Kategorie: Familie

Empathy

Proud in bewegenden Zeiten.

Ich war lange nicht hier. Mir war nicht nach schreiben. Das ist selten und hat mich überrascht. Nun kann ich sagen, dass ich gerade viel arbeite. Demnächst ist eine Messe und in der Agentur rocken wir mit einem Team. Zum ersten Mal bin ich neben Konzeption und Text im Projektmanagement gelandet und maile mir die Finger wund. Führe Listen, erinnere, antworte.

Es ist: Anstrengend.

Danke für den Support:)

Glühbirnenherz_red

Peng!

Boah, ey. Also, der Reihe nach. Langsam Herr Schönlau, ganz ruhig Brauner.

Ihr wisst vielleicht, dass dieser Blog ein WordPress-Blog ist. Hinter dem, was ihr seht, liegt ein System. In dem arbeite ich zum Beispiel, wenn ich Beiträge schreibe oder Fotos einbaue. Da kann man eine ganze Menge Dinge tun. Unter anderem, zum Beispiel, kann man sich die Zahl der täglichen Seitenaufrufe ansehen.

Alte Schule for Sale

Alte Schule 2012

Es geht los!

Seit heute steht sie offiziell zum Verkauf.

Reichshof: Alte Schule als Zuhause für 2 Familien, oder Wohnen-/Arbeiten unter einem Dach

War ein weiter Weg bis hierher. Seit dem 1. September 1998 wohnen wir hier, in diesem Haus, das ich die Alte Dame nenne. Sie hat uns gut behandelt, freundlich aufgenommen und wir haben es ihr gedankt.

Privacy!

Sideboard

Paris!

Nun. Die Welt fliegt umher wie ein Hühnerhaufen. ALARM! Durchsuchen, kontrollieren, jagen, reagieren. Das Primat der schnellen Reaktion. Stärke zeigen, handeln, antworten. Vergeltung.

Ich habe die Nachrichten ignoriert. Fast. Der Sog war groß. Hinschauen. Wie viele Tote? Wie? Wo?

Nicht weit von dort, wo Viveka und ich für Silvester eine Wohnung gemietet haben. In Paris. Wir werden fahren.

Move your ass with R&B – dancing im Grillo-Theater

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Leute, Leute.

Ey. Also. Wenn man Sätze mit FRÜHER beginnt… Am Wochenende war ich bei Viveka in Essen, was mir echten Ärger eingebracht hat. In unserem Dorf haben sich Dinge verändert. Seit wir hierher gezogen sind, war St. Martin IMMER am 11. November ab 17 Uhr. Alle treffen sich auf dem Schulhof/Feuerwehrplatz vor unserer Tür, um in zwei Gruppen von Tür zu Tür durchs Dorf zu ziehen. Eine sehr, sehr lustige Angelegenheit, die mit Alkohol zu tun hat.

Großes Drama um Herrn Cooper

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Herrje.

Mittwochabend gegen 19 Uhr. Nach heftigen zwei Wochen Konzeptionsphase kam ich aus der Präsentation. Nach Hause. In die Alte Schule. Unten lief der Yoga-Kurs für Einsteiger, Zoe war beim Tanzen und Jim saß am Rechner und programmierte. Post-Familien-Idylle 2014. Der Ofen bollerte, ich freute mich auf meinen Yoga-Kurs ab 19.30 Uhr. Entspannung, loslassen, durchbluten, entdenken, fliegen. POFF.

Zurückgelehnt im Hängesessel

Bäume_Sonnenaufgang

Abhängen. Allein.

Komme vom Fußball. Viveka ist wieder in Essen, Zoe pennt, Jim ist mit Freunden in Holland, Ela ist heute vom Yoga-Wochenende aus Amsterdam zurückgekommen und Jens hat morgen seinen letzten Tag als Kameramann in dieser ewig langen Filmproduktion.

Ich sitze hier im Hängesessel. Herr Cooper hat mich verlassen und sein Kissen in der Küche gewählt. Eben habe ich das restliche Risotto vom Wochenende mit den letzten Pfifferlingen des Jahres weggeputzt. Bin müde vom Arbeiten, vom Fußball. Die Präsentation morgen Nachmittag ist verschoben. Du arbeitest auf einen Punkt hin und dann wusch. Ah ja. O.K. Dann ist das so.

constellations!

constellation one

Alles ein Sommernachtstraum.

Ein Abend in Italien. Ganz genau weiß ich es nicht mehr. Ich denke, vorne am Meer. Dort. Die Steine, die Felsen, die die Wellen spritzen lassen. Wir saßen dort. Tranken Bier aus Flaschen. Italienisches. Peroni. Moretti. Sahen aufs Meer. Neben mir Jim. Prost, Junge.

Manchmal schaue ich verstohlen, stehle mir die Momente vergehender Zeit. Steine. Fundstücke. Wie ein Puzzle, ein Zusammenfügen. Die Wellen, die Sonne, die Menschen um mich herum. Jim, die Steine, Konstellationen, dachte ich. Wie die Figuren, die Stehlen, die er bemalt hat. Geprinted aus Metall, bestellt, geliefert, gekennzeichnet, verpackt, verschenkt an die Familie.

