Dann bin ich jetzt Single!

Allein, allein, allein, allein. Fifty-fifty hat Pause. Räumlich. Eine Woche lang. Ela ist mit den Kindern weg und dem Hund. Ferien. Urlaub. Eine Woche Schiermonnigkoog. Eine niederländische Insel ohne Autoverkehr, endlos langem Sandstrand und dem Hotel van de Werff, in dem abends im holzvertäfelten Gastraum der Billiardtisch abgedeckt wird, um die Insel zum Apero zu empfangen. Fotos aus alten Zeiten an den Wänden, die Landung des ersten Wasserflugzeuges im Wattenmeer. Zugerauchte Ölgemälde von Windjammern in rauher See an den Wänden, ein ausgestopftes Krokodil aus Kolonialzeiten im Regal hinter dem Tresen. Wie oft war ich da? Diesmal nicht.

Ich muss arbeiten, will arbeiten. Heute Mittag habe ich einen Kundentermin. Das Jahr ist bislang noch krisenverzerrt, die Umsätze reichen, sind aber mager. Nun sitz ich hier und bin allein, allein. Das Haus ist groß, sehr groß, was die Situation überzeichnet. 240 qm Wohnfläche plus Speicher und Keller in gleicher Größenordnung. Ich brauche mein Büro, die Küche, das Bad, das Ofenzimmer und mein Schlafzimmer. der Rest steht gerade seltsam leer. Allein kann ich das Haus nicht füllen. Deshalb hab ich Türen geschlossen.

Wie ist es als Single auf Zeit? Erst einmal sehr, sehr entspannend. Ich habe Zeit. Weil Ela die Kinder komplett betreut, fallen viele Aufgaben weg. Ich muss nicht kochen, keine Hausaufgaben betreuen, niemanden irgendwo hin fahren. Selbst der Morgenspaziergang mit Cooper fällt als Aufgabe weg. Gestern Nachmittag war ich spazieren und als ich durchs Dorf kam wurd ich dauernd gefragt „Wo ist denn dein Hund?“ Das zeigt, in welchen Rollen ich im Alltag funktioniere. Jetzt muss ich nur meinen Job erledigen und kann ansonsten tun und lassen, was ich will. Am Samstag hab ich direkt lange mit Freunden telefoniert – dafür war Zeit da. Dann bin ich in die Stadt zum Shoppen gefahren, habe Elas Geburtstaggeschenke ganz in Ruhe gekauft. Ich konnte hin- und herlaufen. Überlegen, mir Zeit nehmen. Nachfühlen, was ihr gefällt. Ich hatte schon eine Idee, ein Konzept im Kopf. Die Umsetzung, das tatsächliche Finden ist dann ja immer eine ganz andere Sache. Aber mit so viel Zeit und Ruhe war das überhaupt kein Problem. Und danach konnte ich sogar noch ins Museum für Gegenwartskunst. Dort habe ich mich durch eine wunderbare Ausstellung treiben lassen. Zeichnungen. Highlight war ein schwarz gestrichener Raum, der zur riesigen Tafel mutiert ist. Der Künstler hat den Raum komplett mit Kreidezeichnungen versehen. Die Geschichte des Jetzt – was uns umtreibt, bewegt. Spannend, so viele kleine Ideen. Groß und versteckt. Gestern habe ich das Nikolausstück für die Nikolausfeier im Dorf in einem Rutsch geschrieben. Konzentriert, ohne Ablenkung, ohne das gefühl, gleich will jemand was von mir.

Jetzt sitze ich hier und es fühlt sich so an, als sei mein Ruhepuls weit unter normal. Gleich gleite ich in die Arbeit, das Mittagessen habe ich gestern schon gekocht, ich muss Jim nicht vom Gitarrenspielen holen und kann mich den ganzen Tag auf unser Fußballspiel gegen die Nachbarstadt am Abend freuen. Natürlich vermisse ich meine Familie, aber es fühlt sich jetzt gerade einfach auch mal fantastisch an, sich komplett selbst zu gehören. So viel Raum für Gedanken. Vor Ela wollte ich einfach in einem Zimmer mit einem Bett, einem Tisch und einem Schrank leben. Reduziert auf meine Welt innen. Mit Familie hat sich diese Welt innen ganz schön weit zurückgezogen. Sie jetzt ein paar Tage auskosten zu dürfen, ist für mich Luxus. Bei alldem freue ich mich darauf, wenn die Bande wieder hier ist. Auf Dauer hätte ich ohne sie ein Loch im Herzen.

