fiftyfiftyblog trifft Coldplay

Ja! Man muss ja auch mal Glück haben, trompetet der Pessimist! Oder: Hip-Hip-Hurray. I did it. I got it. fiftyfiftyblog ahead. Vorne dabei. Nächste Woche, Köln, E-Werk, exklusives 1Live Radiokonzert. Coldplay. Karten gibt es nicht zu kaufen. Und wer hat eine? Wer bekommt eine? Moi. Er, der Texter. Der Macher vom fiftyfiftyblog. Coopers Herrchen seines Zeichen. Der Typ an der Tastatur, an den Hebeln, die die Welt bewegen… (Jetzt geht es wieder mit ihm durch. Danke Herr Schönlau für ihren Beitrag, setzen. Sie sollten doch den koffeinfreien Kaffee trinken, der andere dreht sie so auf. Ging nicht? Ah! Die Kinder schliefen, die Mühle wäre zu laut gewesen, deshalb die volle Dröhnung. Herrje. Arme Welt. Dieser Irre unter Adrenalin. Dann Gute Nacht, Marie…)

Countryroad und Häagen Dazs

Hier mal wieder zwei Fotos, sonst wird es so buchstabenlastig im fiftyfiftyblog. Text, Text, Text. Bleiwüsten. Das mag er, der Texter, die Welt mit Buchstaben erfüllen. Kleine Informationsschnipsel wie Blütenstaub im Wind. Hach. Nun also: Werbung für’s Land und einen dänischen Dickmacher. Stadt – Berlin – und Land. Mein süßes, kleines, menschenfreies, schönes, schönes Land. Yummi.

Vernazza, Monterosso zerstört oder was?

Eine Hiobsbotschaft kam über den Blog. Ein Unwetter über Ligurien hat heftig gewütet. Neun Menschen starben in der Region, die Zerstörung ist groß. Was wo genau los ist, keine Ahnung. Google spuckt kaum Ergebnisse aus. Hier der n-tv Bericht. http://www.n-tv.de/panorama/Gegend-um-Cinque-Terre-zerstoert-article4623376.html Es hat wohl in der Nacht 500 Liter pro Quadratmeter geregnet. Eine unvorstellbare menge. Das ist normalerweise die menge eines ganzen Jahres – in einer Nacht.

Der nervige Jan Fleischhauer von Spiegel Online

Der Spiegel. Online. Ist und bleibt die beste Online-Informationsquelle Deutschlands. Keine andere Seite ist schneller, umfassender. Besser schon. Nun ist es mein Problem, dass ich an Spiegel Online nicht vorbei komme. Die Seite ist meine Tageszeitung geworden. Und wie das nun so mit Tageszeitungen ist, auf Dauer entwickelt man als abhängiger Leser ein spezielles, diffiziles, ambivalentes Verhältnis zu seiner Tageszeitung.

Sauna, Alufelgen, Ziegenkäse…

Die Kinder waren weg. Ein freier Abend ohne Termine, aufgetaucht am Himmel wie eine Schönwetterfront im Frühling. Ela hatte die Idee: Mediterana, Bensberg. Diese Saunalandschaft, ihr wisst. Schön, schön, schön. Schon hier im Haus waren wir aufgedreht wie die Teens. Oder nur ich? Egal. Wir knubbelten uns im kleinen Raum, wo die Schuhe stehen und Jacken hängen. Ich sah Ela an und sagte „Du Hübsche“ (manchmal überwältigt sie mich einfach), da musste sie kichern. Dann musste ich kichern. Das sind diese kleinen Momente…

Pedro Almodóvar: Die Haut, in der ich wohne

Pedro Almodóvar. Immer wieder Almodóvar. Volver, Zerrissene Umarmungen und jetzt Die Haut, in der ich wohne. Dieses Mal liefert Almodóvar eine Romananverfilmung (Thierry Jonquet, „Die Haut, in der ich wohne“, 1984). Großes Kino mit Antonio Banderas, starke Bilder. Keine Penelope Cruz.

Fast könnte man denken, man befinde sich in einem Hollywoodstreifen. Der schöne Antonio Banderas und die sehr schöne Elena Anaya. Dazu ein schönes spanisches Landhaus voller Kunst und ein immer wieder ins Bild fahrender weißer BMW. Das Modell kommt übrigens zufälligerweise aktuell gerade in die Autohäuser. Ein wirklich schönes Auto, das gleich klar macht, in welcher Liga der Hauptdarsteller spielt. Schönheitschirurg.

Die Kerle von Men’s hell

Harte Kerle. Hart, hart, hart. Genau der richtige Ort für einen Initiationsritus, wie er in unserer modernen Zeit rar geworden ist. Das Taschenmesser, das vom Vater zum Sohn übergeht, der erste gemeinsame Besuch einer Kneipe, die gemeinsame Fahrt im ersten eigenen Auto. Männerwelten. Klischee? Wirklichkeit? Vorstellung?

