7 days, 6 hours, 22 miuntes, 10 seconds bis zur OSTRALE’013 mit David Grasekamp

c/David Grasekamp, mowaii
c/David Grasekamp, mowaii

Nach Hardrock und Demokratie nun also ART.

Das Hotel ist gebucht, die Fahrt geplant, die Presseakkreditierung läuft. In einer Woche werde ich mich auf den Weg nach Dresden machen, um die OSTRALE’013 zu besuchen. Nachdem ich die documenta verpasst habe, weil ich dann irgendwie doch nicht wollte, jetzt also eine große Kunstausstellung der anderen Art. Im Osten. In Dresden. Dort war ich noch nie. Es ist für mich viele Jahre nach dem Mauerfall immer noch ein wenig wie Neuland betreten – da drüben. Köpfe arbeiten manchmal sehr langsam.

Demokratie in Tränen

Gundgesetz

Ja, ich sitze fett in meinem Bett, meinem Leben und schaue zu.

Es gab Zeiten. Damals und noch früher. Die Wiege der Demokratie, als entstand, was gerade bedenkenlos ausgehöhlt wird: Die Herrschaft des Volkes. Demos. Griechisch. Ist auch nicht mehr das, was es mal war. Deshalb?

Black Sabbath is BACK with 13

 gibson, 1972
gibson, 1972

Babes, folks, herhörn. Ohren anlegen. Heute betont der ansonsten kuschelige fiftyfiftyblog die andere Seite des Planeten. Die Seite, auf der die Lederjackenträger, Langbärte, Tätowierten und schwarz gekleidet grimmig Dreinschauenden hausen und ihre Häupter schütteln. Jetzt ist noch Gelegenheit, auszusteigen und den schönen Eindruck bis zum Ende aller Tage zu wahren. Wer jetzt weiterliest…

Im, am, beim, Lommerzheim

Lommerzheim, Köln-Deutz
Lommerzheim, Köln-Deutz

Kürzlich habe ich über die Kranhäuser geschrieben. Über dieses neue Viertel am Rhein. Auf dem Weg dorthin habe ich auch das andere Köln gesehen. An dieser Stelle möchte ich die Stadt dann doch verteidigen. Es gibt es weiterhin, das schöne, südliche, verrückte, spaßige, lachende Multikultitreiben. Das Herz dieser Stadt. Fröhlichkeit, Aufgeschlossenheit, Miteinander. Wollen wir ja nicht vergessen…

Karl der Nashornkäfer ist tot

Karl.
Karl.

Das hätte nicht geschehen dürfen, von Rechts wegen.

„Der Nashornkäfer ist in Deutschland durch Aufnahme in die Bundesartenschutzverordnung eine „besonders geschützte“ Tierart. Nach §44 Bundesnaturschutzgesetz ist es danach verboten, „sie zu fangen, zu verletzen oder zu töten oder ihre Entwicklungsformen aus der Natur zu entnehmen, zu beschädigen oder zu zerstören“ (§44 Abs.1 BNatSchG).“ (Wikipedia)

Hinter Kran 15 die Kranhäuser

Kran 15
Kran 15

Ich hatte DAVID versprochen, seine Bilder zu fotografieren. Diese Woche haben sie sich auf den Weg gemacht. Nach Dresden. OSTRALE 13. Waffen. Ein Waffentransport. Er hatte mich gefragt oder ich hatte ihm angeboten, die Smith & Wessons & Co. abzulichten. Ich hatte Viveka gefragt und sie hatte Lust. Also haben wir Helga und David besucht, wieder köstlichen Tee getrunken und Knarren im Sonnenlicht fotografiert,

the italian feeling

Occhio

29 Grad. Auf meinem Bett. Hot nights. What a feeling…

Vor allem, wir leben hier auf dem Land, wo Luft geht, wo es nachts abkühlt. Was mag da gerade in Köln abgehen, wo die Hitze in den Häuserzeilen steht, wo jedes Haus ein Nachtspeicherofen ist, der die Sonne des Tages bis in die Morgenstunden bewahrt. Halali. Peng, Peng. Autsch. Da bleibt nur feiern…

Putzen, küssen, recyceln:)

Gestern die Liebeserklärung, heute eine Anfrage. Ob der fiftyfiftyblog nicht Lust hätte, über einen Spot zu berichten und den zu zeigen. Lasst mal gucken. Werbung? Colgate? Nun, da ich ja selbst Werbung mache, stehe ich dem Thema offenherzig gegenüber, weshalb ich den Link geklickt habe (zumal ich natürlich auch neugierig war). Und siehe da: Es ging um Singles und küssen. Ups! Ist ja wie der Zauberlehrling – die Geister, die ich rief.

