Mein neues Revier im Revier

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Maikäfertal. Das ist seit Jahren mein Heimatrevier. Herr Cooper und ich. Ab und an ein Reiter, einmal im Jahr ein Jäger, der Revieransprüche stellt, sein Wild vor mir und Herrn Cooper schützen will. Ansonsten: Jeden Tag anders. Wolken, Sonne, Schnee, Grüntöne, Brauntöne, Vogelstimmen, mal ein Storch, Rehe, kürzlich ein wunderschöner Feldhase, die Wiesen mal so, mal so. Immer im anderen Look. Ein Tal, 1.000 Gesichter. Jeden Tag neu, faszinierend.

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Und nun?

Le soir rouge

red moon

Es gibt so kulminierende Zeiten. Manchmal, da passiert nichts. Man könnte von Ruhe oder Langeweile sprechen. Es sind Millimeter, die den Unterschied machen. Gefühle fallen von Klippen, Stimmungen fliegen, landen, steigen, erobern. Nichts ist fest, alles ist in Bewegung. Man würde gerne. Zementieren. Betonieren. Festhalten. Aber genau dann, wenn man glaubt, man könne greifen, nun, in diesem Moment, hätte man es, dann: Puff. Ciao. Aufgelöst, weggebeamt, schön hinterher winken. Bis bald, liebes Glück, Schöngefühl.

Lodernde Feuer & mysteriöse Federn

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Ostern auf dem Land ist schlichtweg schön. Vor allem, wenn das Wetter mitspielt. Das hat es in diesem Jahr getan. Wunderbares Auferstehungswetter. Mein Geburtstag fiel auf den Karfreitag, nachdem ich 1965 am Ostersonntag geboren bin. 1976 hatte ich auch am Ostersonntag Geburtstag, was das nächste Mal erst wieder im Jahr 2049 der Fall sein wird. Das ist so das Lebensalter, wo ich auch an Auferstehung denken werde.

Lone at the beach

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Gestern super Wetter, heute ist es zugezogen. Ab Mittag. Wolken, Wind, später Regen. Am letzten Tag gibt es immer einiges zu tun. Sich verabschieden vom Meer. Sich alles noch mal so richtig reinziehen. Mit den Jungs ein letztes Bier im van der Werff. Kleine Geschenke kaufen.

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Liebeserklärung

Fein schimmernd
am Grund tiefer Wasser
gesunkene Schätze in Teak, Mahagoni
gepackt
zu sagende Worte
in Samt gehüllt
von Ammen genährt
durch Zeiten getragen
die Silben gerundet
geküsst
der einzige Tag
sie zu bergen
dem Atem zu weihen
den Lippen
anheim zu geben
der Tiefe
Weite
deines grünen Blicks

april 2014

Mission Impossible auf dem Weg ans Ende der Welt

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Draußen schreit eine Möwe und die Welt ist eine Scheibe.

Zwei Tage hintereinander habe ich, haben wir es versucht. Ich wollte bis ans Ende der Welt vordringen. Also bis zum Ende der Insel. Das sind einige Kilometer immer am Strand lang. Meine Vorstellung war, das Ende der Insel, dieser kleinen Welt mit weit auslaufendem Horizont zu fotografieren. Rechts das Meer, links das Meer und dazwischen der letzte Sand unter den Füßen bis es tief abfällt. Bis zum Mariannengraben oder der letzten Ruhestätte der MH 370.

Freies Freiraumleben

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Tja.

Hm. Also.

Ihr merkt, hier herrscht Urlaub, aber die Finger schaffen es nicht, die Tastatur links liegen zu lassen. Man könnte von Schreibsucht reden. Der Kopf. Das Sprachzentrum. Es kommen das eine und das andere zusammen. Die Themen, die in der Luft liegen, mich anfliegen, in Worte gepackt werden möchten. Oder auch nicht.

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Heute war ein besonderer Tag. Punkt.

Urlaub, klar. Erst Montag. Noch eine Woche. Zwischendurch habe ich Geburtstag, werde zum Fourtyniner. Mein liebes Tagebuch, es gibt so viel zu schreiben. Überbordend.

