Jim-FX is on the road

Heute mal kein Foto. Hab keins.

Jim-FX, Max. Heute hat er sich ins Auto gesetzt und ist losgefahren. Alle anderen sind weit in der Welt. Er hat sich das Auto geschnappt und fährt zwei Monate Europas Küste entlang. Keine Ahnung, wo er startet. Letzte Nacht haben wir die Rückbank aus dem Fiesta montiert. Irgendwann mitten in der Nacht. Mit Schraubenzieher und Google: Fiesta Rücksitz ausbauen. Hat geklappt mit schwerem Gerät.

Heute dann. Sommerreifen aufgezogen. Letzte Checks.

Ausreise

Einen Planeten erschaffen
das muss doch wohl möglich sein
so einen Guten
mit allem

Die Rakete satteln
den Track starten
nach Westen
ins Gelobte

Mit Marzipan an Bord
dem Wesentlichen
im Kern

Süß und sexy

Du würdest mitfliegen
du auch
und du
leider nicht

Gott sei dank

Den Sternen
so nah

Im Taumel
des Raums
der Zeiten
schwerelos
aufgelöst
frei

Kappen
die Leinen
den Anker
verworfen

Lass nur
wird schön

Nebel, der Schrecken hässlicher Möblierungen und IKEAs Rettung

Nun.

Kurz noch zitieren und dann ist gut. Die WAZ.

Die Lesung ist gelaufen und ich sitze auf meinem Sofa in Mühlhausen. Mein neuer Lieblingsort. Das Sofa. Schön gemütlich mit Kissen im Rücken, Beine lang. Juchhee. Und Deckchen. Heute habe ich das Glück, das fast alle da sind. Herr Cooper vor dem Sofa, Jim-FX an seinen Bildschirmen oben, Zoe im Schlaf vertieft. Sie hat morgen Schule. Man könnte sagen, ein normaler Abend. In etwa. Nicht ganz. Nun. Der Kerzenleuchter ist mit vier Kerzen bestückt. Das einzige Licht neben dem Bildschirm, der meine Worte aufnimmt. Die altbekannte, hungrige WordPress-Maske, die nach Blogfütterung giert. Gut, mein Tiger, so soll es.