Suddenly. Kurzgeschichten sollten unvermittelt beginnen. It happens. Es geschah. English for runaways. Otto. Es war dieser Tag, als sich plötzlich die Erde verdunkelte. Es schob sich etwas vor die Sonne, das größer war. Die Krümmung des Raums hatte nach Einstein eine Dimension erreicht, in der sich Materie maximal verdichtet, um sich einen kurzen Augenblick später ins Unendliche zu transformieren. Wie eine Explosion, eine Eruption in der Stärke berstender, verliebter menschlicher Herzen. Unermesslich.
Category Archives: Landleben
Cool, cold water – fresh up:)
So. Da las ich doch kürzlich was in meinem Blog von wegen “Weichei”. Ich hatte wegen der Kälte ein wenig gejammert. Sibirien und so. Da konnte ich Anspielungen in Richtung “echter Kerl” und “seinen Mann stehen” rauslesen. Is ja richtig. Dieses Rumgejammere bringt ja Null Komma nix. Nun muss ich aber doch dazu erwähnen, dass ich ja bei allem Minustemperaturen-Gezetere doch jeden Tag in der Frühe draußen bin.
White Christmas?
Wie sieht’s aus? Bei uns liegt Schnee und in den nächsten Tagen soll es kühl genug bleiben, damit der nicht wegschmilzt. Das wäre doch schön. Weiße Weihnacht. Allerdings. Freitag und Samstag sind in der Wettervorhersage für die Region deutlich steigende Temperaturen und Regen angekündigt. Also: Abwarten und Tee trinken, Kekse essen, Adventskranz leuchten lassen. Ich für meinen Teil habe zumindest gestern den Schee bei einer langen Schneewanderung schon einmal intensiv genießen können. Auch, wenn es da draußen gerade ein wenig gespenterhaft anmutet. Tiefe Wolken voller Schnee, Nebel allerorten, der sich nicht auflösen kann, weil die Wolken drauf liegen. Trotzdem schön, die klare Luft.
Der Baum
Hier ist er nun. Der Baum mit Stütze. Heute Morgen schien plötzlich die aufgehende Sonne von Osten durch die Buchen am Hang und die Eiche auf dem Schulplatz zu mir ins Büro. Ich schnappte mir die Kamera und bin den gestern beschriebenen Weg inklusive Stacheldrahtzaun wie ein Irrer samt Cooper hochgeprescht, um das Licht zu nutzen. Und den Baum zu präsentieren. Oben der Baum, unten das Licht:)
Die Wurzeln meines Bloggens ausgerissen…
Das ist doch mal eine dramatische Überschrift, die einem Axel Springer gerecht wird. Den erwähne ich, weil ich heute Morgen im Bett beim Cappuccino einen Artikel über ihn und eine Ausstellung im Magazin der Kulturstiftung des Bundes gelesen habe. Dramatisch ist die Head natürlich vor allem auch, weil ich gestern nicht gebloggt habe. Da könnte man sich fragen, ob es da einen Zusammenhang gibt? Nö. Ich hatte ganz einfach mal keine Lust. Damit hat die Überschrift also nichts zu tun.
Weihnachtsmarktsehnsucht…
Ach, ich komme immer mehr in Weihnachtsstimmung. Ist das schön dieses Jahr. Und ja, ich gebe zu, ich bin beim Dekowahn dabei. Selbstgebundener großer Adventskranz, vor dem Haus im Flieder eine bunte Lichterkette (mit Zeitschaltuhr, deren Programmierung mich fast wahnsinnig gemacht hätte) und in der Küche in der Ecke eine Novität: Eine Weihnachtsbirke. Hä? Ja. In den letzten Jahren hatten wir dort immer eine Vase mit großen, hohen Weidenzweigen stehen. Die haben dann irgendwann immer angefangen grüne Blätter zu bekommen. Mitten im Winter. So schön. Wie ein vorgezogener Frühling. Dieses Jahr nun hatte ich eine andere Idee. Ich wollte einen Baum. Eine Birke. Also sind Ela und ich mit dem Traktor in den Wald gefahren, dorthin, wo es viel zu viele Birken gibt, und haben eine ausgegraben und Zuhause in einen Topf gepflanzt. Dort steht sie nun mit Lichterkette und bunten IKEA-Weihnachtskugeln.
Einen schönen Advent für uns alle!
Das war ja nun weiß Gott ein alles andere als einfaches Jahr. Ich mag gar nicht an alles erinnern, was in der Welt geschehen ist. Desto wertvoller ist mir nun die Adventszeit. Zoe wollte dieses Jahr einen traditionellen Adventskranz haben. So richtig mit Tanne. Da ist sie konservativ. Unseren bisherigen, aus verwobenen Zweigen und die Kerze auf Glasstellerchen in der Mitte, wollte sie dieses Jahr nicht akzeptieren. Also haben wir einen Kranz gebunden. Wir sind runter in die Tannenschonung, haben uns Blautannenzweige geschnitten. Unten im Dorf im Blumenladen haben wir uns einen Strohkranz, das Innenleben, und im Drogeriemarkt Kerzen besorgt. Zoe hat die Zweige zurecht geschnitten und mir gereicht, ich habe ihn gebunden. Mit Bindedraht. So wie früher in der Gärtnertei meines Opas – unten im Bindekeller wo alle in einer Reihe standen und gebunden haben, was das Zeug hielt. Und alles duftete nach Tannengrün. Heinrich. Habt ihr hier ja schon von gelesen. Mein Opa.








