you decide

Spiegelung V+J

Ich könnte jetzt kommen, mit dem inneren Glück und dem Weg, dem man folgt. Der Sache mit dem Karma und der Wirklichkeit, die man in jedem Moment selbst entwirft. Das eigene Morgen gestalten.

Schiefes Hochhaus

Manchmal aber, läuft man durch das Leben wie durch eine Stadt. Es ist sehr verwirrend. Überbordend, fordernd, bohrend. Die Perspektiven, die Möglichkeiten, die Lichter, die Linien. Vor allem die Linien, als wäre alles vorgezeichnet und nur irgendwann ausgemalt worden. Wer macht soetwas? Ausmalen?

Über allem und aus allem heraus

Über dem Dorf_Sonnenuntergang

Hinter den sieben Bergen…

Weit vor den Toren der Städte. Im Dreieck Frankfurt, Köln, Dortmund. Oben, oberhalb des kleinen Dorfes Nosbach am Rande der Gemeinde Reichshof, am Rande des Oberbergischen Kreises, am Rande des Landes Nordrhein-Westfalen. Wenn man da ist, oben über dem Dorf, den Berg rauf, gleich neben dem Dicken Stein, der die Grenzen markiert, dann hat man DEN BLICK.

Move your ass with R&B – dancing im Grillo-Theater

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Leute, Leute.

Ey. Also. Wenn man Sätze mit FRÜHER beginnt… Am Wochenende war ich bei Viveka in Essen, was mir echten Ärger eingebracht hat. In unserem Dorf haben sich Dinge verändert. Seit wir hierher gezogen sind, war St. Martin IMMER am 11. November ab 17 Uhr. Alle treffen sich auf dem Schulhof/Feuerwehrplatz vor unserer Tür, um in zwei Gruppen von Tür zu Tür durchs Dorf zu ziehen. Eine sehr, sehr lustige Angelegenheit, die mit Alkohol zu tun hat.

Großes Drama um Herrn Cooper

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Herrje.

Mittwochabend gegen 19 Uhr. Nach heftigen zwei Wochen Konzeptionsphase kam ich aus der Präsentation. Nach Hause. In die Alte Schule. Unten lief der Yoga-Kurs für Einsteiger, Zoe war beim Tanzen und Jim saß am Rechner und programmierte. Post-Familien-Idylle 2014. Der Ofen bollerte, ich freute mich auf meinen Yoga-Kurs ab 19.30 Uhr. Entspannung, loslassen, durchbluten, entdenken, fliegen. POFF.

Unterwegs irgendwo im Nirgendwo

Grashüpfer

Glen singt. Zoe liegt neben mir auf dem Bett und lernt Russisch. Kerzen leuchten. Ein Räucherstäbchen duftet. Viveka ist zurück in Essen, Ela in Köln, Jim bereitet mit seinem Kurs die Aufführung des Zwölfklass-Spiels vor. Peter Weiss. Die Verfolgung und Ermordung Jean Paul Marats, dargestellt durch die Schauspielgruppe des Hospizes zu Charenton unter Anleitung des Herrn de Sade. 1964. Es freut mich. In meinem Studium, Jim weiß das nicht, hat Peter Weiss eine große Rolle gespielt. Ich bin sehr gespannt, was geschieht.

Sternenhimmel heut‘ Nacht

Schule bei Nacht_red

Ich sah die ISS vorbeifliegen, endlos viele Touristenbomber, den Kampfstern Galactica und das Raumschiff Enterprise. Der Blick richtete sich nach Westen, der große Wagen hatte im Laufe des Sommers umgeparkt und sich vom Zenit nach Norden bewegt. In Italien hatte das noch anders ausgesehen. Aber jetzt… Die Zeit vergeht, die Nächte werden länger, die Temperaturen, die Vegetation. Das ganze Programm des Abschieds.

