Monthly Archives: April 2012

Das Ding Liebe

Ist es nicht kompliziert? Wäre es nicht schön, wenn es einfach einfach wäre? Diese Liebe. Nur ein chemischer Prozess im Körper. Ein paar Hormone, die gemixt werden. Hier eine Verdrahtung im Hirn, dort eine Leitung gelegt. Letztlich für den Fortbestand der Menschheit. Und einige andere Annehmlichkeiten des Alltags.

A big, fat slope!

Suddenly. Kurzgeschichten sollten unvermittelt beginnen. It happens. Es geschah. English for runaways. Otto. Es war dieser Tag, als sich plötzlich die Erde verdunkelte. Es schob sich etwas vor die Sonne, das größer war. Die Krümmung des Raums hatte nach Einstein eine Dimension erreicht, in der sich Materie maximal verdichtet, um sich einen kurzen Augenblick später ins Unendliche zu transformieren. Wie eine Explosion, eine Eruption in der Stärke berstender, verliebter menschlicher Herzen. Unermesslich.

CUT!

Ab. Radikal. Heute Morgen wollte ich zum Friseur. Haare ab. Neuer Schnitt. Ich kam aus meinem Zimmer, ging ins Bad und dachte. Denkende Blogger, so’n Quatsch. Was da bei rauskommt. Cut! Haare ab. Maschine raus. Spiegel, Waschbecken, Stecker, Aufsatz, 3 mm. Angesetzt. Durchgezogen. Nein, ihr bekommt kein Foto. Gibt keins.

Stattdessen ein Foto aus den Cinque Terre, das mir heute vor die Füße gefallen ist. Ab und an poste ich Fotos auf Pinterest und Tumblr. Auch ein paar Texte, die manchmal hier nicht erscheinen. Mal so, mal so.

Hallo? Hallo? Haben wir ein Problem?

Houston? Eins, eins, eins. Haben wir ein Problem? Are we connected?

Unterwegs in der Rakete in fremde Galaxien. Kolonien der Neuzeit erobern, the new “Free State of Facebook”. Der Ort der Künste, von dem Nietsche geträumt hat. Wagner. Der neue Mensch. Der Antimensch, der Antichrist. Herr Schönlau, Thema! Ach ja.

Jeden Augenblick könnte es zu spät sein. Die Wörter könnten abreißen, die Silben verschwunden gehen. OFF. Für Wochen. Vom Netz getrennt. Ich sage das böse Wort. Ich werfe es in den Ring, die Waagschale: Telekom.