Golden past

oktoberwiese

Die Dinge gehen.

Man kann nicht alles halten. Wenn es vorbei ist, ist es vorbei. Der goldene Oktober. Das letzte Aufbäumen. Noch einmal ein wenig Sonne und dann: Abschied.

In der Schule haben wir gesungen: Bunt sind schon die Wälder, gelb die Stoppelfelder. Ob das heute noch gesungen wird? Mein Musiklehrer war mein Trompetenlehrer. Eine Blaskapelle in der Eifel. Oh du schöner Westerwald oder Oh Mosella. Mein kleiner Bruder und ich. Weinfeste. Lippen gespitzt, Töne geformt, Knallgas.

Der Herbst, die gehende Zeit ist eine Erscheinung meiner Kindheit. Einer dieser kleinen Tode, wenn die Sommerzeit ging und der Nachmittag plötzlich in Dunkelheit erloschen ist.

Es wird nicht einfach. Jetzt. Allen Mut zusammennehmen, der Dunkelheit ins Gesicht schauen und den Tiger reiten. Im Februar, wenn es schon ein wenig weh tut, sprechen wir uns wieder. Bis dahin: Durchhalteparolen. Och, ist doch auch schön gemütlich. Mit Kerzen und Keksen und so.

Naja, geht so. Ich träum mich weg. Weit weg. In Neuseeland beginnt der Sommer und das Meer lässt sich surfen. Familienvater. Ja. Man kann nicht alles haben.

Warten auf die Krokusse.

oktoberhof

Vier Punkt Drei

Also heute mache ich mal einen auf Autozeitung.

Sorry, ich weiß, das ist hier ein ganz schönes Rumgehampele, das zwischen Gefühl und Ratio so puppenlustig hin und her springt. Aber, jetzt mal Butter bei die Fische, so ist es doch. Ich meine, was soll ich sagen. So läuft Leben. Heute bist du hier, morgen. Und so weiter. Mal so, mal so. Manchmal fliegst du Kettenkarussell oder sitzt in Bars am Mittelmeer, manchmal stehst du am Straßenverkehrsamt in der Schlange und ziehst Nümmerchen.

Nach DAS LEBEN IST SCHÖN also nun so eine Männerecke. Die Zahl oben, die steht für einen komplett faktischen Wert. Da lässt sich nichts dran rumdeuteln, rumerklären. Ist so. Vier Punkt Drei steht für 4,3 Liter auf 100 Kilometer. So viel Diesel hat mein neues Auto zuletzt durchschnittlich verbraucht.

Es war für mich eines der zentralen Kriterien beim Kauf. Ich wollte eine Karre, die nicht schluckt. Der Wagen vorher war bei 6 Litern, dieser nun sollte deutlich weniger verbrauchen. Weil ich einfach keine Lust habe, beim Tanken immer so ein komisches Gefühl zu haben. Ich mag es, wenn es entspannt ist. Und das ist es, wenn ich meine Kohle nicht einfach zum Auspuff rausblase und der Tankwart so ein glückliches Lächeln bekommt, wenn ich vorfahre.

Denn es ist so: Mit einem Auto kauf man sich Kosten. Eine bestimmte Jahresfahrleistung – sagen wir zum Beispiel 20.000 Kilometer, steht für eine gewisse Menge an verbranntem Kraftstoff. In meinem Fall Diesel. Unter anderem. Bei 7 Litern auf 100 Kilometer und einem Dieselpreis von 1,45 € würde man für diese gefahrene Strecke 2030,00 € an Spritkosten im Jahr zahlen. Bei einem Verbrauch von 4,3 Litern wären es 1247,00 €. Das wären also 783,00 € und einige Kilo CO2 weniger.

Einfach, weil man ein anderes Auto gewählt hat. Nicht einmal unbedingt ein schlechteres. Es sind die TCO, die Total Cost of Ownership, die sich hier bemerkbar machen. Klar, meistens geht es in erster Linie um Style und Prestige. Man mag diese Marke und jenes Modell, weil da eine gewisse Freude am Fahren versprochen wird oder ein Gefühl von noch mehr Freiheit. Image.

Nun ist es aber halt immer die Frage, kann man sich das, will man sich das wirklich erlauben? Oder lässt man sich vielleicht blenden, erfüllt sich einen Traum und zahlt und zahlt und zahlt? Ich möchte ein Auto haben, das möglichst wenig nervt und unauffällig seinen Dienst tut. Das mich sicher, zuverlässig und günstig dorthin bringt, wo ich hin möchte oder muss.