Euch wünsche ich, sofern ihr Lust dazu habt (selbstredend), einen Tag der Selbsterkenntnis mit Augenblicken der ruhigen Innenschau. Sehen, was ist. Fühlen, was richtig ist. Dem eigenen Glück auf der Spur. Viel Spaß dabei. Und wer keine Lust auf Innenschau hat, der kann konsumieren und nett Klamotten shoppen in den Mangooutlets – auch eine schöne Alternative:).

Und platsch in den Bach!

Ela, meine Freundin und Mutter unserer gemeinsamen Kinder, dreht abends oft gerne noch eine Runde durch den Wald. Manchmal geht sie allein mit Hund, manchmal nimmt sie mich mit. Gestern Abend hat sie mich nach der Arbeit und vor dem Abendbrot zu einer kleinen Runde eingeladen. Sie wollte mit mir eine Runde durch das Maikäfertal drehen – ein kleines Tal, in dem fast nie ein Mensch anzutreffen ist. Es heißt übrigens Maikäfertal, weil dort der Maikäfer, ein leicht verrückter Bauer, einen Gerümpelplatz hat. Da liegt alles kreuz und quer. Der ist ein wenig Messi im großen Stile: Alte Ladewagen, Haufen von Silagefolie, Bretter, Metallplatten. Ein Kleinod der Vergänglichkeit. Ein Schrottplatz der besonderen Art, auf dem der Schrott teilweise mit der Natur verwachsen ist. Eine Frontgabel von einem Traktor ist tatsächlich tief in einen Baum eingewachsen. Ein gleichsam interessanter wie gespenstiger Ort. Hätte auf unserer Runde gelegen, aber…

Als wir bei uns den Berg runterkamen und ins Tal einbiegen wollten, kam der Jäger. Der mag uns nicht all zu sehr, weil wir den Hund immer frei rumlaufen lassen. Er hält unseren Kuschel-Cooper für eine Jagdbestie, die ihm die Rehe wegjagen will. Tatsächlich ist es so, das kann der Jäger natürlich nicht wissen, dass Cooper die Rehe meistens gar nicht sieht. Die springen vor uns über den Weg und er hat die Nase am Boden und schnüffelt. Raschelt mal eine Maus am Wegesrand im Gras, erschreckt er sich und springt zur Seite. Eine wahre Bestie.

Nun war es gestern aber so, dass der Jäger auf seinen Hochsitz im Maikäfertal wollte, um anzusitzen. Wären wir da spazieren gegangen, hätte sich das Thema Jagen für ihn erledigt gehabt. Die wilden Tiere hätten Cooper gerochen und wären dann auf und davon gewesen. Eigentlich gut, weil ich es nicht mag, wenn Tiere erschossen werden. Aber auf dem Lande gilt, zumindest für Menschen: Leben und leben lassen. Wir haben uns also geeinigt, dass wir eine andere Runde drehen, damit er in Ruhe tun kann, was er nicht lassen kann.

Dazu mussten wir dann aber über den Bach, der momentan recht hoch ist. Ela und ich haben eine schmale Stelle gesucht und nicht wirklich gefunden. An der schmalsten Stelle war auf der anderen Seite ein kleiner Erdvorsprung, auf dem man nach einem kräftigen Sprung womöglich landen konnte. Ich habs ausprobiert und es hat geklappt. Ela wollte eigentlich nicht, hat sich aber dann doch entschieden. Ich wollte sie in Empfang nehmen, aber sie rutschte ab und stand mit beiden Beinen im Bach. Miste, wie Jim sagen würde. Aus Solidarität bin ich dann auch rein. Alleine nass sein ist einfach doof. Wir sind dann wie die kleinen Jungs aus der Nimm Zwei-Werbung nach Hause und haben uns ziemlich beeiert. Und wir haben natürlich gehofft, dass uns weder Nachbarn noch die Kinder sehen. Man muss sich ja nicht unbedingt krampfhaft zum Mittelpunkt von Spott und Häme machen. Hat geklappt. Ich hoffe, Ela wertet den Reinfall nicht als böses Omen und nimmt mich auch zukünftig mit…

