Projekt Elaine 11

Bald wurden Susanne und Cat von ihren Mitschülern spöttisch die Twins genannt. Cat hatte Susanne vom ersten Tag an für sich vereinnahmt und Susanne hatte sich gerne vereinnahmen lassen, um nicht das Gefühl zu haben, an diesem ungeliebten Ort anzukommen. Cat war für sie ein nicht definierter, freier Raum. Irgendetwas zwischen ihrem bisherigen Leben in Berlin und der neuen Wirklichkeit in dieser Kleinstadt mit Fluss. Ein Luftschutzbunker, in dem sie die Zeit überdauern konnte, eine Rettungsinsel. Mit Cat fühlte sie sich wohl, umgekehrt war es genauso. Für Cat war es ein komplett neues Leben, das sich in allem anders anfühlte – vom Aufwachen am Morgen bis zum Einschlafen. Sie hatte tatsächlich zum ersten Mal in ihrem Leben eine Freundin. Einen echten Menschen an ihrer Seite, eine Gleichaltrige. Eine, die sie nahm, wie sie war. Vorsichtig näherten sie sich.

Susanne ertappte Cat ab und an dabei, wie sie sie anstarrte. Als wollte sie mit einem mikroskopischen Blick in sie eintauchen. Sie sagte dann „Cat, du starrst wieder.“ Cat entschuldigte sich dann, Susanne lächelte, schüttelte den Kopf oder sagte „Du spinnst.“ oder Ähnliches. Cat musste Freundschaft geradezu lernen. Manchmal machte sie sich tagelang Gedanken über Szenen, die zwischen ihr und Susanne passiert waren. Alltagsszenen, in die sie Bedeutung legte. Susanne nannte sie manchmal Kaspar Hauser der Neuzeit. „Sag mal, wo warst du die letzten Jahre? Auf dem Mond? Cat! Wenn ich sage Leck mich, dann ist das ein Spruch. Verstehst du? Das haut man raus. Ohne Nachdenken, ohne Hintergedanken. Das heißt nicht Verpiss dich, ich will nie wieder mit dir sprechen. Klar? Das bedeutet nichts. Oder einfach was anderes. Weiß nicht. “ Nach solchen unvorhersehbaren Zwischenfällen kam es dazu, dass sich Cat zurückzog. Dass sie Zuhause blieb, nicht in die Schule ging, an der Freundschaft zweifelte und sich nach ihrer alten Isolation zurücksehnte. Sie hatte dann das Gefühl, dass es ein Fehler war, den eigenen Schutzpanzer aufzugeben, sich anzuvertrauen. Für Susanne war es das Problem, mit Cat nicht streiten zu können. Ihren Freundinnen in Berlin hatte sie einfach Dinge an den Kopf knallen können. Schimpfwörter gehörten zur Alltagssprache, waren Teil der normalen Kommunikation. Cat dagegen reagierte sensibel, teils extrem empfindlich. Manchmal ging sie plötzlich weg, ohne dass Susanne gewusst hätte, weshalb. Cat grübelte nach solchen Eklats in ihrem Zimmer. Als wolle sie als Menschenforscherin einen fremden Stamm in einem fernen Land erkunden, näherte sie sich dem, was für alle anderen scheinbar so normal war. Sie hatte jahrelang in einer Raumkapsel gelebt. Fernab in unbewohnten, unbelebten Sphären. Manchmal war es Susanne ganz recht, ein wenig Abstand zwischen sich und Cat zu fühlen, weil ihr die Nähe unheimlich wurde. Sie wollte keine Abhängigkeit, keinen Anker in das Hier und Jetzt werfen, der sich am Grund dieser Stadt festkrallte. Sie hoffte, die Stadt bald wieder zu verlassen. Ihre Mutter hatte das Thema Rückkehr auf die No-Go-Liste gesetzt. Sie weigerte sich, mit Susanne darüber zu diskutieren und Susanne wusste, dass sie nur mit ihrer Mutter zurück nach Berlin konnte. Zao suchen, finden. Wenn er wenigstens ein Handy gehabt hätte, aber dann wäre er eben nicht Zao gewesen. Bei ihrem Vater zu wohnen, war keine Alternative. Sie wusste, wo das enden würde. Morgens nicht aufstehen, keine Schule, keine Gewohnheiten, kein regelmäßiges Essen, Zähneputzen, Erinnern an Termine, Klassenarbeiten, Arztbesuche. Sie brauchte ihre Mutter. Noch.
