Warum haben wir eigentlich immer zu wenig Geld?

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Kürzlich habe ich irgendwo eine Zeile von Karl Marx gelesen, in der es um die Entfremdung ging, die durch Geld bewirkt wird. Kein Austausch von Naturalien, Waren, Dienstleistungen, nein, Geld. Der teuflische Stellvertreter, der so praktisch ist, weil man mit unserem Geld in Spanien ein Bier trinken kann. Ich arbeite hier, bekomme dafür Geld, mit dem ich mir bei germanwings im Sonntagsschlussverkauf ein Ticket für 33 Tacken ziehe, dass die für 100.000 Mäuse in irgendwelchen Radiosendungen beworben haben, die ich für 17,99 Piepen im Monat hören kann (so nebenbei: bei der GEZ zwangsgebucht inklusive Fernsehen, das ich seit 1999 nicht mehr habe.) Nun bekomme ich mein Geld ja durch Werbung, die ich schreibe, die dann von germanwings bei der GEZ (also WDR und so) gebucht wird. Also zahlt mir germanwings letztlich das Ticket und das Radio und das Bier in Spanien. Sonst könnte ich mir das ja nicht erlauben. Sind die bescheuert. Aber so kann man sagen, Geld hat doch was Gutes: Mit alle Mann, am Ballermann…

Jetzt mal Spaß beiseite, money is ja ein ernstes Thema, nö! Weil: Lustig ist das nur, wenn mans hat. Wenn nich, muss man betteln oder klauen oder auf eines dieser Ämter, die so ganz wenig Erotik entfalten, obwohls da immer Nummern gibt. TÖRÖÖÖ. Boah ey, war der schlecht. Egal, weiter hier im Text, wir müssen jetzt mal zum Ergebnis kommen.

Also: Keine Kohle, unlustig, weil Amt. Will ja niemand. Das ganze Ausfüllen und Bestätigen und das darfste nicht und jenes auch nicht und am Ort bleiben und wie fünf Jahre alt und Papa bestimmt, der Sack. Und andersrum? Viel Kohle? Is ja man ordentlich selten geworden. Eigentlich. Da is ja der alte Spruch „wir sind eines der reichsten Länder der Welt und so“. Is ja was dran. So viele Autobahnen, Straßenlaternen, selbst die Straßen im Osten renoviert und große neue Bahnhöfe tief in der Erde und Opernhäuser fast schwimmend in Häfen, wer kann sich das schon leisten. Ergo: Voll viel Kohle da. Dennoch – so rein gefühlt – reichts nicht. Nich zum Leben, nich zum Sterben. Wie mit den Kinder-Gummistifeln: Immer ein Zentimeter zu kurz, schon hat man den Salat.

Ja, und so malochen alle, machen Überstunden, verdienen hier und noch 400 €-Job und n bisschen schwarz und gemaggelt und getan und doch: Passt nicht. Monatsende rote Zahlen obwohl das alles mal so optimistisch angefangen hat. Verdampft, zwischen den Fingern verflogen. Wer hätte denn damit rechnen können, dass die Versicherung genau in diesem Augenblick einzieht. Penner. „Wir mussten leider aufgrund der zunehmenden Schadensentwicklung den Beitrag um 6 % erhöhen.“ Ach nö. 6 %. Wie im letzten Jahr und im Jahr davor. Muss man Verständnis für haben, wo ein armes Institut wie die Allianz mal gerade ihren Gewinn in 2012 auf 5,2 Milliarden gesteigert hat. „Aufgrund der Zinsentwicklung mit erheblichen Zinsrückgängen müssen wir die Verzinsung Ihrer Lebensversicherung leider an die Finanzmarktrealitäten anpassen.“ Wie im Vorjahr und im Jahr davor.

