Fifty-fifty

Schmerz, lass nach…

Holz_red2

Boah, ey. Heldenstory.

Wahrscheinlich heizen die meisten von euch nicht mit Holz. Wir machen das, weil wir a) auf dem Land wohnen. In einer Gemeinde, deren Flächen zu über 90% aus Wäldern und Wiesen bestehen. b) weil wir in einem großen alten Haus wohnen, in dem es im Winter schön kuschelig sein soll. Ist einfach schön, wenn der Ofen an ist und wärmt. Herr Cooper spielt dann Kater und legt sich direkt vor den Ofen. Dort heizt er auf ca. 400 Grad auf, um sich dann in eine kühle Zimmerecke zu fläzen, wo er langsam wieder auf Normaltemperatur kommt.

Skelettierte Türme, Musiknervensäge und ein echter Impala

Impala_red

Wenn einer eine Reise tut…

Man. Das Wochenende zog sich hin. Am ersten Mai, war ich allein unterwegs, nachdem niemand Lust hatte, mich zu begleiten. Selbst Herr Cooper hatte keine Zeit. Freitag habe ich gearbeitet. Mehr oder weniger. Und Samstag bei Freunden im Garten Steine geschleppt, arrangiert, zu Mauer aufgeschichtet. danch traf mich ein Gefühl. Sehnsucht. Ich wollte, ja, nach Essen. Also habe ich mit Ela alles abgesprochen, habe meine sieben Sachen gepackt und bin abgeflogen. Viveka von der Arbeit abholen. Spät am Abend.

Und wie die Bäume ausschlagen…

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1. Mai. Tag der Arbeit. Frei. Dann mal ein Hoch auf die Arbeit. Ich habe sie auf einer kleinen Wanderung durch die Landschaften der Umgebung gefeiert. Allein unterwegs. Viveka musste arbeiten. Herr Cooper war heute Morgen bereits familienintern anderweitig gebucht. Zu spät gekommen. Die Nacht war lang, in den Mai getanzt im Dorf unten. Zu Fuß durch die Nacht zurück.

Ei_red

Freies Freiraumleben

Schier15_Hunde_red

Tja.

Hm. Also.

Ihr merkt, hier herrscht Urlaub, aber die Finger schaffen es nicht, die Tastatur links liegen zu lassen. Man könnte von Schreibsucht reden. Der Kopf. Das Sprachzentrum. Es kommen das eine und das andere zusammen. Die Themen, die in der Luft liegen, mich anfliegen, in Worte gepackt werden möchten. Oder auch nicht.

Schier15_Jens_red

Heute war ein besonderer Tag. Punkt.

Urlaub, klar. Erst Montag. Noch eine Woche. Zwischendurch habe ich Geburtstag, werde zum Fourtyniner. Mein liebes Tagebuch, es gibt so viel zu schreiben. Überbordend.

Die große Flatter No. 8

schier_strand_dämmerung_red

Eigentlich.

Genau. Kommt es immer anders, als man denkt. Normalerweise. Im Kopf kommt jetzt: Was ist schon normal? Läge ich jetzt in meinem Bett. In der Alten Schule oben. Mit Blick auf den Mühlenberg und durch das Dachfenster über meinem Bett in den Himmel.

Aber nun liege ich hier. Schiermonnigkoog. Noch ein Zimmer für mich alleine. Ich kann laut und schnell tippen. So, wie ich es mag. Zack, zack. Wir sind am Morgen gefahren. 24 h früher. Wir haben das Haus ab heute gemietet, ich wollte keinen Tag verschenken. Urlaub. Friede, Freiheit.