Und der Himmel steht weiter in Flammen…

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Jens, hüten Sie sich vor Übertreibungen. Das hat meine Deutschlehrerin unter eine Erörterung geschrieben, in der es um die Vor- und Nachteile der Atomkraft ging. Man musste Vorteile und Nachteile finden, um dann am Ende aufwiegen und eine persönliche Entscheidung treffen zu können. Ich hatte mich für die flammende Rede entschieden und das Prinzip der Erörterung persönlich als in diesem Falle unpassend gewertet. Meine Deutschlehrerin hat Gnade vor Recht ergehen lassen und es bei der kleinen Anmerkung belassen…

Done!

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Yes! Fertig!

So mit allem. Mit diesem riesigen Holzstapel und auch ansonsten ein wenig fix und foxy, aber glücklich. Ab und an macht es ziemlichen Spaß, so richtig Hand anzulegen und auszupowern. Das Foto oben zeigt den Hang, von dem herunter ich am Freitag das Holz geholt habe. Am Eingang des Maikäfertals. Unten fließt die kleine Wiehl, die in die Wiehltalsperre mündet, in der die Krombacher-Insel, umgeben von unserem Trinkwasser, liegt.

Schmerz, lass nach…

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Boah, ey. Heldenstory.

Wahrscheinlich heizen die meisten von euch nicht mit Holz. Wir machen das, weil wir a) auf dem Land wohnen. In einer Gemeinde, deren Flächen zu über 90% aus Wäldern und Wiesen bestehen. b) weil wir in einem großen alten Haus wohnen, in dem es im Winter schön kuschelig sein soll. Ist einfach schön, wenn der Ofen an ist und wärmt. Herr Cooper spielt dann Kater und legt sich direkt vor den Ofen. Dort heizt er auf ca. 400 Grad auf, um sich dann in eine kühle Zimmerecke zu fläzen, wo er langsam wieder auf Normaltemperatur kommt.

Und wie die Bäume ausschlagen…

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1. Mai. Tag der Arbeit. Frei. Dann mal ein Hoch auf die Arbeit. Ich habe sie auf einer kleinen Wanderung durch die Landschaften der Umgebung gefeiert. Allein unterwegs. Viveka musste arbeiten. Herr Cooper war heute Morgen bereits familienintern anderweitig gebucht. Zu spät gekommen. Die Nacht war lang, in den Mai getanzt im Dorf unten. Zu Fuß durch die Nacht zurück.

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Mein neues Revier im Revier

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Maikäfertal. Das ist seit Jahren mein Heimatrevier. Herr Cooper und ich. Ab und an ein Reiter, einmal im Jahr ein Jäger, der Revieransprüche stellt, sein Wild vor mir und Herrn Cooper schützen will. Ansonsten: Jeden Tag anders. Wolken, Sonne, Schnee, Grüntöne, Brauntöne, Vogelstimmen, mal ein Storch, Rehe, kürzlich ein wunderschöner Feldhase, die Wiesen mal so, mal so. Immer im anderen Look. Ein Tal, 1.000 Gesichter. Jeden Tag neu, faszinierend.

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Und nun?

Landleben, Stadtleben, Sterne gucken, Schafe sehen…

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Seit geraumer Zeit verwandelt sich unser vergessenes Landschaftseckchen an der Grenze der Gemeinde, des Landkreises und des Bundeslandes (Rheinland-Pfalz beginnt oben gleich auf der Höhe) in ein von Touristenattraktionen reich gesegnetes Feriengebiet. Plötzlich stehen überall Schilder und verraten einem einiges über Land, Leute, Historie, Flora und Fauna. Aktuellste und für mich wohl auch positivste Maßnahme ist eine hölzerne Liegebank in ergonomischer Ausprägung für mehrere Menschen und mit traumhaftem Weitblick über die Dinge.

Vom Mikrokosmos in die weite Welt

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Wie eine Metapher. Sonntag war ich in der weiten Welt draußen unterwegs, als ich auf einen wunderbaren Mikrokosmos traf. Die Sonne schien wieder, die Wolken zogen weiß und rund und schön am Himmel entlang. Weil in diesem Winter der Westwind vom Atlantik meist nach Norden abgezogen ist, hat er den Südwind hoch gezogen und uns angenehme, lauschige Temperaturen beschert – und viel Licht.

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