Pinterest.com ist das neue Internet-Start up aus den USA, das gerade im Netz hohe Wellen schlägt. Pinterest.com zieht viele Menschen an und hat, im Gegensatz zu Google+ hohe Verweildauern auf der Seite. Während es der +Dienst der Suchmaschinen-Hyper-Super-Großmacht es auf durchschnittliche Verweildauern pro Besucher von rund 2 Minuten bringt, sind es bei Pinterest 15 Minuten. Das spricht für interessante Inhalte.
Monthly Archives: Februar 2012
fiftyfiftyblog Workshop Wortwechsel im Mai
Im Dezember rief mich Alexandra Romeo von NISCHENSUCHER Marketing & More an. “Du Jens, ich habe da ein Projekt, in das ich dich gerne einbinden würde. In einen Kalender in der Art eines Adventskalenders, nur halt vor Ostern in der Fastenzeit. Einen Kalender der Veränderung.” Hier der Link zum Kalender der Veränderung.
Freude, Frühling, Frühlingsgefühle
Also allmählich mutiert der fiftyfiftyblog zur ornothologischen Wissenschaftsstation. Thema: Der Nestbau der Elster. Am Morgen saßen Ela und ich in meinem Bett eng nebeneinander und tranken Cappuccino. Wir ließen Revue passieren, was Revue passiert werden wollte und irgendwann kamen wir auf das Thema Frühling, was bei zwei Menschen in einem Bett hier jetzt falsche Assoziationen hervorrufen könnte. Nein, nicht das. Es ging um Gänse. Ela hat die ersten vorbeifliegen sehen. Richtung Norden. NORDEN! Dort, wo es kalt und dunkel ist. Dort, wo niemand hin will, so lange es dort kalt und dunkel ist. Ergo: Bald ist es dort nicht mehr kalt und dunkel! Weil, weil, weil der Frühling kommt!
Die Kunst des Nivellierens
How to live in this age of hope? Wie soll das alles funktionieren? Die Geschwindigkeit ist frappant. Beschwingend, beänstigend. Die Pole, Nord und Süd, das up and down schwingen hin und her wie eine Laterne im Wind. Wir sind dem ausgesetzt, setzen uns dem aus. “Es passiert so viel” ist eine Zeile aus einem aktuellen Popsong. Aktuell? Der ist schon Monate alt. Älter. Vorbei.
Kleines Nachbardorf am Sonntag
Vlies, gold
Verschraubte Widderhörner
in Schläfen gedübelt
scharfe Schrauben
am Frontallappen
knapp vorbei
Der Druck
die Enge
Die Stirn geboten
mit gesenktem Kopf gen Golgatha
das ausgewachsene Lamm
Kämpfer
mit gedrehtem Horn
La Mancha
Goldene Hörner mit Schrammen
Ecken, Kanten
abgeschraubt am Fuß des Altars
Kopf geneigt
mit leicht geöffneten Augen
nur ein Gefühl noch
Sanftheit
Das Horn
als Opfergabe zu Füßen
geschmückt, gekrönt
mit Liebesblumen
Im Niedersinken
schließen sich die Augen
der Brustpanzer des Gladiators
öffnet sich