Klar, dass da mal so rein emotional betrachtet das Gefühl entsteht, da bleibt nix. Überall Haie und Halsabschneider. Penner. Gefühlslose, emotional minderbemittelte BWL-Kostenoptimierer mit dem ABSOLUTRÜCKSICHTSLOSUNMENSCHLICHGEN. Bleibt also nix. Egal, wie viel es vorher ist. War. Vergangenheit. Am Ende des Tages ist der Jammer groß.

So. Was bedeutet das? Was ist das Fazit? Nun, ich muss leider sagen: Gibbet nicht. Is halt so. Haste 1000 im Monat, sind die weg. Haste 5000 im Monat, auch. Tennis für die Kinder, 2x Malle und Silvester Champagner macht unterm Strich: Null. 10.000? Das Pferd, die große Karre, um das Pferd zu transportieren und wenn man schon schwer ziehen kann, hängen wir auch noch n Boot dran. PENG. Kohle futsch. Scheiß Finanzkrise. Nun, weil das alles so traurig ist, haben die Leute Marx weiter gedacht und eine Lösung des zentralen Menschheitsproblems gefunden: Über Geld redet man nicht. Alaaf. Goodbye. Volle Fahrt voraus. Küsschen. Und Tschöö mit ö und z wie Banane.

Komm Baby, lass und nach Las Vegas reiten…

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…die Sonne putzen.

Udo Lindenberg. Schon einige Zeit her. Seit ich den Song vor Jahrzehnten das erste Mal gehört habe, hat sich dieser Sonnenputzsatz in meinem Kopf festgesetzt. Und der Traum von Vegas. Das Caesars Palace und all die Schuppen, in denen sich die Jungs der Ocean-Serie rumgetrieben haben. Pitt, Pacino, Damon, Clooney & Co. Das ist Vegas. Große Namen. Eine Stadt so künstlich wie ein farbstoffdurchseuchtes Kirmesbonbon. Nichts ist echt, wahr, fundiert. Eine Oase inmitten der Wüste. Ein Ort der Verschwendung, der Geltungssucht, der doofen Ideen, die ruinieren. Genau all das, diese pure Unvenunft, die Stadt gewordene Mutter der Verschwendung, macht Vegas aus.

Komisch. Normalerweise bin ich ein einigermaßen vernünftiger, rationaler, denkender, abschätzender Mensch. Aber bei Vegas klappt das nicht. Das Wort macht mich zum Kind, das bunte Lichter, großes Leben, fette Karren, irre Gestalten sehen will. Amerika pur. Der Traum, flatternd, zuckend, sich ergießend, die Neon-Vision. Schamloser Überfluss. Dollars. Millionen. Kategorien weit over the edge.

Aber: Ist der Name ruiniert… Kommt der Glanz, Sog, Magnetismus. Als ich noch Jason von famousnrich.com war (so eine verrückte Idee, die viel Spaß gemacht hat – ich habe noch die Fotos mit Hut und Krawatte, herrje), wollte ich unbedingt nach Vegas. Ich habe getwittert, dass ich eine Bühne brauche und habe tatsächlich eine Anfrage bekommen, die so in etwa nach meinen Möglichkeiten fragte. Nun. Also. Ganz ehrlich? Als Texter rede und schreibe ich lieber, als Taten sprechen zu lassen. Mein Traum ist ja die pubertäre Nummer mit den brennenden Taucherflossen, mit denen ich jongliere. Die Idee ist mal auf einem Malle-Urlaub (ganz brav als werdender Papa) geboren. Allerdings kann ich nicht jonglieren. Egal, Hauptsache Vegas. Da kann man immer noch. Plan B oder so. Improvisieren.

