Kategorie-Archiv: Landleben

Es ist kalt, die Waschmaschine kaputt, die homepage down, die Wettervorhersage verkündet tagelangen Regen und du fehlst mir…

ohne dich ist alles doof_red

Gut, dass das hier keiner liest. So einem geheimen Tagebuch kann man dann auch mal die doofen Sachen anvertrauen. Ein wenig rumheulen, ohne gleich von allen Seiten getröstet zu werden. Das Problem ist einfach: Das Wochenende war zu schön. Mit dir. Und nun biste wieder weg und wir sehen uns… Demnächst.

Pferd_Fohlen_red

Ich meine, da ist es doch nett, dass unsere Waschmaschine für Ablenkung sorgt. Einfach mal in die Knie geht und die Wäsche in so einer seifigen Brühe liegen lässt, die aussieht wie das Ergebnis von Kinderküche. Smörebröd ramtatata.

Mit dem Herrn Cooper im Gras liegen, den Wolken zusehen, die wahre Natur empfinden und sich am Vatertag tiefe Gedanken über das Leben und die Liebe machen:)

Cooper_Löwenzahn_red

Vatertag.

My day. Alle ausgeflogen, alle in Köln, ich allein Zuhause. Muss arbeiten. Miste. Heute Morgen aber habe ich mir Zeit genommen. Habe mir meinen Vierpfötler geschnappt und bin raus. Wunderbares Maiwetter – Sonne, ziehende Wolken, warm, tolles Licht. Im Augenblick blüht hier neben den Kirschen der Löwenzahn. Vor dem ersten Schnitt (the first cut is the deepest – dann ist es weg, das gelbe Blumenmeer) leuchtet hier alles. Grün. Gelb. Explosion. Steigende Säfte. Kräfte des Wollens. Emporhebens gen Himmel.

JETZT GEHT’S LOS…

Unimog_red

Meine sehr verehrten Damen und Herren an den heimischen Empfangsgeräten, wir dürfen Ihnen heute proudly presenten das Wetter von morgen. 22 Grad. Und: Das ist noch lange nicht alles, jawoll, schubidubiduh, es kommt noch besser. Die Tage of the rising sun. Freitag: 26 Grad. Ich hoffe, die Info bezieht sich nicht auf irgendein Mikrowellen-Innenleben.

Fällen oder fallen?

Baum_fällt_red

Er oder ich?

Er ist, war, ein Ahornbaum. Wir beide sind lange Zeit gut zurecht gekommen, bis er mir über den Kopf gewachsen ist. Genau vor mein Fenster und inmitten des freien Blicks auf den Mühlenberg. Der Baum war noch gar nicht so alt, hatte sich aber iregndwie in den letzten Jahren explosionsmäßig ausgebreitet und breit gemacht. Erst denkt man, ach, der kleine Baum, und plötzlich, scheinbar wie über Nacht, sind die Teile groß.

YES!

YES_red

Einfach mal JA sagen. Ich meine, is ja nicht so populär, JA zu sagen. JAsager sind Warmduscher. So allgemein genommen. Also ist das NEIN – man muss auch mal NEIN sagen können – irgendwie ein Hauch wertiger. NEINsager sind vermeintlich stärker. Auf den ersten Blick. Oder eben einfach nur wütender oder schlechtgelaunter. Wie mans im Einzelfall nimmt. Eben nicht zu allem JA und Amen sagen. Das impliziert: Wer JA sagt, muss auch B sagen. Quatsch, wieder falsches Sprichwort. Wer JA sagt, ist schwach. Alles Unsinn natürlich, weil das JA-Wort wiederum hoch im Kurs steht. Und letztlich muss man eh entscheiden, in der Situation. Nur auch hier gibt es, das möchte ich eigentlich sagen, den konventionellen JA-NEIN-Reflex, bei dem wir erst einmal automatisch ein wenig zum NEIN tendieren. Abwarten, Tee trinken, JA kann man immernoch sagen.

Night on Earth 2

Nacht2_red

Jim Jarmusch. Ihr erinnert euch? Mit Winona Ryder – “I wanna be a mechanic.” Oder Armin Müller Stahl: “Helmut.” “Helmet, like this thing on a head?” Die Aki Kaurismäki Truppe mit Matti Pellonpää. Oder Roberto Benigni und die Sache mit dem Schaf: “Es hatte so wunderschöne große braune Augen.”

Im Jahr des Zwei-Null-Dreizehn-Regenbogens:)

Rainbow_red

Nachdem sich das Jahr 2012 irgendwie ein wenig eierig verabschiedet hat und, sagen wir mal, sich indifferent in 2013 verwandelt hat, kommt allmählich ein Gefühl von YES. Go for it. Take it. Die Chancen stehen gut. Mindestens fifty-fifty, was ja mal das Thema dieses Blogs ist, womit ich den fiftyfiftyblog zum Blog des Jahres 2013 erkläre.

Im Herbstwald unter einem Baum liegen und in den Himmel schauen.

Wie schön das ist. Wieder ein Sonnentag. Wieder ist es schweinekalt, wie gestern schon. Herr Cooper und ich haben uns nach einem späten Frühstück auf den Weg gemacht.

Der Bach im Maikäfertal hat mich gelockt, diese Stelle im Wald, an der ich kürzlich diesen dicken, frischen, unbeschädigten Steinpilz gefunden habe. Was soll ich sagen: Da war wieder einer. Dieses Mal angeknabbert von einer Schnecke und tiefgefroren. Ich konnte ihn kaum schneiden. Der Steinpilz köchelt nun hier auf dem Herd. Ein Süppchen als Vorspeise. Heute Abend gibt es ein Gericht, das Jens Oma immer gekocht hat. Rübstiel mit Kartoffeln. Rübstiel vom Marktwagen, Kartoffeln von unserem Pfedebauern.