Und wenn die Kinder weg sind?

Es ist schon ein Hammer, mit Mitte 40 festzustellen, dass die Hälfte des Lebens rum ist. Fühlt sich zwar nicht so an, kommt am Ende einer Division des durchschnittlichen Lebensalters durch Zwei aber heraus. Was tun, mit der restlichen Zeit? Auf die Rente hin arbeiten, von einem Golfdomizil auf Mallorca träumen und aussitzen? Ich meine, dank der neuen Rentenregelungen darf ich eh noch über 20 Jahre arbeiten, von daher scheint keine Eile geboten.

Blümchenblog:)

Liebste Lerserinnen und Leser des fiftyfiftyblogs, ich möchte mich hier recht herzlich für euer Engagement und Interesse in der letzten Woche bedanken. Das war eine sehr tiefgehende und erhellende Diskussions- und Gesprächsrunde, die mir viel Freude bereitet hat. Ein Blümchenblog im besten Sinne des Wortes. Das spannende Leben mit seinen Facetten des Seins im Zentrum. Nicht nur oberflächlich angekratzt, nein, tatsächlich eingetaucht. Mit viel Offenheit – und das im Netz der Netze, wo alle Welt mitlesen kann. Thanx!

Wann ist eine Frau eine Frau?

Die letzten Tage im Blog haben mir sehr gut gefallen. Viel los in der Bude. Gute, fruchtbare Diskussionen. Ich konnte einiges für mich mitnehmen. Ist ja nicht so oft der Fall, dass Männer über Väter und Konstellationen und Positionen und Ansichten reden. Nun möchte ich das Thema am Ende der Woche nicht abbrechen, sondern gerne weiterführen und dann vielleicht sanft ausklingen lassen. Ganz, wie ihr wollt und Lust habt, da weiter zu gehen.

Wann ist ein Mann ein Mann?

Spannend. Hätte ich beim Schreiben nicht gedacht, dass der Text von gestern solche Wellen schlägt und so viel Feedback erzeugt. Ich hätte mir mehr männliche Beteiligung gewünscht, aber so ist das im fiftyfiftyblog. Weshalb springen Männer auf solche Themen nicht an? Weil es um Fürsorge geht? Um soziales Miteinander? Um Erziehung? Um Familie? Sind das nicht genügend Hardfacts?

Männer, kümmert euch um eure Söhne!

Männer im fiftyfiftyblog? Kommen, glaube ich, nicht ganz so häufig vor. Dennoch richtet sich dieser Beitrag heute eher an Männer. Genauer gesagt an Väter, an Väter von Söhnen. Weshalb? Weil ich gestern auf dem Elternabend in der Klasse meiner Tochter war. Waldorfschule. Die machen ja immer so Sachen, die allgemein nicht ganz so üblich sind. Ich meine nicht Elternabende, obwohl die hier fast monatlich stattfinden, was sicherlich so auch nicht die Regel ist, sondern den Unterricht begleitende Dinge. Projekte.

Wahres, echtes, authentisches Landleben!

Landliebe heißt die Milch. Die Liebe zum Land. Grüne Wiesen mit glücklichen Kühen. So weit die Werbung. Zwischendrin ein paar Bauern, die den Schuss nicht gehört haben, stramm CDU wählen und alles außer Veränderung wollen. So weit das Klischee. Und wie ist es nun wirklich? Fast genau so. Nur etwas anders.

Ups, ich bin im Darkroom!

