Während ich mich gestern vor dem großen Vatertagsbetrinken im Dorf gedrückt habe, ist dieser Wandhänger oben auf dem Foto entstanden. Eigentlich gehe ich ganz gerne zu diesem Vatertagstrinken, aber da ich mit den Kindern alleine war und im Augenblick nur selten Alkohol trinke, bin ich lieber Zuhause geblieben. Und habe an der Liebe und einem Gedicht gearbeitet. Mit Musik und Tee in meinem Zimmer. Faithless. Laut. Es gibt doch immer Alternativen und Leben lässt sich so oder so gestalten. Heute Morgen bin ich ziemlich froh, dass der Kelch des auschweifenden Alkoholgenusses an mir vorüber gegangen ist. Dass ich ihn hab gehen lassen… Ursache und Wirkung. In jeder Sekunde gestalten wir unsere Zukunft:)
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Money, money, money…
MfG oder What the bleep do we know?
What the bleep do we know?
Morgen, morgen. Was ist das für ein Morgen, der mit Faithless, den Fanta4 und fünf Teens beginnt? Herrje. Ich habe Frühdienst. Gut, diese Woche nur 3x, dafür aber intensiv. Der hieß hier mal Kinderdienst, ist aber in einen Hotelservice übergegangen. Teens. Um 6 Uhr geht der Wecker, um 5:30 Uhr die Dusche neben meinem Bett. Ich dachte, ist das ein Traum oder Wirklichkeit? Sifft es irgendwo durch? Kommt der Himmel runter? Oder ist das so ein Kindheitstraum, in dem man plötzlich angeregt durch Flüssigkeitsfließgeräusche zum Pieseln animiert wird? Alles warm und nass. Ih.
Projekt-Update nach zweieinhalb Monaten…
Wie sieht’s aus?
Puh, ich sage euch. Mal eben so sein Leben auf den Kopf stellen, sich neu erfinden, das haut einen ganz schön aus den Socken. Ich habe das Gefühl, mein Kopf wird umgebaut. Alles neu denken. Das Projekt läuft, etabliert sich. Am Sonntag waren Ela und ich mit Freunden in der Kölner Philharmonie. Jens, ihr Freund, war hier und hat auf die Kids aufgepasst. Jens und ich tauschen Musik, haben teils den gleichen Geschmack, haben zu meinem Geburtstag zusammen gekocht. Gestern Morgen hat er die Kinder zum Bus gebracht, ich hab ihm nen Kaffee gekocht. Es geht nur zusammen. Es geht. Immer besser. Wir werden, wenn das zeitlich klappt, mit der ganzen WG gemeinsam nach Italien fahren. Sommerurlaub. Und ich freue mich drauf. Ehrlich.
Gartenattacke – Angriff des Kommandos GRÜN
Wir können auch anders!
Wissen wir spätestens seit Detlev Buck. Oder um es hoch philosophisch auszudrücken: Für jedes gottverdammte Problem auf diesem Planeten gibt es einen Plan B. Ne, Schopenhauer, alter Rummäkler. „Nun ist diese Welt so eingerichtet, wie sie sein mußte, um mit genauer Not bestehen zu können. Wäre sie aber noch ein wenig schlechter, so könnte sie schon nicht mehr bestehen.“ Was hat der genommen? Damit wird man berühmt? Na dann, Schopi. Sehen wir das doch mal ein wenig entspannter. Und konstruktiver. Und überhaupt.
Der Pfannenheber mit Namen Bernhard
Es war ein verdammt langer und steiniger Weg, bis er endlich bei mir ankam.
Im April hatte ich Geburtstag. Zoe war verzweifelt. Sie hatte ein Geschenk für mich, aber das war in den Händen ihrer Werklehrerin, die es nicht rausgeben wollte. Ein Pfannenheber. Von Zoe liebevoll geraspelt, gefeilt, geschliffen, in Form gebracht, geölt.
Back to the roots
1974. Ich war neun Jahre alt. Ein kleiner blonder Junge mit blonden Haaren und blauen Augen. Meine Oma nannte mich “Spinnewip”, was so viel wie Fliegengewicht oder spirreldünn geheißen haben dürfte. Ich wusste, was sie meint. Essen war nie meine Stärke. In dem Jahr sind wir umgezogen. Vor den Sommerferien war ich Schüler einer dritten Klasse in Nordrhein-Westfalen, danach in einer vierten Klasse in Rheinland-Pfalz. Kaisersesch in der Eifel. Eine Geschichte für sich.