Später, viel später wollte ich tatsächlich mal eine Frau überreden, mit mir nach Vegas zu kommen, um in irgend so einer Fantasiekirche zu heiraten. Manchmal muss einfach nur die Story stimmen, der Rest ist schnurzpiepe. Als ich gestern Abend den Sonnenuntergang knipste, kam mir der Satz. „Komm Baby, lass uns nach Las Vegas reiten, die Sonne putzen.“ Ich wüsste schon, mit wem. Ist ja mal ein Anfang. Und wenn dann dieser Blog mal durch die Decke geht und entdeckt wird, dann reite ich dahin und blogge von der Sonne. Sollte mir vorher durch Zufall ein Flug vor die Füße fallen, mach ich das vielleicht zwischendurch. Denn schlafen kostet nicht viel, weil es in Las Vegas ziemlich günstige Hotels gibt – die große Nummer schon ab 25 € pro Person und Nacht. Und wenn dann die Sache mit dem einarmigen Jack klappt. Rassel, Rassel, Rassel.

Champagner und Hangover mit weißen Löwen und dem ganzen Programm. Yippie ey yeah.

Der Herr Goethe, die Farben und Bäume bei Sonnenaufgang

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Goethe, der alte Goethe, wie er gerne genannt wird, kam mir gestern in den Sinn. Ich war auf dem Weg am Morgen. Per Auto unterwegs und hatte die Kamera eingepackt, weil die klare Kälte mit weit offenem Himmel Schauspiele versprach. Himmelsspiele.

So kam ich auf eine schneebedeckte Höhe, parkte den Wagen etwas unglücklich in einer Schneewehe am Straßenrand, so dass sich die ab und an aufkreuzenden Fahrzeuge darum herum puzzeln mussten. Was sollte ich tun? Tiefer in die Wehe, näher an den Rand hätte Game Over und Bauern holen und so fort bedeuten können. Also sammelte ich finstere Blicke und genoss den Sonnenaufgang am östlichen Horizont.

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Wie ich dort so stand, dachte ich an Johann-Wolfgang und ein Seminar, das ich zwei Jahre lang mit (abschließender Italienfahrt auf den Spuren des Meisters) besuchte. Ich erinnerte mich an ein Wochenende im Wochenendhaus meines Professors, in dem wir uns den Goetheschen Naturwissenschaften und insbesondere der Farbenlehre widmeten. Ausgestattet mit Prismen schauten wir ins Licht. Weshalb wir das taten? Das kann Wikipedia besser erläutern:

„Newton hatte Farben als Bestandteile des weißen Lichtes korrekt verstanden, dagegen versuchte Goethe zu zeigen, dass das weiße Licht nicht zusammengesetzt ist und sich Farben aus einer Wechselwirkung von Licht und Finsternis ergeben. In diesem Sinne deutete er die sogenannten Kantenspektren, die er beim Betrachten dunkler Streifen auf hellem Hintergrund und heller Streifen auf dunklem Hintergrund durch ein Prisma sah. Dieses Experiment war für ihn das entscheidende Erlebnis dafür, seine eigene Farbenlehre zu entwickeln.“

Die Kanten. Die Übergänge. Rot, Orange, Gelb. Ich sah in den Morgenhimmel und dachte an die Prismen und die Übergänge und die Farben. Und gleichzeitig an Werthers Ausspruch in den „jungen Leiden“ – KLOPSTOCK. Die Begeisterung für Naturphänomene. Das waren Zeiten. Ich wäre wohl durchaus erlaucht auf meine Kosten gekommen, so ich irgendwo als Günstling eines Hofes in Brot und Arbeit gestanden hätte. Oder als glücklicher Schafhirt in den Weiten der Natur, um mich romantischen Gefühlen hinzugeben.

Goethe irrte. Irrlichter seines Geistes. Shit happens, aber er hatte ja auch schon Darwin Vorlagen für die Evolutionstheorie geliefert und einige kleine literarische Ergüsse zu Papier gebracht, die sich heute noch verkaufen. Und das, obwohl der Mann schon eine ganze Weile nicht mehr irdisch unterwegs ist. Der hatte was, konnte was, wollte was.

Hier nun also einige Fotos des Licht-Phänomens Sonnenaufgang – mit Bäumen. Die standen da rum und fügten sich ganz gut ins Bild. Man muss es nehmen, wie es kommt. Es werde Licht:)

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Lieber Aby Warburg, Museum für Gegenwartskunst Siegen, viel Nebel

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Nebel. Allerorten. Seit Tagen.