Nach ein, zwei Tagen meist rief Cat an. Es entstanden merkwürdige Gespräche, in denen sie die Situation, in der das jeweilige Missverständnis oder was auch immer entstanden war, detailliert reflektierte. Gedanken aus Stunden, Theorien, Annahmen drangen aus dem Hörer. Susanne hörte zu. Konnte es nicht fassen, wie kompliziert die Dinge sein können. Anfangs versuchte sie die Missverständnisse aufzuklären. Einfach zu sagen „Hey, Cat. Das hatte nichts zu bedeuten. Ich wollte dir nicht zu nahe treten. Verstehst du? Sorry.“ Aber das verkomplizierte nur noch mehr. „Du wolltest nicht? Aber warum machst du das dann? Ich verstehe das nicht. Du sagst es und meinst es nicht so? Woher soll ich dann wissen, wann du etwas so meinst, wie du es sagst und wann nicht?“ Susanne ging dazu über, sich auf Cats Theorien einzulassen, ihr zuzuhören. Meist ging es dann zu wie in einem linguistischen Seminar. Susanne erklärte Wortbedeutungen, Konnotationen. „Wenn ich das so sage, dann bedeutet das nicht, dass ich das so meine. Leck mich ist weder eine Aufforderung zu tatsächlicher körperlicher Berührung noch ist es der Versuch, dir vor den Kopf zu stoßen oder dich zu beleidigen. Du musst auf den Tonfall hören. Wenn mich ein Typ anbaggert, ich ihm einen Korb gebe und der dann blöd kommt, dann hau ich ein gelangweiltes Leck mich raus. Wenn ich das zu dir sage, ich weiß, das hört sich jetzt komisch an, dann ist das eine Freundschaftsbekundung. Ich sage dir: Ich mag dich, wir gehören zusammen. Und weißt du was? Das meine ich auch so.“ In solchen Augenblicken herrschte meist Schweigen am Telefon. Für Cat war es das Umschwenken vom einen Extrem ins andere. „Ja. Ich glaube, ich verstehe. Wahrscheinlich lässt sich das dann so nicht sagen. Sehen wir uns morgen?“ „Ja, Cat, wir sehen uns morgen. In alter Frische, Darling.“ „Ja, in alter frische Darling.“ Lachen am Telefon, lächeln. Annäherung zweier Kulturen. Neuland für beide, ein aufeinander Zugehen. Stück für Stück füllten sie einen Teil ihrer Sehnsucht aus, lernten, wurden einander ähnlicher, schufen sich eine gemeinsame Sprache, ein Verstehen, eine Susanne-Cat-Kommunikation. Cats Panzer riss tiefer ein. Ging ihr das zu schnell, zog sie sich zurück, als scheue sie das Feuer, als warte da irgendetwas, das nicht an sie heran dürfe. Tatsächlich hatte sie Angst davor, enttäuscht zu werden. Was wäre, wenn Susanne plötzlich wieder weg wäre? Zurück nach Berlin gehen würde, weil ihre Mutter es sich anders überlegt hätte? Oder Susanne hätte plötzlich keine Lust mehr, sie zu treffen oder ihr Selbstverständlichkeiten aus dieser anderen Welt zu erklären. Wurde die Angst zu groß, bleib sie für sich in ihrem Zimmer. Sagte Susanne ab, vertröstete sie, wand sich, spielte Klavier, blätterte in ihren Bildbänden oder ging zu Jérôme.

Die weiteren Elaine Teile:

Projekt Elaine 1

Projekt Elaine 2

Projekt Elaine 3

Projekt Elaine 4

Projekt Elaine 5

Projekt Elaine 6

Projekt Elaine 7

Projekt Elaine 8

Projekt Elaine 9

Projekt Elaine 10

Ein Jahr fiftyfiftyblog. Und nun?