Wer vor dem Kauf wissen möchte, was die Kiste wirklich so Monat für Monat kostet, kann den ADAC fragen. Die haben einen Autokosten-Rechner, der sagt, was Sache ist. Da gibt man einfach die Zahlen aus dem KFZ-Schein ein und schon ist man ein klein wenig schlauer. Das ist spießig? Nö. Das sind wenige Klicks, die schlauer machen.

Und dann gibt es noch eine zweite Möglichkeit, zu checken, ob einem die anvisierte Kiste wirklich gefällt. Einfach mal fahren. Wie? Nun, mieten. Dann kann man auch mal testen, ob die Freude wirklich so groß ist. Und ob die teils sehr engagierten Verbrauchsangaben der Autohersteller auch wirklich stimmen.

Ich glaube, dass da manchmal Werte stehen, die gewürfelt sind. Bei meinem Auto nun haben sie gestimmt. Der ist mit 3,9/4,2/5,2 im Mix angegeben. Beim ersten Tanken war er noch bei 5,5 Litern, aber das habe ich als Eingewöhnungsphase interpretiert. Außerdem musste ich auf der Autobahn mal richtig Gas geben, um den Rußpartikelfilter frei zu blasen. Die setzen sich bei Dieseln manchmal zu. Dann ziehen die nicht richtig und verbrauchen mehr. Deshalb müssen die auf Temperatur gebracht werden, damit die Partikel wegbrennen.

Habt ihr ein Auto im Visier, dass euch gefällt, habt ihr beim ADAC gecheckt, ob es bezahlbar ist, könnt ihr es einfach für zwei, drei Tage mieten und testen (wenn es ein Gebrauchtwagen ist, den ihr nicht beim Händler Probefahren könnt). Mein Papa hat immer gesagt: Drum prüfe, wer sich ewig bindet, ob sich nicht noch was besseres findet. Manchmal sind Autos eben einfach mehr Schein als Sein. Mietwagen sind gar nicht mehr so teuer. Marke und Modell sind frei wählbar. Alles easy.

So, nun ist aus meiner Autotrilogie ein Fünfteiler geworden – und wie das mit dem anderen Auto beim TÜV gelaufen ist, habe ich noch gar nicht erwähnt. Ich denke, hier mache ich mal Schluss mit dieser Männerecke und Autos und Felgen und Verbrauchswerten. Ich wollte es einfach mal gesagt haben, nö:)

Ja:)

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Diese besonderen Tage. Sie lächeln, schmeicheln, sind charmant.

Am Morgen musste ich früh raus. Ein Termin in Soest von der Agentur aus. Mit dem Coupé mit den vielen PS. Hemd, Sakko. Das Sakko, dass ich letztes Jahr trug, als wir dieses Treffen in Frankfurt hatten. Zum Jahresauftakt. Reden, präsentieren, schauen, feiern.

Am Abend waren wir in einem italienischen Restaurant an der Hanauer Landstraße. Holztische, die Wände voller Fotos. Italien. Früher. Heute. Filmschauspieler. Diven. Geschichten. Mochte ich sehr. Das Essen war vorzüglich, die Stimmung exzellent. Ein guter Einstieg mit den neuen Kollegen/innen. Das Restaurant hieß: DAS LEBEN IST SCHÖN. Heute fand ich vier Visitenkarten in der Brusttasche meines Sakkos, die hatte ich damals eingesteckt. Manchmal sind es diese kleinen Überraschungen, die verzaubern.

Es war ein guter Termin heute. Es macht Spaß, Ergebnisse zu präsentieren. Zu reden, gemeinsam zu überlegen und letztlich Veränderung zu bewirken. Erntezeit. Wir Kreativen ernten. Wir säen, wir ernten. Es ist ein schöner Beruf, der aus Gedanken Bilder formt.

In den letzten Tagen bin ich ein wenig feinfühlig. Sensibel. Das sind Augenblicke, wenn der Panzer abgelegt ist, den wir brauchen, um dem Draußen standzuhalten. Auch das kennt ihr. Landläufig wird das Moment der Schwäche genannt. Ich liebe das. Sehr. Da wohnt Authentizität drin, Wahrheit, Ehrlichkeit, eine kraftlose Kraft, die etwas Edles hat. Dann sind die Sinne weich, die Finger fühlen mehr, die Augen verzeihen und ein Kuss wäre viel zu viel.

