Tränenfilme

Erinnert ihr euch?

Früher war alles anders. Es gab Sonntagnachmittage mit der Familie vorm Fernseher. Ich möchte das weder werten noch heroisieren. Nichts war besser. Aber dann saßen sie da in ihren Sesseln und Tränen flossen. Das waren rückblickend sehr bewegende Momente.

Ich weiß nicht, ob es heute noch irgendwo solche Sonntagnachmittage gibt. In meinem Leben nicht, weil wir keinen Fernseher besitzen, für den aber Rundfunkgebühren bezahlen. Solidarisch. O.K. Shit happens. Für früher. Das soll es mir wert sein. Aus nostalgischen Gründen. Für Rolf. Gerne.

Three girls on a big, fat Trampolino:)

trampolino

Ladies and gentleman, was geht ab? Nun, ja. Es bewegt sich. Es kommt in Wallung. Liebe Annegret, sorry, aber heute, das sah ganz nach Frühling aus. Es könnte sein, dass du schon einmal deinen Griffel spitzen solltest. Klar, noch ist nicht aller Tage Abend und eine Schwalbe macht noch keinen Sommer, aber die Zeichen verdichten sich. Gute Vogelzeichen. Wie sie singen, morgens. Wow. Inbrünstig, frühlingshaft, überzeugt, laut.

Besuch vom alten Kumpel Malle Ralle

Malle Ralle 4

Mann, ey. Also wirklich. Du denkst an nix Böses, da macht es Ring. Haustür. Gehste runter, denkst verspätete Sternsänger, Schornsteinfeger, Lottobote oder so’n Quatsch und dann guckste, reißt die Augen weit auf und denkst: Gibbet nicht. Kann nich wahr sein. DOCH! Is et.

Heute passiert. 18.23 Uhr in etwa, da steht Malle Ralle leibhaftig vor mir. „Mensch, Ralle, was machste?“ Er: „Junge, wonach sieht dat aus?“ Klar, Umarmung, leichte Schwierigkeiten mit der Duftkomposition. Axe, Johny Walker und sein geliebtes Adidas Parfüm. Wow. Ich meine, also ehrlich, ich rieche Allergie geplagt nicht gerade wie ein Spürhund, aber das hat mir kurz den Nebel in die Augen getrieben.

Mit dem Kopf in den Wolken…

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Wolkenkuckucksheim. Raus an die Luft! Allmählich liegt der Frühling tatsächlich in der Luft. Ich las von Kranichen über Düsseldorf und hoffe, dass nicht die Lufthansa gemeint war. Noch ein ganz klein wenig Geduld. Ich glaube nicht mehr, dass der Winter eine Chance hat und setze alles auf No Snow. Auch im März nicht mehr. Ihr könnt mich darauf festnageln, Hand drauf. Ich verwette alles.

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Der Ast wie ein langer Arm zu tragen

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Manchmal sind es die Bilder im Kopf, die bestimmen. Manchmal ist es die Sprache. Dann wieder, wie meistens, sind es die Gefühle. Oder Emotionen, wie wir sie fachtermonologisch in der Kommunikation sprich Werbung nennen.

Heute Morgen musste ich raus. Mal wieder wie früher eine schöne Runde mit Cooper gehen, damit mein Kopf durchatmen und mein Gehirn sortieren kann. Diese Natur da draußen ist ein echter Freund und zugleich der weite See, an dessen Oberfläche sich alles ordnet. Es ist wie das Einräumen der Einkäufe in den Kühlschrank. Das Gemüse in das 0-Grad-Fach, die Möhren nach unten, den Salat so, dass er nicht gedrückt wird, die Milch ins unterste Fach, Liter neben Liter neben Liter.

Großes Kino: Dallas Buyers Club

Ron Woodroof (Matthew McConaughey) ist nicht gewillt, nach der Pfeife der US-Behörden zu tanzen.  © 2014 Ascot Elite Filmverleih GmbH
Ron Woodroof (Matthew McConaughey) ist nicht gewillt, nach der Pfeife der US-Behörden zu tanzen.
© 2014 Ascot Elite Filmverleih GmbH

Wisst Ihr mit dem Namen Matthew McConaughey was anzufangen? Vielleicht, wenn Ihr Filme wie Der Hochzeitsplaner(2001), Wie werde ich ihn los – in zehn Tagen? (2003), Zum Ausziehen verführt (2006) oder Der Womanizer – Die Nacht der Ex-Freundinnen (2009) gesehen habt. Ich habe, wie das Leben so spielt, obwohl das nicht meine Favoriten sind. McConaughey kam mir in diesen Filmen immer recht oberflächlich vor. Ich meine, er spielte Oberflächlichkeit, klar. Tja. Aber ich habe von den Rollen auf den Menschen und Schauspieler geschlossen. Das war ein Irrtum. Da habe ich mich doch jetzt glatt beim wilden Schubladendenken erwischt. Sorry, Matthew.

Kaffeetrinken in Cabutima mit Wolfgang Cziesla

Cabutima

In letzter Zeit habe ich es nicht so mit Büchern. Keine Zeit, keine Ruhe, keine Muße. Andere Dinge stehen im Vordergrund.

Nun ist mir aber ein Buch auf eine Art und Weise begegnet, die mir so am besten gefällt. Es ist mir vor de Füße gefallen, es ist in meinem Leben aufgetaucht. Um es vorweg zu nehmen: Es ist ein gutes Buch. Eines, das eine Geschichte mit feinen Worten stringent erzählt. Ein unentdecktes Buch, das bereits 2005 geschrieben worden ist. Von Wolfgang Cziesla aus Essen.

spring 14 – jetzt noch ein wenig schön wohnen…

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Ach, Ihr Lieben. Ende Januar. Tatsächlich werden die Tage länger und heute bin ich mit Sonnenbrille ins Dorf runter gefahren, Zoe vom Schulbus abzuholen. Da grinste die junge Dame und machte sich über ihren Papa lustig. Klar, Papa, die Sonne scheint dick und fett, da braucht man natürlich ’ne Sonnenbrille. Ihre Mitschüler/innen hatten auch ein wenig gegrinst. Aber wirklich, als ich los wollte, da schien die Sonne volles Programm ins Haus. O.K., ich gebe zu. In dem Augenblick hatte ich gerade meinen neuen Karnevalslook ausprobiert. Die neue Perücke mit der RayBan von Malle. So’n bisschen auf Assi. VoKuHiLa. Geiles Teil, die Perücke, und ich dann auch:) Klaro. Schöne Karnevalssitzung in Köln im Februar. So richtig mit Hotel und so. Knallgas.