Am 18. Februar ging der fiftyfiftyblog On Air. Der erste Artikel damals im Brigitte Woman Blog hieß My first Blog. Es folgten eine ganze Reihe weiterer, wie die mittlerweile treue Stammleserschaft weiß, die auf die insgesamt 268 Beiträge mit 2.681 Kommentaren reagiert hat (davon etwas weniger als die Hälfte Antworten von mir).

Als ich das Projekt startete, wusste ich nicht, wo mich die Reise hin führt. Ich wollte es ausprobieren. Anfang 2009 steckte meine Branche noch tief in der Krise. Viele Unternehmen hatten Kurzarbeit angesetzt, die Marketingetats waren eingefroren, ich musste regelmäßig testen, ob mein Telefon nicht vielleicht doch kaputt ist. Mir fiel die Decke auf den Kopf, ich war unausgelastet, musste und wollte mich bewegen. Eine Sache, die ich unternahm, war dieser Blog. Brigitte Woman hatte mir ihn angeboten, ich fand schnell ein Thema und los gings.

Zunächst war es für mich ein Experiment. Ein tieferer Einstieg in Web 2.0. Als klassischer Werbetexter wollte ich einfach reinriechen. Deshalb ist dann auch rasch Twitter hinzugekommen, wo der fiftyfiftyblog seit dem Spätsommer letzten Jahres vertreten ist und mittlerweile über 3.000 Follower hat. Für mich ein gutes Kommunikationsinstrument, mit dem ich den fiftyfiftyblog bewerben kann. Denn: Bloggen macht nur Spaß und Sinn, wenn sich im Blog etwas tut. Dazu braucht ein Blog Bekanntheit. Da ich ein Nischenthema bediene und deshalb auch schon Mal Blümchenblog genannt werde, ziehe ich nicht die Internetmassen an. Das könnte ich, wenn ich verstärkt die provokanten Themen aus dem Hut zaubere, aber das ist nur bedingt mein Weg. Nur dann, wenn mir was auf der Seele liegt, was gesagt werden möchte. Das allerdings zieht Gestalten an, mit denen ich lieber nicht zu tun haben möchte. Damit ist klar: Ein Stefan Niggemeier oder Sascha Lobo werde ich nicht.

Wie geht es nun weiter? Das dürfte vielleicht auch die Brigitte Woman Redaktion interessieren. Denn: Bislang habe ich gesagt, dass ich das ein Jahr lang probiere. Nun ist dieses eine Jahr um. Pause. Was nun? Es geht weiter. Der Blog hat sich so gut entwickelt und die Zahlen steigen langsam aber kontinuierlich. Hier könnte ich Unterstützung brauchen. Tatsächlich. Bislang arbeite ich hier als One-Man-Act auf allen Ebenen. Ich schreibe, kommentiere, bewerbe den Blog über Twitter, suche Themen, recherchiere, fotografiere, bearbeite die Fotos, poste in zwei Blogsystemen. Das Ganze kostenfrei. Für euch, für Brigitte Woman. Ihr könnt euch vielleicht vorstellen, wie viel Arbeit hinter 268 Beiträgen und der entsprechenden Kommentarzahl steht. Auf Dauer werde ich das ohne eine finanzielle Basis nicht durchhalten. Und auch hier in der Familie nicht vertreten können. Das ist ein Job neben meinen anderen Jobs.

Über kurz oder lang werde ich Sponsoren brauchen. Werbekunden. Einfach auch, um den Spaß nicht zu verlieren. Und auch, ganz ehrlich, um zu sehen, dass meine Arbeit auch finanziell honoriert wird. Denn für ein reines Hobby ist der Arbeitsaufwand mittlerweile zu groß. Was ihr also für mich tun könnt, ist: Empfehlt den Blog bitte aktiv weiter. Dann habe ich vielleicht irgendwann die Möglichkeit, nach Sponsoren zu suchen. Wir werden sehen.