Nun, ist das schön? Naja. Kann man so oder so sehen. Generell: Sonne wäre mir lieber, weil die mehr Klarheit gibt. Aber, es ist, wie es ist. So war ich Freitagabend mit Herrn Cooper auf den umliegenden Höhen unterwegs. Weil die Temperaturen gestiegen sind, schmilzt der Schnee langsam und erzeugt diese wahnsinnigen Nebelmassen, die dafür sorgen, dass die Sichtweise unter 30 m liegt.

Ich war also über dem Dorf auf den Wiesen, weil ich den Nebel sehen wollte. Erleben. Denn das ist kein schnell verschwindender Morgennebel, den die Frühsonne im Handumdrehen auflöst, nein, das ist störrischer Dauernebel, der sich nicht vertreiben lässt. Ein nicht geladener Gast, der bleibt und bleibt.

Es war schon dunkel und ich war mittendrin. Und was sah ich? Schemen. Schatten, die durchschimmerten durch die Nebelwand. Einzelne Bäume, hin und wieder einen Zaunpfahl oder Nohls Wäldchen, das wie ein Schattenspiel ausgeschnitten zu sein schien.

Das Spannendste: Es gab keine Übergänge mehr – vorne, oben, unten, hinten, Himmel, Horizont – alles eins. Eine grauweiße Pampe. Ich konnte nicht sehen, wo der Nebel in den schneebedeckten Boden überging. Herr Cooper verschwand immer wieder in den Nebelwänden und tauchte von irgendwoher auf. Rechts rein, links raus. Oder vor mir rein und hinter mir raus.

Am nächsten Tag, gestern, Samstag wollte ich mir das Schauspiel bei Tag ansehen. Zwei Stunden waren Herr Cooper und ich unterwegs. Durch den Nebel von oben leuchtete die Sonne, weshalb ich fotografieren konnte. Nebelfotos sind einfach schön.

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Nach den Nebelgängen des Wochenendes war ich in Siegen im Museum für Gegenwartskunst, um mir die Ausstellung „Lieber Aby Warburg, was tun mit Bildern? VOM UMGANG MIT FOTOGRAFISCHEM MATERIAL – 02.12.2012 – 03.03.2013“ anzusehen.

Die Begriffe Fotografie- Umgang mit Fotomaterial – Gegenwartskunst hatten in mir eine recht hohe Erwartungshaltung geschürt, die leider enttäuscht wurde. Das liegt weniger an den Ausstellungsmacher/innen bzw. den ausstellenden Künstler/innen als vielmehr an dem, was ich erwartete zu sehen. Irgendetwas in mir erwartete Standpunkte zur zeitgenössischen Fotografie. Irgendwie hatte ich mir wohl Inspiration gewünscht. Was ich vorfand, war etwas anderes. Wenig Foto, viel drumherum. Die Betonung lag auf UMGANG mit Fotomaterial.

Auf mich wirkte das alles ein wenig bemüht und theoretisch. Die Ausstellung hat sich mir schlicht nicht erschlossen. Fast alles hätte ich mir erarbeiten müssen. Einlesen. Weshalb diese Collage? Wo ist der rote Faden zwischen diesen unscheinbaren, auf alten Karton gepinnten Fotos? Was hat Petra Kelly damit zu tun? Die Fotos muss ich aus den Kartons nehmen? Die Überschriften passen nicht zu den alten Fotos? Aha, wieso? Viele Fragezeichen, wenig visuell Eindrucksvolles. Vielleicht hatte ich mir nach dem Nebel einfach mehr Klarheit gewünscht. Oder mehr Hilfe. So bin ich durchgerauscht und war schnell fertig mit dem, was es zu sehen gab.

