Kategorie-Archiv: Urlaub

Romantic Camping in Italy (RCiI)

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Dears. Machen wir mal gemeinsam so einen fetten Metallhaken aus gehärtetem Megastahl an diese Woche. Puh. Niemals zurück schauen. Is ja auch eigentlich gut gelaufen bis auf kleine Abzüge in der B-Note und allem in allem war es dann doch recht erfolgreich. Mit dem Riesen-Beidhänder-Filzschreiber also eine Doppelunterstreichung drunter, zusammenzählen, Datum abziehen (alter Joke meines Papas bei jeder Bezahlung im Restaurant. Ach, Papa. Ja.) und freuen. Ich lebe, bin gesund, lächle und freue mich: Auf Italien.

Verwirrt, verirrt in der Walpurgisnacht

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Ich sage nur: Stuttgart. Dienstag hat der Job in der Schweiz bis in den Abend gedauert. Weil ich den 1. Mai mit Familie und Freunden verbringen wollte, habe ich mich ins Auto gesetzt und auf den Heimweg gemacht. Keine weitere Hotelnacht. Familiensehnsucht. Sonst hätte ich den 1. Mai auf der Autobahn verbracht.

So weit die Füße tragen…

Hanwags

Manchmal sollte man einfach Danke! sagen. Auch zu seinen Schuhen. Insbesondere, wenn sie einen schon durch dick und dünn getragen haben. Meine Wanderschuhe sind solche Schuhe. Gerade haben sie wieder auf Schiermonnigkoog bewiesen, was sie bei eisigen Temperaturen sowie bei glitschigen Eis- und Schlickflächen können. Sie sind ein Geburtstagsgeschenk. Ich weiß nicht mehr genau, für welche Tour ich sie gekauft bzw. geschenkt bekommen habe, aber ich weiß, wo ich sie her habe. Aus einem großen Siegener Outdoorladen.

and then they are fourteen

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Zur Ruhe kommen. Die Systeme runterfahren. Seele baumeln lassen, sagt man. War nötig. Bin froh, nun hier zu sein. Die Finger vom Rechner lassen kann ich noch nicht. Die Systeme sind noch oben, wollen produzieren. Output. Fotos. Texte.

Bin auf Schiermonnigkoog. Wieder in dieser großen Wohnung mit vielen Menschen. Freunden, Eltern, Jugendlichen, Paaren aller Altersklassen. Zu vierzehnt. Alles gute Leute, alles einfach, easy. Dienste, Gemeinsamkeit. Eine große WG. Gefällt mir sehr. So könnte ich immer leben. Wo wir jetzt eh ein Wohn- und Lebensprojekt sind.

Komm Baby, lass und nach Las Vegas reiten…

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…die Sonne putzen.

Udo Lindenberg. Schon einige Zeit her. Seit ich den Song vor Jahrzehnten das erste Mal gehört habe, hat sich dieser Sonnenputzsatz in meinem Kopf festgesetzt. Und der Traum von Vegas. Das Caesars Palace und all die Schuppen, in denen sich die Jungs der Ocean-Serie rumgetrieben haben. Pitt, Pacino, Damon, Clooney & Co. Das ist Vegas. Große Namen. Eine Stadt so künstlich wie ein farbstoffdurchseuchtes Kirmesbonbon. Nichts ist echt, wahr, fundiert. Eine Oase inmitten der Wüste. Ein Ort der Verschwendung, der Geltungssucht, der doofen Ideen, die ruinieren. Genau all das, diese pure Unvenunft, die Stadt gewordene Mutter der Verschwendung, macht Vegas aus.

Mit Maupassant auf See

Auf See

Ich segle gerade. An der französischen Mittelmeerküste entlang. Eben haben wir in St. Raffael abgelegt und sind auf dem Weg nach St. Tropez. Mein Kapitän ist kein Geringerer als Guy de Maupassant, der ständig was zu berichten hat. Mal sieht er ein Liebespaar im Mondenschein, dann macht er sich Gedanken darüber, wie sich Menschen verhalten, wenn sie in Massen auftreten. Er hasst das. Geht auf kein Volksfest, meidet alle Ansammlungen. Er glaubt, dann würde der Intellekt verloren gehen und Dumpfheit würde wie reifes Obst von Bäumen fallen. Der kluge Geist würde eingeschränkt und sich letztlich in Allgemeinplätzen ergehen.

Neuseeland im Dezember…

2007. Vor fünf Jahren. Eine Weile her.

Heute mein erster freier Feierabend als Arbeitnehmer. Wohlverdient nennt sich das. Grins. Ja, das ist schon was anderes als frei. Stunden angeben, die ich arbeite. Vertraglich geregelt. Da muss sich meine freiheitsliebende Seele noch dran gewöhnen. Nun. Wird schon. Andererseits. Schöne Aufgaben, nette Menschen.

Wie gemütlich ist das denn…

Heidanei. Wieder Zuhause. Liege auf meinem Bett und höre Musik und schaue Fotos. Von Schiermonnikoog. Mehrere hundert sind es geworden. Hier ist es ausgesprochen gemütlich. Der Ofen bollert, Zoe und Jim haben sich in ihre Zimmer zurückgezogen, Herr Cooper chillt. Es läuft neue Musik. Denn: Ich bin verwöhnt worden. Wieder. Geschenke. Als ich zurückkam, lagen zwei Umschläge im Briefkasten. In jedem war eine gebrannte CD. Wie ich das liebe. Wenn sich jemand die Mühe macht, Musik zu brennen und zu verschicken. Nunja, nicht jemand. Jemand besonderes. Das ist besonders. Wenn die Musik dann noch so passt. 150%. Mehr geht nicht. Basta.

Boots-Blogging…

Ihr Lieben. Es ist aus.

Urlaub vorbei, wir sitzen auf dem Boot, haben W-Lan, alle surfen, telefonieren, bearbeiten Fotos, ich blogge. First time on a boat. Jetzt geht es noch nach Groningen. Dort werden wir eine Freundin von Zoe besuchen. Ihre beste Freundin. Jim fotografiert mit meiner Kamera die nasse See. Es regnet.

Oh, es war schön. Gestern haben die drei Jens gekocht. Then they were three. Wie an meinem Geburtstag. Für 14 Leute kochen ist schon lustig. Wir waren vorher einkaufen und selbstverständlich ein Bier trinken im Hotel van de Werff. Zugegeben, es waren zwei.

Just eat it:)

Oh, es ist Orange. Arancia. Habe ich heute Morgen geöffnet und gleich kam mir ein Hauch Italien entgegen. Orangenpastillen. Die stehen in Levanto im Casino-Markt direkt neben der Kasse. Rechts. In vielen Geschmacksrichtungen. Orange scheint mir dann doch Italien am besten wiederzugeben. Memorieren. Da war dieser Satz, der mir so besonders gefallen hat. Von Wolfgang. Johann-Wolfgang. Der war auch dort, in Italien. Hat sich weggeschlichen damals im September, ist über die Alpen geflohen. Der Sack. Auf und davon. Hat seine Kohle genommen, die er mit dem Werther verdient hat und hat von Weimar rübergemacht. Alpen, Wetterscheide. “Auch ich in Arkadien.” Schäferidyll. Der Satz lautete in etwa: “Der Gärtner deckt getrost das Glashaus der Zitronen und Orangen zu.”