Liebeserklärung. Punkt.

Herzen

Ach. Sagt David Bowie. Auf der Platte, die ich ihr jetzt geliehen habe. 1976, 1977. Ach.

Ich sage auch ACH. Ach du. Wisst ihr, es ist jetzt schon eine ganze Weile… Wir kennen uns seit fast zwei Jahren und haben uns im letzten Sommer ineinander verliebt. In Italien. Im Urlaub. Als ich dachte, das könnte ein schwieriger Urlaub werden, weil ich mit Jens und Ela und Zoe und Jim gefahren bin und nicht wusste, wo mein Platz sein würde. Wie ich das hinkriege, verpacke, wegstecke.

Tele-Shopping mit Phil Collins im Museum Ludwig

In jedem Traumhaus ein Herzschmerz.
In jedem Traumhaus ein Herzschmerz.

Köln. Kürzlich. Ich berichtete.

10 Euro und rein. Ins Vergnügen. Nicht nur die dauerhafte Ausstellung mit den alten Meisterinnen und Meistern, nein, auch Extravorstellungen. Extrarunden der Kunst. Exklusiv dort. Neben Andrea Fraser auch Phil Collins. Kannte ich auch nicht. Macht der nicht Musik…

That’s the way of german Heimat…

home made:)
home made:)

Hoch verehrtes Publikum, heute präsentieren wir Ihnen eine Darbietung, die Sie in die tiefen unseres Landes führt und sich mit dem ambivalenten Begriff HEIMAT auseinandersetzt. Heimat ist da, wo ich bin? Oder was?

Heute Früh erreichte mich ein Kommentar aus San Francisco. Von Ute. Herzlichen Dank! Sie ist Weltenbummlerin und Kosmopolitin, die gerade wieder umzieht. Nach Michigan.

Blogstöckchen: This is how I work

Stöckchen

Was ist ein Blogstöckchen? Klingt niedlich und so, als könne eher der Herr Cooper etwas damit anfangen. Nun, weil es bei mir gelandet ist, habe ich es gefangen und dann recherchiert, was es ist. Eine Art Staffellauf. Von Blog zu Blog. Wer den Staffelstab übernimmt, schreibt. Über sich und das Thema: This is how I work. Es geht also darum, Einblicke zu geben. In Arbeitsweisen. Methoden. O.K. Dann mal los… Ach. Vergessen. Mir wurde das Stöckchen von Ulrike Juli Scheld zugeworfen, die mit VIELBEGABTEN arbeitet und in ihrem Blog darüber schreibt. Thanx:)

Und am Abend die Mutter aller Sonnenuntergänge…

Sonnenuntergang_Flugplatz_red

Eigentlich wollte ein Freund zu Besuch kommen. Ein alter Freund aus Internatstagen, der gerade in Köln zu tun hatte. Er hatte am Nachmittag durchgeklingelt und sich für 20 Uhr angekündigt. Also habe ich ein kleines Countryside-Programm zusammmengestellt. Mit meinem Traktor rauf zum Modellflugplatz, ein Glas Wein trinken, plaudern, Sonnenuntergang gucken. Anschließend, wenn es kalt wird, runter zur alten Schule an die Feuerschale.

Fendt Farmer1_red

A walk in a park II

upperclass. 2013
upperclass. 2013

Am letzten Wochenende war ich im schönen Köln. Anlass war das Summerstage-Festival am Tanzbrunnen. Ich hatte mich mit Freunden verabredet und hatte ein kleines vierbeiniges Problem, das den Namen Cooper trägt. Sonntagsmorgens wachte ich auf und plötzlich dämmerte es mir: Niemand zu Hause. Alle ausgeflogen. Wohin mit Herrn Cooper? Festival? African music?