Samstag. Am Tag nach der Ladiesnight. Ich war mit David im neuen Pedro Almodóvar Film – „Die Haut, in der ich wohne“. Wie immer: verstörend, schön, süß, bitter, überraschend. Und: Männer, die sich merkwürdig geben. Verrückte, Wahnsinnige. Ein in den Bildern, in der gezeigten und skizzierten Kunst schöner Film. Wäre da nicht der Mensch, der Mann…

„Well Dressed Man“

Gut gekleidete Männer sind schon etwas Schönes. Meint Ela. Ich selber meine das auch, aber mit Abstrichen. Alles andere würde mich hier auf dem Land unglücklich machen. Nichtsdestotrotz macht es mir ab und an Freude, schöne Klamotten zu tragen. Wenn ich mich mal ganz elegant zeigen möchte, dann trage ich gerne schicke Herren Hemden und dazu passende Krawatten. Wie gestern Abend, als uns Ela zu ihrem Geburtstag ausgeführt hat. In ein gutes Restaurant. feines, feines essen. Alles auf den Punkt zubereitet. Köche und Köchinnen sind die wahren Götter.

Was mach‘ ich morgen Abend?

Ideen? Morgen Abend bin ich ein Problembär, weil ich männlich geboren wurde. Zipfelchen dran, blauer Strampler. Kerl. Fußball und so. Die ganze Leier. Und morgen Abend nun ist hier Ladiesnight. Ela hat heute Geburtstag – ich habe ihr eine große Klangschale für ihren Yogaunterricht geschenkt – und feiert morgen mit ihren Freundinnen. Mit uns, ihrer Familie, feiert sie heute Abend.

99 %

Eine Zahl, ein Zeichen. Formiert sich eine Bewegung? Die Menschen in Amerika haben den Anfang gemacht. Occupy the Wall Street. 1999 war ich dort, bin die Straße entlang gegangen. Die amerikanischen Stars & Stripes glänzten in der Aprilsonne. Frühling an der Wall Street. Noch alles in Ordnung.

Tomas Tranströmer ist gekommen…

Und ich war nicht da. So ein Ärger. Er hat geklingelt und ich wahr wohl gerade irgendwie um die Ecke oder so und schwupps fand ich einen Zettel im Briefkasten. Das Paket kann morgen im Schreibwarengeschäft des Nachbardorfes abgeholt werden. Dieser Briefträger. Kann nicht Hans-Jürgen gewesen sein, der hätte gewusst… Warum lässt die Post irgendwen Tranströmer bringen? Der hat den Nobelpreis! Ein wenig Respekt vor dem sanft gesetzten poetischen Wort. Sämtliche Gedichte. Zurück ins Postauto und weg. Und ich hatte schon gewartet. Sehnsüchtig.

Das Foto, das nicht geschossen wurde

Hallo, ihr Lieben. Bin zurück von großer Fahrt. Wir hatten viel, viel Spaß und nun kehre ich zurück in den sicheren Hafen der Heimat. Landgang, Landleben. Das Dorf hat mich wieder. Wie nun starten? Grübel, konzentrier, denk nach. Langsam ankommen, wieder reinkommen.

Zuletzt war da das Gedicht von Claudia Schönfeld. Hat es euch gefallen? Mir sehr. Davor war der Text über das Gedicht, das nicht geschrieben werden will (und nun in zwei Versionen vorliegt, die es noch nicht sind). Und nun schreibe ich über ein Foto, dass nicht geschossen wurde. Am Tag der Abfahrt nach Norderney bin ich morgens noch schnell mit Cooper eine Runde gegangen. Runter ins Maikäfertal.

i’m limited & we need men with vision (claudia schönfeld)

i recently discovered that
i know no monk and not one single person
who actually drives my favorite car,
this made me think somehow,
seems like i’m limited to saxo players,
physicist, odd students, poets and yes – iPhone users
(honestly i cried when i heard Steve is dead)

so i could print a bumper sticker for my car
which says “i’m limited & we need men with vision”
on the other hand, most of my friends
suspected anyway– so rotting in the traffic jam

Ein Gedicht will nicht geschrieben werden

Manchmal ist es wie verhext. Gestern habe ich von der Ruhe im Kopf berichtet, von der Atemübung (da habe ich vergessen zu erwähnen, dass ein tiefes Atmen schön ist. Bis in die Lungenspitzen den Sauerstoff einatmen. Langsam durch die Nase.). Heute nun geht es um einen Prozess in meinem Kopf, der nicht stattfinden will. Das heißt, er findet statt, liefert mir aber nicht das Ergebnis, das ich mir wünsche. Oder nocht nicht…