Staumauer

Nach der Arbeit habe ich mich in mein Auto gesetzt. Bin nach Hause gefahren. Da traf ich auf die Bigge. Den See, an dem ich immer entlang fahre. Bald schon ein Jahr. Im Winter gab es ein Bild, dass mich morgens umgehauen hat. Öfter. Da liegt so ein Ausflugsdampfer im Hafen. Vertäut. Eine Lichterkette zieht sich vom Bug bis zum Heck. Morgens, im Dunkeln, oft im Morgennebel, war das ein Bild, dass ich gerne eingefangen hätte. Ich habe es gelassen, als Zeichen des Respekts für das Unantastbare. Manchmal müssen wir kleine Opfer bringen, um nicht zu verbrennen.

Segelboot 2

Heute war nicht so ein Tag des Verzichts. Ich durfte im Vollen schwelgen. In Emotionen. Auf dem Rückweg stand die Sonne tief über dem See. Die Bäume spiegelten sich im stillen Wasser. Die Wolken, die Boote. Ich lief hierhin, dorthin, schoss 100 Fotos. Es war unglaublich. Prall. Satt. Dieser Herbst ist für mich besonders.

Bigge

Als ich zurück kam in die alte Schule, setzte ich mich an den Küchentisch, um mir die Fotos auf dem Rechner anzuschauen, da kam eine Mail von Zoe. Sie ist gerade in Köln bei Jens und schreibt an ihrer Biographiearbeit, die sie nach den Ferien präsentieren muss. Vor großem Publikum. Eltern, Lehrer, Schüler, Verwandte. Ein Podium, 100 und mehr Menschen, die zuhören. Ein großes Ding, ich werde aufpassen müssen, dass mir nicht die Tränen kommen. Meine Kleine.

Die Mail: Der Text. Sie hat über Pina Bausch geschrieben. Ich habe den Text gelesen. Au Backe. Sie kann schreiben, sie kann fühlen. Eine lebendige Pina Bausch. Dann kam noch eine Mail und ich las die Worte:

unsere Gefühle
sind Heiligtümer

Manchmal ist das Leben schön. Und gleichzeitig eine Nummer zu groß. Habe ich euch mal gesagt, dass ich Boote liebe?

Segelboot 4

Segelboot 5

Segelboote

Das süße, reife Leben

Holunder

Ach!

Man braucht so wenig. Autos, pah. Metalliclackierungen. Alus. Pads mit i und gleichnamige phones und tablets und Reisen hierhin, dorthin, wild, aufwendig, weit weg.

Es ist Erntezeit. Kürzlich kam Michael mit dem Pferdewagen und hat die Kartoffeln gebracht. Anderthalb Zentner, die jetzt im Keller liegen. Direkt neben dem Regal mit den aufgereihten Äpfeln. Herbst. Drowning by number. Peter Greenaway, die Anfangsszene, der Mann in der Badewanne, die Äpfel überall. Das Paradies, der Sündenfall, das Ertrinken. Gluck, gluck, weg war er (Schillers Taucher in der Kurzfassung meines Papas).

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Sonntag hatte Ela Geburtstag. Alle da. Schönes Fest auf dem Land. Bergische Kaffeetafel mit vielen Köstlichkeiten. Erst wandern, dann einkehren. Home, sweet home. Am Tag zuvor hatte ich mit Vi erst Pilze gesammelt, dann die Holunderbeeren geerntet. Von dem Baum vorne am Haus, der die bösen Geister fern hält, die hier im Haus früher wie verrückt rumspukten (ehrlich, ihr glaubt nicht… egal). Die Wissenden sagen, dass ein Haus einen Holunderstrauch braucht. Finde ich auch. Er sieht schön aus, wird regelmäßig beschnitten, wächst wie bekloppt, hält uns die dunklen Gestalten vom Hals und hat uns in diesem Jahr reichlich beschenkt. Dicke, schwarze Holunderbeeren.

