einem Carport, was aus einer Fällaktion schnell einen Versicherungsfall macht. Mein lieber Nachbar hatte alles versucht. Das RWE, dem der Baum zu nah an die Stromleitung kam, hatte auch schon ein wenig geschnippelt. Der Baum stand wirklich ungünstig.

Dieses Wochenende hatte ich mir nun vorgenommen, den Blick auf die Alpen und das Meer frei zu schneiden. Es kommt der Tag, da muss die Säge sägen. Weil fällen im Sinne von unten abschneiden und Rums nicht ging, blieb nur das Runtersägen von oben. Ganz oben, für meine Begriffe. Rund elf Meter.

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Es war schon schwierig, die Leiter anzustellen. Die musste ich auf einen Holzstapel setzen und über einen Spalt (zwei Meter runter) an den Baum fallen lassen. Hochgeklettert, festgezurrt. Genauso, wie mich auch. Klettergurt, Seil, Karabinerhaken, Zack. Es war Freitag, es regnete, der Wind ließ den Baum wackeln. Der erste Ast fiel bzw. er fiel nicht, ich habe ihn an einem Seil herabgelassen. Das war ein ganz schöner Eiertanz. Dort oben stehen, Seile befestigen, nachdenken, was nach dem Sägen passiert? Wo fliegt der Ast hin, wo stehe ich, wo ist das Stromkabel? Puh.

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Ich hatte Respekt. Und ein wenig Schiss. Erstens, weil es sauhoch war, zweitens, weil ich so etwas erst einmal gemacht hatte. Wie ihr seht, ist alles gut gegangen. Am Samstag in der Früh bin ich hochgestiegen, habe mich angeseilt und lange überlegt. Der große Ast über der Stromleitung. Sehr schwer vom Gewicht her, sehr doof von der Position her. Letztlich habe ich ihn unten eingesägt, habe ihn mit einem Spanngurt vom Kabel weggezogen, abgesägt und am Dach des Carports vorbei heruntergelassen.

Mittags war der letzte Ast abgesägt und es stand nur noch der Stamm, den ich zusammen mit einem Nachbarn und dessen Seilwinde in zwei Schritten gefällt habe. Jetzt ist der Baum weg und der Sommer kann kommen. Kein grünes Blättermeer mehr, dass sich in den Weg stellt. Ein schöner Blick. Wie früher.

Ich wünsche euch eine schöne Woche. Ciao.

P.S. Fotos: Jens K. Danke:)