Am Nachbartisch im van der Werff

Leopardenrock
ihr gegenüber
wattiert, tailliert
Rosen in Rot und Pink
die Kladde
Mappe
zwischen ihnen
ergrautes Haar
Strähnen
lebensvolles Lächeln
ihre Hand
zart
über die Kladde
als wäre sie gemeint
im Rot
Leopardenblick
voll Liebe
Die gleichen Ringe
in Silber
in Gold
drei Kreise, aneinander geschmiegt
am kleinen Finger
und gleich daneben
Jede Geste
das Streichen der Strähne
aus dem Gesicht
das Fassen des Glases
ein Fühlen
ihr Leben
trägt und hält
in ihren nahen Körpern
eins
schön
ein letzter Blick
und aufgelöst
in Wolken

Brandzeichen

Vollmondspiegelndes Licht
Hafenbecken
roter Schuh
im Engelsreich
liebestaumelnd
pralinégefüllt
den Kopf im Maul des Löwen
vom Eckzahn leicht gedrückt
der Puls
ein Zucken nur
die Halsschlagader
Abgrundtanzen
lippenverschlungen
rauschfliegend
gezeitenstürmende Wellenkämme
Tatzen im Stein
geritzt
drehen, wiegen, zerreißen
Hand im Fell
geschrien
vergangen

april 2014

Gute Zeiten, erfüllende Zeiten:)

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Es ist so, das habe ich in Recherchen der letzten Zeit gelesen, dass insbesondere junge Menschen im Rahmen ihrer beruflichen Entwicklung nach Sinn suchen. Arbeitgeber müssen sich anstrengen, um die Generation Y (WHY) für sich zu gewinnen. Sie wollen nicht für Geld arbeiten, nicht für Sicherheit, sondern einer Tätigkeit nachgehen, die im Tun Wichtigkeit und Bedeutung hat.

Was hat Sinn? Was macht Sinn? Was hat Bedeutung?

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Die große Flatter No. 8

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Eigentlich.

Genau. Kommt es immer anders, als man denkt. Normalerweise. Im Kopf kommt jetzt: Was ist schon normal? Läge ich jetzt in meinem Bett. In der Alten Schule oben. Mit Blick auf den Mühlenberg und durch das Dachfenster über meinem Bett in den Himmel.

Aber nun liege ich hier. Schiermonnigkoog. Noch ein Zimmer für mich alleine. Ich kann laut und schnell tippen. So, wie ich es mag. Zack, zack. Wir sind am Morgen gefahren. 24 h früher. Wir haben das Haus ab heute gemietet, ich wollte keinen Tag verschenken. Urlaub. Friede, Freiheit.

MAC OSX erkennt externe Festplatte nicht

iPAD

Ihr habt dieses Problem? Hier kommt ein Lösungsansatz, der bei einigen geklappt hat. Es liegt oft am USB-Stecker. Ihr müsst weder formatieren noch irgendwelche Notsysteme nutzen.

Hat man eine externe Festplatte am Mac, reicht manchmal die Stromversorgung über den USB-Port nicht. Generell würde sie reichen, aber nach und nach greifen die USB-Stecker nicht mehr so richtig. Die sitzen lockerer in der Aufnahme und dann ist der Kontakt unterbrochen bzw. es fließt nicht genügend Strom, um die Festplatte zum Laufen zu bringen. Läuft sie nicht, ist sie für den Rechner nicht vorhanden. Das Ergebnis: MAC OSX erkennt die externe Festplatte nicht.

Landleben, Stadtleben, Sterne gucken, Schafe sehen…

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Seit geraumer Zeit verwandelt sich unser vergessenes Landschaftseckchen an der Grenze der Gemeinde, des Landkreises und des Bundeslandes (Rheinland-Pfalz beginnt oben gleich auf der Höhe) in ein von Touristenattraktionen reich gesegnetes Feriengebiet. Plötzlich stehen überall Schilder und verraten einem einiges über Land, Leute, Historie, Flora und Fauna. Aktuellste und für mich wohl auch positivste Maßnahme ist eine hölzerne Liegebank in ergonomischer Ausprägung für mehrere Menschen und mit traumhaftem Weitblick über die Dinge.