Sternenhimmel heut‘ Nacht

Schule bei Nacht_red

Ich sah die ISS vorbeifliegen, endlos viele Touristenbomber, den Kampfstern Galactica und das Raumschiff Enterprise. Der Blick richtete sich nach Westen, der große Wagen hatte im Laufe des Sommers umgeparkt und sich vom Zenit nach Norden bewegt. In Italien hatte das noch anders ausgesehen. Aber jetzt… Die Zeit vergeht, die Nächte werden länger, die Temperaturen, die Vegetation. Das ganze Programm des Abschieds.

Vom Himmel herab…

Himmelstreppe_red

Vom Himmel hoch, da…

Ist denn schon wieder Weihnachten? Nein, Franzl, auch wenn wir Weltmeister sind und einen Astronauten neben dem Mond hängen haben, der uns von oben aus seiner internationalen Blechbüchse, diesem NASA FlieWaTüt, auf die Köpfe schaut.

Ach, Himmel. Auf Erden. Zurück aus dem Urlaub, der dieses Mal einige Überraschungen zu bieten hatte. Schwamm drüber. Vergessen. Nach meiner Rückkehr und dem Überfliegen von Spiegel-Online und meinem Facebook-Stream habe ich gesehen, wie schlimm es tatsächlich sein kann und wer sich überall so das Leben schwer macht.

Der Sehnsucht folgen…

Italien ruft, das Meer stimmt ein, die helle Stimme der Sonne, der dumpfe Bass der Berge, der ziehenden Wolken. Ich gebe mich dem Verlangen hin, die Seele baumeln zu lassen und die Füße ins süße Warm des Mittelmeeres zu strecken.

Levanto Monterosso 2013

Manarola 2013

Portovenere 2013

Salvataggio_red

Surfboard_red

Karussell_red

Und los geht die Fahrt:)

Schmerz, lass nach…

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Boah, ey. Heldenstory.

Wahrscheinlich heizen die meisten von euch nicht mit Holz. Wir machen das, weil wir a) auf dem Land wohnen. In einer Gemeinde, deren Flächen zu über 90% aus Wäldern und Wiesen bestehen. b) weil wir in einem großen alten Haus wohnen, in dem es im Winter schön kuschelig sein soll. Ist einfach schön, wenn der Ofen an ist und wärmt. Herr Cooper spielt dann Kater und legt sich direkt vor den Ofen. Dort heizt er auf ca. 400 Grad auf, um sich dann in eine kühle Zimmerecke zu fläzen, wo er langsam wieder auf Normaltemperatur kommt.

Mein neues Revier im Revier

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Maikäfertal. Das ist seit Jahren mein Heimatrevier. Herr Cooper und ich. Ab und an ein Reiter, einmal im Jahr ein Jäger, der Revieransprüche stellt, sein Wild vor mir und Herrn Cooper schützen will. Ansonsten: Jeden Tag anders. Wolken, Sonne, Schnee, Grüntöne, Brauntöne, Vogelstimmen, mal ein Storch, Rehe, kürzlich ein wunderschöner Feldhase, die Wiesen mal so, mal so. Immer im anderen Look. Ein Tal, 1.000 Gesichter. Jeden Tag neu, faszinierend.

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Und nun?

Boah, ey – die Next Top-Models…

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Leute! MANN!

Ich meine, das alles so komplett ohne Ausbildung. Wenn du Mofa fahren willst, musst du. Ihr wisst schon. Anträge, Prüfung, Versicherung. Der ganze Kladderadatsch.

Aber Kinder, nö, die kriegste einfach so mit. Entbindung, ab in den Arm und Tschüss und schönen Tach noch. Und dann? Kannste dich daran erinnern, wie Mama und Papa das gemacht haben, probierst rum, liest womöglich total verklemmte Elternratgeber und bist am Ende des Tages auch nicht schlauer. Weil gerade in dem Augenblick, in dem du glaubst, erziehungs- und entwicklungstechnisch die Oberhand zu gewinnen, da sind die schon wieder ganz woanders und du kannst praktisch neu anfangen. Wie bei Mensch-ärgere-dich-nicht. Kurz vorm Häuschen rausgekickt.

Three girls on a big, fat Trampolino:)

trampolino

Ladies and gentleman, was geht ab? Nun, ja. Es bewegt sich. Es kommt in Wallung. Liebe Annegret, sorry, aber heute, das sah ganz nach Frühling aus. Es könnte sein, dass du schon einmal deinen Griffel spitzen solltest. Klar, noch ist nicht aller Tage Abend und eine Schwalbe macht noch keinen Sommer, aber die Zeichen verdichten sich. Gute Vogelzeichen. Wie sie singen, morgens. Wow. Inbrünstig, frühlingshaft, überzeugt, laut.