Euch wünsche ich, dass ihr ohne Reinfall durch den Tag kommt und es auch schafft, euch nicht durch irgendwelche größeren oder kleineren Duseligkeiten in den Mittelpunkt von Spott und Häme zu schieben. Viel Spaß mit allem. Ciao.

Essen, beten, lieben. Ich auch.

Ela wollte unbedingt. Sie hatte in der Brigitte Woman ein Interview mit Elizabeth Gilbert zu ihrem Bestseller Eat Pray Love gelesen, anschließend sofort das Buch bestellt und verschlungen und danach Kinokarten gekauft – für sich und mich. Am Samstagabend war es so weit – wir sind nach Siegen ins Kino gefahren. Am Abend vorher waren wir bei Freunden zum Essen eingeladen und auch dort ging es um Eat Pray Love. Tatsächlich scheint das Buch einen Nerv zu treffen. Angeblich haben sich ganze Legionen von Frauen von ihren Männern getrennt, um Liz Gilberts Reise zum Ich anzutreten.

Was ist da los? Ich kann mir das irgendwie nicht so recht erklären. O.K., natürlich ist es absolut interessant und das größte Abenteuer überhaupt, sich selbst zu entdecken. Aber das in den Spuren eines anderen Menschen zu versuchen? Das ist doch ziemlich widersprüchlich. Obwohl die Rombilder, der Ashram in Indien und die wundervolle Landschaft auf Bali natürlich schon ein stichhaltiges Argument sind, die Koffer sofort zu packen.

Und Julia Roberts ist natürlich wunderbar anzusehen, obwohl – oder gerade weil – sie im Film nicht so perfekt geschniegelt wie in der Lancome-Werbung für Make-up aussieht. Sie ist 1967 geboren, also zwei Jahre jünger als ich. Wie sie es gemacht hat, neben den Augen keine Krähenfüße zu haben (auch im Film nicht), ist mir ein Rätsel. Nichts, gar nichts. Entweder wurde da retuschiert, geliftet oder sie hat eine Mega-Future-Gesichtscreme.

Am Ende hat sie den Mann ihres Lebens gefunden. Und es ist ihr sichtlich schwer gefallen, ihre errungene Selbständigkeit und Freiheit in die Waagschale einer Beziehung zu werfen. Hier liegt für mich der spannendste Punkt des Buches beziehungsweise des Films: Wie schaffen wir es, in einer Beziehung über viele, viele Jahre einander nicht zu erdrücken? Die Antwort müsst ihr euch selbst geben, weil das mit der permanenten Reise zum Ich zu tun hat. Denke ich. Es hat etwas damit zu tun, Raum in sich zu haben und Raum zu geben.

Ich wünsche euch eine schöne Woche – oder seid ihr schon auf dem Weg nach Rom, Indien, Bali? Liebe Grüße, Jens.

Niemals geht man so ganz!

Ah. Herzschmerz. Gestern Abend. Köln. Theaterpremiere. Alte Welt.

1994 habe ich nach zwei Jahren als Regieassistent am Nationaltheater Mannheim am Kölner Musicaltheater Kaiserhof angeheuert. Wally Bockmayer und sein Produzent und Lebensgefährte Rolf Bührmann waren gerade dabei, das Haus am Ring zu eröffnen. Mir hatten zwei Jahre Mannheim und bürgerliches Theater für Abo-Publikum durchaus gereicht und Ela wollte eh nach Köln. Ergo: Abflug. Kleinlaster gepackt und rheinaufwärts in die Stadt mit Dom, in der viele unserer Freunde nach dem Studium ihr Zuhause gefunden haben. Umschwenken von Gastspiel im Süden auf Heimspiel im Westen.