Angesichts der Erntemenge haben wir uns entschieden, nun, nach Jahren, einen eigenen Dampfentsafter zu kaufen. Weil der immer fehlte, wenn wir ihn spontan brauchten (haben wir uns von Freunden auf dem Berg geliehen, wo wir ihn dann holen mussten. Und zurückbringen. Und verabreden. Und.) Samstagmorgen bei der Bäuerlichen, der Genossenschaft, wo es alles gibt. Neben diesem schrecklichen Seitenbacher-Müsli auch Rattengift und Rattenfallen und Pferdefutter und Zement und Haushaltswaren und Lacke und Arbeitschuhe und Pflanzen und Sägeketten und Gummistifel und Arbeitshosen und Kinderspielzeug und Messer und eben Dampfentsafter. Ein Abenteuerladen nach meinem Geschmack. Nichts passt zusammen, alles ist da und alles ist robust und gut und für das Landleben gemacht. Unromantisch, unprätentiös wie die Frau in unserem Dorf, die von ihren Kindern zu Weihnachten das Bolzenschussgerät zum Kaninchenschlachten bekommen hat. Landleben. Für die, die vielleicht innerlich verklären.

Der rote Saft lief wunderbar aus dem Topf. Holunderblut, so sah es aus. Purpur, rot, edel, königlich. Es hat gedauert, all die Beeren zu entsaften. Einen Nachmittag bis in den frühen Abend. Dann waren sieben Liter in Flaschen. Guter Saft für den Winter, wenn der Husten kommt und der warme Saft die Bronchien tröstet. Mit ein wenig Honig und Orangensaft. Im Keller stehen sie, bei den Äpfeln und Kartoffeln. Neben den Flaschen mit dem Holunderblütensirup aus dem Frühjahr. Der Keller ist bereitet, es mag der kalte Winter kommen, wir werden trotzen. Das Holz, zehn Raummeter sind gesägt, der Schornsteinfeger hat den Kamin geputzt, es ist gerichtet.

Pilze

Zur Kaffeetafel hab ich, unkonventionellerweise, Pilze zugesteuert. Frisch gesammelt. Zwei schöne Steinpilze und viele Maronen. Mittlerweile weiß ich, wo sie stehen. Die Pfifferlinge haben sich schon verabschiedet, einige wunderbare Steinpilzexemplare hatten sich den Würmern hingegeben (was für eine Schande, die waren so prall und groß und… Ach.) Aber die Maronen, die sprießen. Man muss sie schneiden, um das Pilzgeflecht nicht zu zerreißen. Und man muss sie auf Würmer kontrollieren, weil die von unten in den Stil eindringen und sich bis zur Kappe durchfuttern. Die Maronen sehen wunderbar aus und schneidet man sie auf, trifft man oft auf ein Labyrinth aus Wurmgängen. Ganz besonders bei den Maronen. Dann gehen sie zurück.

Wie man sie erkennt, die Maronen? Der Name sagt es. Der Hut ist maronenbraun. Die Röhren, die man in den meisten Fällen entfernen muss (einfach mit dem Messer oder den Fingern rausheben), sind schon nach kurzer Zeit gelblich. Ganz junge Maronen haben weiß-beige Röhren. Drückt man drauf, auf die Röhren, werden sie blau. Sieht giftig aus, ist es aber nicht. Hat man das Röhrengeflecht beiseite geschoben, schaut man von unten auf den Hut, der dort gelb ist und bei Berührung auch blau wird. Anfangs. Ich reinige die Maronen direkt im Wald. Schaue nach Würmern, beseitige das Geflecht und entferne die holzigen Stile. Mit meinen Laguiole, was mir immer eine große Freude ist. Ich habe ein Taschenmesser, so wie mein Opa Heinrich ein Taschenmesser hatte. Ich sehe ihn, wie er damit Blumen anschnitt. So in etwa schneide ich die Maronen. Opa, ach.

Maronen ohne Röhren und Stiele sind richtig lecker. Sie haben ein festes Fleisch und zerfallen in der Pfanne kaum. Es war eine große Pfanne am Sonntag. Und alle haben überlebt! Natürlich habe ich gewarnt, damit jede und jeder weiß, was sie, was er tut. Allerdings hatte ich jeden Pilz zweimal in der Hand und habe genau geschaut. Wie gesagt: Steinpilze, Maronen.

Pilze2

Nun steht im Garten noch der letzte Mangold und der letzte Salat sowie ein wenig Petersilie, im Flur und in der Küche warten die letzten Kürbisse und Zucchini auf die Verarbeitung und dann legt sich alles schlafen. Das Feuer im Ofen wird brennen, Herr Cooper wird sich wie eine Katze davorhauen und es werden viele kurze Tage sein, bis die Krokusse endlich kommen.

