Löwenzähne knipsen!

Gefährlich! Nun ja. Nicht wirklich. Eher herausfordernd. Ihr kennt wahrscheinlich diese wunderbaren Lavendelfotos aus der Provence. Himmlisches Licht, in das die langen Lavendelreihen bis zum Horizont getaucht sind. Irgendwo steht ein verwunschener Baum und macht die ganze Sache noch romantischer. Oder die Fotos aus der Toscana. Grüne, weich geschwungene Landschaften. Ich muss euch sagen, in manchen Ecken hier ist es ähnlich schön. Oben auf den Höhen. Gerade jetzt im Frühjahr. Statt edlen Lavendels blüht hier der Löwenzahn. Ich weiß, auch unprätentiös Saunelke genannt. Egal. Ist halt Oberberg und nicht Provence. Aber trotzdem so schön.

ANOTHER YEAR!

Guten Morgen ihr Lieben. Hattet ihr auch ein so schönes Osterfest? In diesem Jahr war es nun wirklich schwierig, die Zeit nicht auszukosten. Für mich war es außerordentlich schön, weil es so ruhig war. Da mich eine fiebrige Erkältung in der letzten Woche hingestreckt hatte, habe ich meine Aktivitäten alle herunter gefahren. Kein Blog, kein Facebook, kein Tumblr. Nothing. Für einen Kunden hatte ich einen sehr schönen Job zu schreiben, das ging. Hat Spaß gemacht und war ein gutes Projekt mit netten, engagierten Menschen.

Kurze Blogpause.

Ihr Lieben, trotz der vielen netten Geburtstags- und Gesundheitswünsche hat es mich erwischt. Eine Erkältung mit leichtem Fieber hat mich momentan im Griff. Deshalb lege ich nun eine Blogpause ein, um mich zu kurieren. Danach werde ich ausstehende Kommentare kommentieren und Mails beantworten.

Bis dann

Jens

Männer sind ganz anders? Frauen nicht unbedingt!

Ganz anders? Männer? Ganz anders als was? Sanfter, zarter, als allgemein angenommen? Von wegen. Da gibt es dieses Lied von den Ärzten – Männer sind Schweine. Ist natürlich eine verbotene Pauschalisierung, weil das Individuum in seiner allgemeinen Entwicklung und seinen Möglichkeiten negiert wird. Nun. Gestern waren Zoe und ich in Köln. Sie hatte sich zu Weihnachten den Besuch eines Heimspiels ihres Lieblingsvereins gewünscht. Ich hatte überlegt, dass ein Besuch frühestens im April gut wäre, wegen des Wetters. Also habe ich Karten für gestern, für die Partie gegen Stuttgart besorgt.

Kommt ’nen Blogger zum Arzt…

Ui, bin spät dran. Komme gerade vom Arzt. Von unserem guten, gar nicht so alten Landarzt. Auch wenn in den Zeitungen oft steht, dass es die eigentlich gar nicht mehr gibt, so ist er doch da. Er hat unsere Waldorfschule mit gegründet und ist tatsächlich ein besonderer Arzt. Einer, der den Menschen sieht und schätzt. Als Zoe geboren wurde, kam er zur ersten Untersuchung zu uns nach Hause. Tatsächlich ein Hausbesuch. Er war 15 Kilometer mit dem Auto gekommen, um sie zu untersuchen und in der Welt willkommen zu heißen. Als Jim sie dann mal, ausgerechnet am zweiten Weihnachtstag, im Kinderwagen die Eingangstreppe runtergeschoben hatte und sie mit dem Kopf auf das Natursteinpflaster geschlagen war, da sind wir zu ihm gefahren. Hatten vorher angerufen und er meinte nur: „Klar, kommt.“ Kein Wegschicken ins Krankenhaus. Er hat sie untersucht. Lange angesehen. Gewartet und uns dann nach Hause geschickt. „Ist gut gegangen.“ Ohne Röntgen. Es war tatsächlich alles gut gegangen. Nur eine kleine Schramme. Also kann ich sagen, das ist ein Arzt, ein Landarzt im besten Sinne, dem wir vertrauen. Auch wenn wir mittlerweile mehr auf unsere Heilpraktikerin Maria setzen, die mir manchmal wie eine Zaubererin vorkommt.