Da war es plötzlich dunkel und finster. Mit 18 anderen Menschen in einem anderen Raum und niemand kann niemanden sehen. Darkroom. Am Tag zuvor noch die Vernissage im Atelierhaus Mols – explodierende Farben, Flashs im Sonnenlicht, STRANGE LOOPS. Da saß ich allein vor diesem Bild von Helga Mols, das mich so gefesselt hat. Geschwungene Bögen, zarte, geschichtete Lasuren. Ein feines Bild, ein Highlight, eine Stimmigkeit. Ich hatte das Glück, eine Weile allein sein zu dürfen mit diesem Bild. Durch die Fenster des Ateliers fiel Sonnenlicht. Auf der gegenüberliegenden Seite hing es. Ich hatte mir einen Stuhl in den Raum gestellt, hatte mich vor das Bild gesetzt und die Stimmen aus dem Nachbarraum weggeschaltet. LOOPS. Rekursive Prozesse. Wiederholung. Endlosschleifen. Ein einziges Leben. Das Bild strahlt eine tiefe Harmonie aus. Fein. Kraftvoll durch zarte Mittel.

Helga Mols: STRANGE LOOPS.


©Helga Mols. Aus der aktuellen Ausstellung STRANGE LOOPS.

Eben habe ich mit David telefoniert. David Grasekamp von mowaii.com, der deutschen Kommunikationsagentur, die beim internationalen Web Font Awards in New York den 3. Platz belegt hat. David lebt mit Helga, Helga Mols, zusammen, die als zeitgenössische Malerin zunehmend an Bedeutung und Berühmtheit gewinnt. Im letzten Jahr hatte ich im Blog über eine Ausstellung in ihrem Haus berichtet, in der sie Arbeiten ihrer Mutter vorgestellt hat. Nun stellt sie selbst aus und zeigt, was in ihrem Atelier zuletzt entstanden ist.

„The Power of Words“

Gestern habe ich hier im Blog über Basenfasten geschrieben. Daraufhin ist eine wilde Diskussion entbrannt, in der es für fiftyfiftyblog-Verhältnisse hoch her ging. Meistens herrscht hier ja eher eitel Sonnenschein. Nach der leidigen Homöopathie-Diskussion im Januar habe ich es auch eher vermieden, brisante Themen aufzugreifen. Das kann und will ich nicht leisten. Da kommt zu viel Unangenehmes rein. Bad Vibrations. Das war gestern nicht der Fall, aber ich hatte ein sehr angenehmes Erlebnis. In der Diskussion ging es so hin und her und es schienen Positionen zu entstehen. Ich hatte da tatsächlich keine Lust drauf. Denn Basenfasten hat viel mit Harmonie und Ruhe und zu sich kommen zu tun. Hätte ich also heimlich machen sollen. Denn neben der Nahrungsumstellung für ein paar Tage gehört da auch frühes Schlafen und Spazierengehen und zur Ruhe kommen dazu. Das ist ein Komplettprogramm. Entlastung.

Alles muss raus: Basenfasten nach Wacker

Wacker, Wacker, eh, eh. Ach, ne. Falscher Film. Heute kein Fußball und nix WM. Anderes Thema: Basenfasten nach der wacker-methode®. Heute beginnen Ela und ich damit. Erster Akt war heute Morgen der Ersatz des koffeinfreien Cappuccinos durch einen Basentee. Gerade war Vollmond, das heißt, wir haben jetzt abnehmenden Mond, was für das Fasten und Basenfasten gut ist. Dann gibt der Körper besser ab. Und darum geht es – um Reinigung, Entgiftung und vor allem Entsäuerung.

Neu: Miele men – die Waschmaschine für echte Kerle

Männer sind, nun ja, Männer. Frauen würden vielleicht sagen: speziell. Zumindest anders als andere Kinder. Zur Zeit verdichten sich in meinem Leben die Anzeichen, dass es im Laufe der Evolution des Mannes zur Entwicklung des bislang unentdeckten B-Gens gekommen ist. Das versteckt sich als Macht im Hintergrund irgendwo zwischen dem Sozialgen, dem Sexualgen, dem Fußballgen, dem Biergen, dem Jobgen, dem Papagen usw. In regelmäßigen Abständen zeigt sich das B-Gen. Wenn Männer aufeinandertreffen und das Gespräch in Richtung Maschinen und Motoren abdriftet. B wie Benzin. Benzingespräche. Dann liegt ein Hauch Tankstellenduft in der Luft.