Wir haben dann das Ensemble noch in Wallys alter Kneipe „Filmdose“ gecastet und sind ans Werk gegangen – Rocky-Horror-Show in einer kölschen Version mit Band und Tanz-Ensemble. Eine große Produktion. Mittendrin Gigi Herr, die Nichte Trude Herrs. Ich kann nur sagen, es war ziemlich anstrengend ein Theater aufzubauen und gleichzeitig eine Show auf die Beine zu stellen. Am Abend vor der Premiere habe ich mit Wally noch letzten Schutt geschaufelt. Aber es war eine irre und intensive Zeit. Viel gelernt, viel gelacht und viele nette Menschen kennengelernt – allen voran Wally, Rolf und Gigi.

Gestern Abend nun nach zwei Jahren Bühnenabstinenz meinerseits der Besuch der Premiere von Wallys neuestem Stück. Mittlerweile residiert er im Scala-Theater am Ring. Gezeigt wurde „Nubbel, allaf ju“. Ein typisches Wally-Stück voller Musik, eindeutiger Zweideutigkeiten und jede Menge Lachen. Wally hatte mich eingeladen und ich war mit David gekommen, weil Ela nicht konnte. Wir haben die Gelegenheit genutzt und sind in unserem Jason ’n Dave Outfit gekommen – das ist ein anderes Online-Projekt von mir, in dem ich mit Dave gemeinsam Internetmillionär werden möchte:) Ein Projekt zwischen Kunst und Kommerz. Wen es interessiert und wer ein Foto von uns als Jason ’n Dave sehen möchte: hier (Seite runterscrollen).

Vor und nach der Premiere gab es ein riesiges Hallo. Wiedersehen mit Wally, Rolf, Gigi und der ganzen Crew. Ach, alte Zeiten. Bühnenluft, Scheinwerfer, Stimmung. Mir wurde schon ein wenig warm ums Herz. Und dann sang Gigi „Niemals geht man so ganz!“ von ihrer Tante Trude Herr. Trude hat es zum Abschied von Kölle mit Wolfgang Niedecken und Tommy Engel gesungen. Auf Youtube habe ich das Original gefunden. Wer nicht aus Köln kommt, wird wahrscheinlich nicht nachvollziehen können, was der Song in Köln für einen Stellenwert hat. Müsst ihr jetzt durch!

Heute Morgen nun war ich wieder ganz normal mit Cooper im Wald, habe Pfifferlinge gesammelt und bin wieder komplett und sehr gerne in meine ländliche Existenz zurückgekehrt. Aber die Theaterluft habe ich noch ein wenig in der Nase. Niemals geht man so ganz. Ach.

Ich wünsche euch einen Tag der schönen Erinnerungen. Jens.

„From Dusk Till Dawn!“ – Part two

Erinnert ihr euch? 1996 inszenierte Robert Rodriguez den Brutalosplatter „From Dusk Till Dawn“ nach einem Quentin Tarantino-Drehbuch. Ich saß im Kino mit Ela und wir dachten, das würde so was wie „Natural Born Killers“, denn neben George Clooney, Harvey Keitel und Quentin Tarantino spielte Juliette Lewis eine zentrale Rolle. Habt ihr den Film gesehen, wisst ihr, was geschah. Aus einem harmlosen Road-Killer-Movie entwickelte sich bei Eintreffen der ganzen Bagage in einem Betrieb der ländlichen Gastronomie vor den Toren Mexikos (in der Bar Titty Twister – was wird Quentin gelacht haben, als ihm der Name einfiel) ein Splatterfilm mit Monstern und Vampiren. Überall Blut und splatter, splatter, splatter. Ih. War so gar nix für mich, obwohl faszinierend.