Opa, Papa, Mama in Tränen!

Gut, gut, Gitta. Mach‘ ich. Schreibe über den Tag gestern. Er war: Sehr intensiv. Jims Klasse hat 38 Schüler/innen, die alle irgendwie mitgespielt haben. Allerdings gibt es zwei Besetzungen. Einmal spielt die eine Hälfte den Hauptpart und die anderen sind die „Masse“, und einmal ist es genau anders herum. Morgens spielte Jim Mr. Ross. Er ist in „Die Welle“ der Lehrer, der seine Schüler/innen in das Experiment treibt. Auf der Bühne also überwiegend Schüler/innen, die Schüler/innen spielen. Zunächst cool. Die Jungs haben Football im Kopf, die Mädchen Jungs. Sprüche fliegen über die Bühne. Geschichtsunterricht. Mr. Ross spricht über das Dritte Reich, zeigt einen Film. Schock, Betroffenheit. Und es steht die Frage im Raum: Wieso konnte das passieren?

Big, big Day!!!

Für euch alle ist dieser Tag wahrscheinlich ein ganz gewöhnlicher Mittwoch. Aufstehen und machen und tun, was ihr immer macht und tut. Bei uns ist es heute anders. Die Schwiegereltern sind da, Zoe ist schon um 4 Uhr aufgewacht, Ela stand um 6 Uhr in der Küche, obwohl ich Kinderdienst habe und Jim schnieft und röchelt. Dabei ist er heute die absolute Hauptperson. Die Schüleraufführung hat heute früh Premiere. Das Achtklassspiel der Freien Waldorfschule Oberberg.

Ich hatte einen Traum.

„I Have a Dream“. Das sagte Dr. Martin Luther King am 28. August 1963 in Washington D.C. Es war der Tag des Marsches auf Washington für Arbeit und Freiheit, an dem 250.000 Menschen teilnahmen. Wie ich jetzt auf King komme? Passt zu meinem heutigen Thema: Traum, Träume. Heute Morgen habe ich ein wenig recherchiert. Habe versucht mal eben so auf die Schnelle rauszufinden, was es denn nun mit dem Träumen auf sich hat. Dabei spreche ich nicht von Freiheitsträumen, Wunschträumen, Lottoträumen, sondern von den ganz realen oder irrealen Träumen, die wir nachts haben.

fiftyfifty Frühlingsfeelings

Wir leben im Jahr 2011. Das klingt schon ein wenig nach Cyber-Reality – zumindest, wenn man wie ich im Jahr 1965 geboren ist und von Kindesbeinen an irgendwelche Sciencefiction-Sachen im Kopf hat, die ab dem Jahr 2000 laufen. Wir können immer noch nicht beamen, aber auch ohne Mr. Spock und Scottie hat sich die Welt reichlich genug verändert. Ich blogge hier und die ganze Welt kann das rein theoretisch lesen. In Echtzeit. Now! Also das ist doch schon fast wie beamen. Die größte Verbreitung eines persönlich verfassten Textes war in meiner Jugend das Schreiben für die Schülerzeitung.

fiftyfiftyblog macht Werbung

Guten Morgen. Wie ihr sicherlich schon wahrgenommen habt, gibt es im fiftyfiftyblog nun auf der rechten Seite Werbung. Ich weiß, viele mögen das nicht. Und tatsächlich wäre es vom ästhetischen Standpunkt her schöner, den Blog werbefrei zu halten. Sicher, sicher. Dennoch habe ich mich entschieden, das zu machen. Das hat zwei Gründe. Erstens wirkt der Blog dadurch ein wenig professioneller, zweitens erwirtschaftet er kleinste Beträge.