zufrieden.

Windräder

Ist ein kleines Wort. Irgendwie unterbewertet als die kleine Schwester vom großen Glück. Es hat wenig Energie dieses Wort, vermeintlich, versprüht keine Funken, es lodert nicht. Kein Feuerwerk, kein Freudentanz. Am Boden, zurückgenommen, als wäre es das Mindeste. Klingt fast wie unbedeutend, wie eine Hürde, die man mit einem kleinen Schritte nimmt. Och ja, ganz gut, bin zufrieden. Das hat den Esprit von beigefarbenen Badfliesen.

Wie komme ich darauf?

Die Kunst des beiläufigen Blicks

Wie schauen?

Gestern. Siegen. Mit einer Freundin in der 9Bar. Auf einen Wein nach dem Besuch einer Ausstellung im Museum für Gegenwartskunst. Mehr dazu später, im nächsten Beitrag.

Wir saßen da, hatten zwei Rotwein bestellt, Merlot, und etwas Käse, Brot und Oliven. Alles kam wie bestellt. Zwei kleine hübsche Karaffen, zwei üppig große Rotweingläser und die kleinen Speisen dazu. Der erste Schluck. Die Etikette der Neuzeit, also das Diktat des „wie alle das machen“, verlangt ein Anstoßen der Gläser, dazu ein kosmopolitisches Salute oder Santé oder Cheers!

Alles ist das NICHTS dazwischen

Der Raum der Stille.

Ja, liebe Menschen an den Endgeräten in den heimischen Räumen, es wird esoterisch. So ist das, wenn man mit einem Menschen zusammen lebt, der gerade eine Yoga-Ausbildung macht. Da fällt plötzlich, als Ergebnis jahrzehntelanger Suche, Diskussion, Auseinandersetzung Manna vom Himmel. Erkenntnis, Erleuchtung, Wohlgefühl, Ergebnis, Geschenk, next step… Und natürlich weitere Irritation. Frage. Antwort? Bleiben wir mal schön auf dem heimischen Teppich. Mit beiden Füßen in Wolle.

Wo ist dein pP? Bei 42?

Wenn nichts mehr geht, helfen Zahlen. Die machen’s wie die Dänen, die lügen nicht. Angeblich. Obwohl die Dänen mit ihren Grenzkontrollen auch nicht mehr das sind, was sie mal waren. pP ist ein Wert, den jeder Mensch für sich ermitteln könnte. Denn irgendwann ist pP, der Wert weit über Normal Null erreicht. Der persönliche Peak, der höchste Punkt einer Gaußschen Glockenkurve, so man/ frau das eigene Leben so sehen möchte.

Darmspiegelung: I did it!

Alles halb so wild. Entwarnung und Entspannung beim Fiftyfiftyblogger. Also nachdem ich ja nun ausführlich über das Thema Krebsvorsorge und Darmspiegelung berichtet habe, hier nun der offizielle Schlussbericht. Der Doc hat nichts gefunden und ich kann endlich wieder essen. Denn, um so einen Darm spiegeln zu können, muss der leer sein. Daran habe ich seit gestern Nachmittag 16 Uhr gearbeitet. Nix essen, zwei Mal Abführzeugs schlucken und trinken, trinken, trinken. Am Ende kamen da über sechs Liter zusammen.

EHEC Heckmeck – Angst essen Seele auf

EHEC. EHEC. Also wirklich. Wer braucht denn dieses hässliche kleine Stäbchenbakterium? Mittlerweile nervt das ziemlich rum und hat auch noch 25 Tote gefordert. Weit über 2.000 Menschen sind infiziert. Schrecklich. Aber, wenn wir mal ehrlich sind, geht es mehr um Angst, als um reale Gefahr. Es könnte mich treffen…

Ready for Darmspiegelung.

Gitta Becker aus Berlin hat in ihrem Blog im März das Thema Darmkrebsvorsorge thematisiert. Da der Vater meines Vaters an Darmkrebs – was für ein in Klang und Anmutung unschönes Wort – gestorben ist, werde ich nun einmal die Möglichkeiten unseres Gesundheitsversorgungssystems (Bitte einmal Gesundheit an Tisch 13…) auskosten. Naja, mal sehen. Eigentlich dachte ich, ich gehe zu meinem Arzt, hole mir eine Überweisung, mache einen Termin und los geht’s. No.

Sonia, you make me smile!

Ach!!! Was für ein Tag gestern. Rubbel, rubbel durch die Gedankenmühle. Ganz schön anstrengend, dem Ansturm standzuhalten. Der Zauberlehrling. Die Geister, die ich rief. Ursache und Wirkung. Bin gestern Abend mit einem leicht unguten Gefühl zum Training gefahren. Die Anspannung war da, weil die Diskussion – was hätte ich eigentlich anderes erwartet – doch ins Persönliche abzudriften drohte. Nach dem Training war das dann weg. Rausgelaufen, wie ein junger Hund über den Fußballplatz getobt. Weg.