Tränen in den Augen…

Eben hat mein Sohn aus der Schule angerufen, um mir zu sagen, dass seine Schwester heute mit dem Bus nach vier Stunden kommt. Zwei Stunden früher. Er selbst fährt zu einem Freund. Er hat mir erzählt, dass einer der Schulbusse heute Morgen verunglückt ist. Deshalb hat wohl kein Unterricht stattgefunden. Zwei seiner Mitschüler/innen aus der Klasse liegen im Krankenhaus. Von den 40 Kindern im Bus ist ein Mädchen schwerverletzt, viele sind leichtverletzt im Krankenhaus. Vom Sehen kenne ich die Kinder alle. Es ist eine kleine Schule. So wie ich im Internet gelesen habe, schweben wohl die beiden Fahrer des Busses und des engegengekommenden LKWs in Lebensgefahr. Bitte, denkt an sie und die verletzten Kinder. Schickt Kraft. Danke.

So schnell kommen Unglücke in die Nähe. Hätte auch der Bus meiner Kinder sein können. Linie 6 statt Linie 1. Zahlen. Schicksal. Das relativiert Vieles.

Wen es interessiert, hier der Bericht zum Unfall.

12 Antworten auf „Tränen in den Augen…“

  1. Hallo Jens,

    ich hatte bereits davon gelesen und nun ist es irgendwie ganz dicht.
    Hoffentlich wird das Kind wieder ganz gesund und überleben die beiden Fahrer ohne schlimme gesundheitliche Beeinträchtigungen.
    Wenn ich mich in Eure Lage versetze und in dieses Hätten-ja-auch-unsre-Kinder-sein-Können, wird mir ganz mulmig zumute.

    Alles Liebe Euch!

    Eva 2

    1. Hi Eva,

      ich sag dir, da wird einem ganz anders. Die ganze Schule hat geweint. Schüler aus anderen Linien haben von den Miktschüler/innen per Handy vom Unfall erfahren und sind da hingelaufen, um zu retten. Die Lehrer sind aus der schule dahin, um die Kinder zu betreuen. Zoe sagte, die mussten ein Fernsehteam an der Unfallstelle anschreien, um die zu vertreiben. Sie zittert immernoch. Echt dramatisch. Nun gut. Ich bin in Gedanken bei den verletzten und gleichzeitig heilfroh, dass unsere beiden das Glück hatten, in einem anderen Bus zu sitzen.

      Danke dir

      Jens

  2. So, jetzt ist zumindest raus, dass keines der Kinder in Lebensgefahr schwebt. Ein Beinbruch, ein Nasenbruch, Schleudertrauma, Gehirnerschütterungen, Prellungen, Abschürfungen… Jetzt geht es noch um die beiden Fahrer.

  3. Hallo Jens,

    habe heute morgen schon von dem Unfall gehört. Ist schon schrecklich, wenn schon Kinder in Unfällen verwickelt werden!

    Als ich vorhin Richtung nach Hause war, sah ich einen Rettungshubschrauber, der in unserem Wohnviertel landete. Hu, dachte ich, hoffentlich ist bei uns nichts Schlimmes passiert. Und auf einmal war keine Weiterfahrt mehr möglich. Da kann man schon nervös werden. Zum Glück war bei uns alles okay

    Ich hoffe, daß es allen Beteiligten bald wieder besser geht.

    Viele Grüße

    Annegret

    1. Hi Annegret,

      das war heute schon ein Schock. Die Kinder wussten den Morgen über in der Schule nicht, was mit den anderen, den fehlenden Schülern/innen los ist. Zoe kam zitternd nach Haus und hat direkt geschlafen. Die schlimmste Verletzung bei den Kindern ist ein gebrochenes Bein. Von den Fahrern weiß ich bislang nichts. Wenn so etwas so nah geschieht, das ist ganz schön heftig.

      Liebe Grüße

      Jens

  4. Lieber Jens,

    ich hoffe Zoe und Jim haben den Schock gut überwunden. Schön, dass keines der Kidner ins LEbensgefahr schwebt und all unsere Hoffnung gehört den beiden Fahrern.

    Herzlich
    Gitta

    1. Hi Gitta,

      die beiden sind wieder wohlauf. Zoe war ganz schön geschockt. Die wussten den ganzen Morgen nicht, was los ist. Da waren einfach Stühle frei in der Klasse und zwischendurch hieß es, da wären Kinder in einem kritischen Zustand. das hat sich nicht bewahrheitet. Bange Stunden. Puh.

      Liebe Grüße

      Jens

  5. Ist mehr als tragisch sowas. Da ja die Auswirkung auf die Kinder ein Leben lang bleiben. Je nachdem wie sie dieses hinterher verarbeiten können. Ich hab auch immer Bange wenn Winter ist und die Busfahrer hier auf der Schwäbischen Alb, während der Fahrt telefonieren. Dies dann auch noch auf kleinen Straßen und kurvenreich dazu.
    Bin in Gedanken bei all den Kindern. Hab selber acht.
    Wünsch einen angenehmen Sonntag.

    1. Hi Erika,

      ganz schön tragisch. Heute war eine bereits vorher geplante Feier in der Schule. Da waren einige der verunglückten Schüler/innen. Gott sei dank leben alle. der Busfahrer wird wohl dauerhaft Schäden zurückbehalten. Ein Augenblick der trennt – in davor und danach. Es kann immer passieren. Überall. Ich denke, da darf man einfach nicht den Kopf in den Sand stecken und das Beste hoffen.

      Danke für den Kommentar und viele, viele Grüße

      Jens

  6. O.K. Abschließend möchte ich sagen – es ist gerade nochmal gut gegangen. Niemand schwebt mehr in Lebensgefahr. Das Bein des Busfahrers konnte gerettet werden. Nur noch zwei Kinder sind im Krankenhaus. Die Verletzungen heilen wieder. Alles in allem: Glück gehabt. Alle leben und alle werden wieder gesund. Puh.

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