Im großen Saal imaginierte mein geistiges Auge noch die Circles der Bridget Riley an die große, lange Wand. Was hatten die mich gefesselt. Und nun? Hinterher wurde ich gefragt, was mir am besten gefallen habe. Ich wusste es nicht, hatte schlicht keine Bilder im Kopf. Die ist irgendwie für andere gemacht, diese Ausstellung. Nicht für mich. Also bin ich gespannt, was als Nächstes kommt und werde mich in meiner Erwartung auf das nächste Wochenende konzentrieren. Dann stellen Trash Treasure und Gabriele Wirths Fotoarbeiten in Köln aus – BOULEVARD OF BROKEN THINGS – Offenes Atelier/Atelierausstellung. Da werde ich eher finden, was ich suche: Zeitgenössische, fotografische Inspiration. Freue mich drauf.

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Zeiten, Orte und wie man die Dinge auch sehen könnte

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Ihr Lieben, zurück. Bin ich. Wo ich war? Unterwegs. Autobahn. Business. Süden. Durch die Nacht. Hotel. Wasser. Job. Zurück. Unwirklich. Sitze auf meinem Bett im Dunklen. Die Buchstaben der Tastatur leuchten, Herr Cooper liegt vor meinem Bett. Gehe die Fotos durch. Zwischendurch geschossen. In der Nacht. Am Morgen. Am Wasser. Die Möwen, die Enten. Zehn Enten, vier Weibchen, sechs Jungs.

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Eiskalt war es am Morgen. Minus sieben Grad. Im Jackett mit Wollschal am Fluss. Nördlich von Schaffhausen. Es war so kalt, dass der kalte Fluss dampfte wie ein zu schnell gerittenes Pferd. In der Stille Bewegung. Die Schwäne auf der Stelle, die Möwen tanzend, die Enten kreisend umeinander.

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Ein kurzer Blick auf die Tür mit dem Schild. Eingeschränktes Halteverbot. Die Tür hat schon bessere Tage gesehen. Der Lack ist ab. Dennoch, schön. Das Verbotsschild als Farbtupfer. Ich habe es anders gesehen. Die Augen leicht zusammengekniffen. Die blauen Flächen eine Bohne. Eine Kaffeebohne. Eine Café. Eine Einladung. Kommen Sie herein! Ein kleiner Raum voller Duft. Die Bohnen frisch gemahlen. Ein freundlicher Herr, der sich zu mir setzt und fragt: Mögen Sie Kaffee? Ich würde ja antworten und er würde mir die Geschichte der Bohnen erzählen. Wissen Sie, es ist eine Sache, heute diese Bohnen zu bekommen. Sie müssen zart geerntet und pfleglich behandelt werden, wissen Sie? Ob ich weiß? Ja, und wie ich weiß. Darum geht es immer, verstehen Sie? Er würde lächeln, aufstehen und einen Kaffee frisch aufbrühen. Ohne zu fragen. Ohne Bestellung. Es wäre eine einzelne Tasse. Weißes Porzellan. Und dazu ein kleines Stück Gebäck. Probieren Sie! Ich würde lächeln. Er würde lächeln. So ist dieses Schild ein Geheimcode, eine geheime Tür, hinter der der Zauberer wohnt.

Nicht weit vom Brunnen, der mich in der Nacht so fasziniert hat. Hier holt er das Wasser. Neben den Bohnen das zweite Geheimnis, die missachtete Zutat. Es ist eiskalt. Alles friert, vereist. Nur das Wasser aus der Erde fließt mit Ruhe und Kraft und der nicht versiegenden Wärme. Ich wollte es probieren, aber es war mir zu kalt. Ich habe ihn lieber fotografiert, den Brunnen, in diesem besonderen Licht. Straßenlaternen, die um die Ecke leuchteten. So viele Fotos in so kurzer Zeit.

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Ein schöner Ort. Ich muss noch einmal hin. Demnächst. Durch Zeiten fliegen an Orten vorbei, durch die Nacht.