Ortswechsel. Gestern Abend hier in der Prärie. Oben am Himmel noch am hellichten Tage ein Vollmond, den ich hätte anheulen können. Ihr glaubt es jetzt vielleicht nicht, aber mitten in der Nacht hat Cooper, mein Hund und treuer Begleiter, gejault wie ein Wolf. Träumend, nehme ich an. Aber sehr, sehr laut. Das ging durch Mark und Bein. Nun leben wir in einer Alten Schule. In einem 150 Jahre alten Gemäuer mit neun Meter tiefem Brunnen im Keller, 70 cm dicken Außenwänden und einer bewegten Geschichte. Bevor wir eingezogen sind, lebten hier Asylbewerber aus Afrika und aus dem Kosovo. Ein Afrikaner wurde während eines Streits erschossen. Als 1945 die Alliierten sich von Westen her näherten, gab es in den Wäldern hier erbitterte Gefechte – unser Schulsaal war das Lazarett. Gestern war Vollmond. Grusel-, Geister-, Tarantino-Stimmung.

Wir spielten Fußball in Birken-Honigessen. Oben auf der Höhe. Das Stadion ein einsamer Ascheplatz mit Rundum-Himmelblick. Es dämmerte, das Flutlicht entfaltete sich noch nicht, da prangte ein fetter runder Mond auf der einen Seite des Platzes am Himmel und auf der anderen Seite ging eine knallig rote Sonne unter und hinterließ rotes Leuchten in den Luftschichten des Horizonts. Kitschig. Wunderschön. Herzergreifend. Beeindruckend. Birken-Honigessen haben wir dann mit nur 10 Mann mit 4 zu 2 vom Platz gefegt. Sie wollten uns keinen Spieler leihen! Fehler. Großes Aufbäumen und wie in Dusk Till Dawn ließen wir nicht die geringste Gnade walten. Grrrr.

Heute Morgen dann Hektik auf allen Kanälen. Die Müllabfuhr holt einmal im Monat den Papier- und Grüne-Punkt-Müll. Ich hätte bis sieben Uhr schlafen können, weil Ela diese Woche mit den Kindern aufsteht, musste aber noch die Tonnen rausstellen. Die typischen Müllabfuhr-Geräusche hallten bereits durchs Dorf. Und wir wollten noch alte Kartons vom Speicher entsorgen. Das Müllwagen-Geräusch kam näher. Ich musste die Kartons noch zerkleinern und vom Plastikmüll trennen. Einen Berg Kartons. In letzter Minute schob ich die Tonnen an die Straße – quasi an den Haken der Stinkekarre.

Schon mal auf den Beinen, bin ich dann direkt mit Cooper los. Auf dem Weg in den dunklen Wald standen sie da: Drei weiße Pferde im Licht des untergehenden Mondes. Wie diese gemalten Pferdeposter, die Mädchenherzen höher schlagen lassen. Bin ich ein Mädchen? Irre, nicht fotografierbar. Im Tal dann aufsteigende Morgennebel und ein Fremdkörper am Rande des Waldes. Blau, nicht grasgrün. He? Ein Handtuch aus einem griechischen Hotel – da hat jemand all inclusive falsch verstanden. Merkwürdig. Nun.

Zu Hause angekommen kam dann gerade die Feuerwehr von ihrem nächtlichen Twilight-Einsatz. Ein tschechischer Autotransporter hatte 100 Meter Leitplanke geplättet und mit den geladenen Skodas auf der Autobahn gekegelt. Der tschechische Fahrer, hatte Ela beim Bäcker erfahren, war eingeschlafen und hatte immer nur gesagt „Nix verstehen!“. Nun ja, da gab es ja nicht mehr viel zu verstehen. Gepennt, Bumm, Autos kaputt, Fahrer heil. Quasi Glück gehabt. Wer in Köln heute auf seinen neuen Octavia wartet, könnte Pech haben. Die Kiste dürfte etwas anders aussehen, als erwartet. Der Vollmond hat zugeschlagen. Uaaahhh. Grusel allerorten. Gut, dass es jetzt hell ist. Hier ist was los…

Ich wünsche euch einen unfallfreien Tag. Und Spasssss dabei. Jens.