Damit dieser Geburtstag jetzt nicht zu traurig wird, möchte ich euch sagen, wie wichtig mir dieses Jahr mit euch war. Und wie sehr ich die vielen Menschen, die täglich hier her kommen schätze. Ihr seid mir tatsächlich ans Herz gewachsen und ich möchte die fiftyfiftyblog-Community auf keinen Fall missen. Ab Montag wird es dann also weitergehen und wir werden gemeinsam sehen und erleben, was passiert. Bin gespannt, was das erste Thema des zweiten Jahres wird…

Who you are, Mr. oder Mrs. America?

Manchmal schaue ich mir in Google Analytics die fiftyfiftyblog Weltkarte an. Überall, wo Menschen sich in den Blog geklickt haben, ist das Territorium grün gefärbt. Das ist mir sympathisch. Natürlich gibt es auch eine Rangliste der bislang insgesamt 45 Länder. Ganz vorne stehen Deutschland, Österreich und die Schweiz. Wären wir jetzt bei der Olympiade, gäbe es die entsprechenden Medaillen von mir. Aber Blogbesuchen ist ja keine Disziplin, sondern soll eher ein Vergnügen sein. Oder?

Was mich ein wenig wundert oder verwundert hat, ist der Rang vier: The United States of America. Hey, wer liest in Amerika einen deutschen Blog? Wen interessiert das, was hier in einem kleinen Dorf mit einer kleinen Familie und ihrem schreibenden Papa passiert? Hier fällt keine Mauer, hier wird keine Geschichte geschrieben, hier gibt es kein Rodeo und kein BeEmDoubleyou. Nichts, was zumindest im Klischee amerikanische Bedürfnisse erfüllen dürfte. Zumal da das Problem der Sprache vorliegt. „Man spricht Deutsch.“

Meine Recherchen, ja es ist Big-Brother-is-watching-you-Spionage, haben ergeben, dass da ein Mensch öfter wiederkommt (Deutschland, Stasi, IM fünfzischfünfzisch). Ein Mensch aus Amerika mitten in den fiftyfiftyblog. Oder bewegen wir uns im dritten Mann? Ist es eine Organisation? Ich schaue zu viele amerikanische Thriller. Und höre zu oft Fanta4: CIA, FBI… Denn: Besagter Besucher, besagte Besucherin, besagte außenpolitische Fangemeinde – who knows – kommt nicht von irgendwoher. Kein Texas (Schreck lass nach. Da muss ich gleich an Spritzen denken), kein Illinois, Indiana, California (Schade eigentlich, da würde etwas so Süßes hinüberwehen. Eine Vorstellung von Smooth stellt sich ein. Menschlich, landschaftlich, kulturell – nicht politisch). No! Zentrum der US-amerikanischen fiftyfiftyblog Interessen ist der District of Columbia. Ich habe meine Spionagesatelliten, in denen nicht Cooper unterwegs ist (Grüße an Laika auch, du Süße), scharf gestellt. Hier in meinem Cockpit mit Joystick und Cyberhelm. Alle relevanten Daten werden in den Luftraum vor meinem starken rechten Auge visuell inszeniert.

Also. Ergebnis: Washington. Ups! Barack? George W. ist ja gottlob hoffentlich nicht mehr anwesend. Wer weiß, was der aushecken würde. Ich sehe schwarze Hubschrauber mit Bungee jumpenden Agenten in Cyberspace-Uniformen über unserem Haus schweben. Ja, ja, ich haue wieder mächtig auf die Klischeetrommel. Bumm, bumm. Bumm. Die bumm, die bumm. Gut, zurück zum Thema. Wo ist der Herr Schönlau wieder mit seinen Gedanken? Dan Brown. Das verlorene Symbol. Kürzlich gelesen und schon besucht mich Washington. Freimaurer überall (das sind übrigens keine Schwarzarbeiter). Bekanntlich auf der Dollarnote und so weiter. Werter Herr Besucher, werte Frau Besucherin des fiftyfiftyblogs aus Washington D.C., gehören Sie zur Vereinigung der Freimaurer? Oder gehören Sie ganz normal zu einem amerikanischen Durchschnitts-Turnverein? So heißen die maximal organisierten Strukturen hier auf dem Land. Neben dem Bund der Landfrauen.