Es war ein schöner Sommer. Aufregend. Voll. Verführerisch. Eine große Ernte in diesem Jahr. Grund genug für ein inneres Erntedankfest. Am Wochenende noch die letzten Pilze, bevor der erste Frost kommt und dann, abwarten und Tee trinken.

THIS IS WHAT WE LOVE

red moon

Was is’n hier los? Sonnenfinsternis oder was?

Nun. Wieder so eine Geschichte, die Blogs schreiben. Es begann damit, dass mir Lisa geschrieben hat. Sie arbeitet für eine Company, die deals.com heißt und den Blog betreibt, der dem Beitrag heute seinen Namen gegeben hat. THIS IS WHAT WE LOVE – was wir lieben. Die haben ein Herzchen auf der Startseite. Süß. Und die fahren gerade eine nette Kampagne, in der es um Gadgets geht. Also kleine Spielereien, die das Leben schöner, entspannter, lustiger oder – wie in meinem Fall – deutlich bunter machen.

Da durfte ich mich also auf den Weg durch die Webshops der internationalen Volksgemeinde der Internetläden machen und mir was aussuchen, um es zu testen. Kein Tierversuch, weil Herr Cooper gerade aktuell auf seinem Kissen schlummert (Wohlgemerkt auf dem Rücken, die Beine in die Höhe und die Leffzen werden von der Schwerkraft aufs Kissen gezogen. Dabei hat er noch eine leichte Drehung im Körper, was ihm – ich kann es nicht anders sagen – etwas Debiles gibt. Aber der Hund kann tun und lassen was er will, ich mag den Kerl immer.), sondern ein Blogger-Selbstversuch.

Ich wollte nix fürs Handy und auch nix für das Laptop oder so, sondern etwas fürs Leben. Das wahre, unfassbare. Also habe ich in meinem Köpfchen nach einem Wunsch geforscht und wurde fündig. Ich wollte schon lange so eine LED-Lampe, die ihre Farben wechselt. Hab ich im Web nebenan nachgefragt und die sagten mir, schau mal hier und dort. Und: Ja, die hatten so ein Lämpchen da. Kostenpunkt so 43 €. Passte. Bestellt, bezahlt, hier angekommen. Das Ding ist eine LED-Leuchte, die man wie eine Glühbirne in jede normale Glühbirnenfassung schrauben kann. Aber, da hört das Normale schon auf.

Denn: Das Teil hat eine Fernbedienung. Yepp. Da kann ich jetzt vom Bett aus auf AN und AUS stellen. Klick. Super. Macht Spaß, die Nachbarn denken schon, bei mir wäre Dauerparty. Blink, Blink. An. Aus. Voll die Disco. Es gibt nämlich noch ein Feature: Farben. Die lassen sich per Fernbedienung auswählen und schon leuchtet es rot, grün, blau, pink, zartrosa, orange, türkis…

Fernbedienung

Und was macht das jetzt mit mir? Nun, ich würde sagen, es macht Spaß. Lässt mich häufiger lächeln, wenn ich auf meinem Bettchen rumlungere und mir Musik aus der Konserve reinziehe (so schön oldstyle mit CD und so). Ist schön bunt und stimmungsvoll. Das Licht ist so angenehm, dass die Lampe nun fast jeden Abend an ist. Dann stelle ich eine Farbe ein oder lasse die Farben per FLASH, STROBE, FADE oder SMOOTH unterschiedlich schnell bzw. gemütlich durchlaufen. Dann ändert sich die Farbe im gesamten Zimmer. Wird mir das Spiel zu bunt, schmeiß ich meine LED-Bettleuchte an und geb Weißlicht rein. Das ist dann wie mit Wasserfarben, in die man mehr Wasser gibt.

Schön ist auch: Das Teil kommt mit smarten 5 Watt aus und hat eine Lebenserwartung von 50.000 h (bei 3 h am Abend sind das ziemlich viele Tage, Wochen, Monate, Jahre…). Ich erlaube mir mal, euch den Link zu dem Internetladen zu geben, der das Teil vertickt. Da findet ihr Fotos, Infos, alles. Die heißen lustigerweise coolstuff. Passt.