Lange Rede, kurzer Sinn. Nachdem ich ihre Geduld mit diesem Text über die Maßen strapaziert habe, wo Sie von so weit her kommen (Deshalb Sieze ich Sie, was ich hier sonst nie mache – hier duze ich normalerweise im Countrystyle – Morgen, Heinz!), habe ich eine Bitte: Könnten Sie sich vielleicht kurz outen? Nicht mit Namen und Adresse und Sozialversicherungsnummer, aber vielleicht mit einem kleinen Zeichen. Wenn Sie diese Zeilen lesen. Ein kurzer Kommentar: Hi guy, during the last big world war I spent some time in Karlsruhe… Or so. Oder. Hi, ich bin der deutsche Botschafter in Washington… Oder: Hey, Junge, ich bin dein ausgewanderter Großonkel Henry Schönlau… Oder tatsächlich einfach: Yes, we can. Dann weiß ich auch Bescheid, mein Lieber.

Und vorab: Entschuldigen Sie meine unendliche Neugierde. Aber auf dem Lande gehen Tratsch und Klatsch einfach über alles. Und es ist so schön, wieder neueste Neuigkeiten und diese kleinen Geschichten des Alltags zu erfahren. In diesem Sinne: „Baby, lass uns nach Las Vegas reiten, die Sonne putzen.“ He? Herr Schönlau, wo kam der denn jetzt wieder her…

Euch einen schönen Tag. Und drückt mir die Daumen, dass ich in den nächsten Tagen einen Comment aus Amiland bekomme. Bin ja so gespannt.

The Versatile Blogger Award

Jutta Wilke hat heute Morgen dem fiftyfiftyblog den Award „The Versatile Blogger“ verliehen. Die Autorin des Romans „Holundermond“ bedankt sich damit für „die vielen unterhaltsamen Leseminuten bzw. -stunden“, die sie mit dem fiftyfiftyblog schon verbracht hat. Für dieses Lob einer erfahrenen Autorin sowie für den Award bedanke ich mich hier allerherzlichst. Danke, danke. Jutta und ich haben eine Zeit lang parallel bei Brigitte Woman gebloggt – dort haben wir uns quasi als Parallelschreiber virtuell kennengelernt.

Nun sind an diesen Award zwei Bedingungen geknüpft. Erstens hat der/die Ausgezeichnete sieben persönliche Dinge über sich auszuplaudern und zweitens den Preis weiterzugeben – an einen Blog, der noch nicht ganz so alt ist.

Die sieben Dinge

1. Im Kino esse ich verbotenerweise am Kiosk gekauftes Lakritz
2. Manchmal schnarche ich
3. Ich bin Fan zweier verfeindeter Fußballmannschaften (1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach)
4. Manchmal würde ich gerne in Neuseeland leben
5. Tatsächlich würde ich sehr gerne mal mit einem echten Porsche sehr schnell fahren
6. Ich versuche, die Schönheit des Seins zu sehen, ohne das Leid auszuklammern
7. Ich freue mich immer auf den Frühling und den Sommer – auch im Frühling und im Sommer

Puh. Gar nicht so einfach. Mal eben so aus der Hüfte Sieben auf einen Streich. Momentaufnahme. O.K.

Nun die Weitergabe: ich möchte den Award an Raoul Haagen und goodnewstoday weitergeben. Raoul gelingt auf wunderbare Weise, die Schönheit des Seins täglich einzufangen. Die guten Nachrichten sind ein schönes Gegengewicht zu den normalen, alltäglichen Nachrichten. Heller, lebenswerter, lesenswerter als viele andere News. Dabei konzentriert er sich auf die kleinen Geschichten, das echte Leben, das die Menschen leben. Nicht die visuelle Wirklichkeit der Nachrichtenchannel, sondern die reale Wirklichkeit der Menschen hier im Land. Dass die oft einfach nett, freundlich, lustig ist, macht den ganz besonderen Charme von goodnewstoday aus. Ich zumindest fühle mich immer wieder geadelt, wenn ich dort eine Story unterbringen und zu den guten Nachrichten des Tages beitragen kann. Deshalb: Verleihe ich hiermit den Versatile Blogger Award offiziell an Raoul Haagen und goodnewstoday.