Wiege der Welt

Ganz unten drin

in der Tiefe

steht die Wiege

des Meeres

der Welt

Niemand hat

sie gesehen

berührt gar

Kein Jaques-Yves

Vasco da Gama

Robby Naish

Wer weiß schon

was ist

da unten

jens schönlau, september 2010

10 Antworten auf „Wiege der Welt“

  1. Wiege der Welt – Wiege der Menschheit,
    angepaßt
    an ihre Größe,
    leichtes Schaukeln
    zur Beruhigung,
    abgeschaut
    von Mutter Natur,
    verziert
    mit glücksbringenden Zeichen,
    Kinderstube
    des Glücks.

    1. Liebe Annegret,

      schön, dass du den Weg von Brigitte-Woman hierher gefunden hast und mir auch hier einen Kommentar hinterlassen hast. Danke! Besonders gefällt mir die Kinderstube des Glücks, die sehr gut zu deinem Großeltern-Kommentar passt, der bei Brigitte-Woman steht und den ich später beantworte, weil ich jetzt erst einmal mein Thema des Tages schreibe. Verziert in glücksbringenden Zeiten. Eine andere Interpretation des Themas Wiege. Eine erdigere, würde ich sagen, nachdem mein Text abgetaucht und eingetaucht war.

      Ich wünsche dir „glücksbringende Zeiten“ auch jetzt

      Jens

  2. Hallo Jens,

    ich glaube, Du brauchst langsam eine Brille. Bitte lese noch einmal: Verziert mit glückbringenden Zeichen. Deine „blinde“ Interpretation ist aber auch originell.
    Auf das Glück!

    Annegret

    1. Hi Annegret,

      ah, jetzt. Zeichen statt Zeiten. Zu schnell im Augenblick, zu viel auf einmal. Zu viele Blog-, Twitter- und sonstige Geschichten. Dann fliegt man an Abfahrten vorbei… Habe mich aber gerade entschieden, dass jetzt eine Zeit durchzuziehen, um den Blog ans Laufen zu bringen. Der Zuspruch ist sehr gut, die Besucher/innenzahlen steigen ziemlich. Das ist schön und da macht es dann auch einfach Sinn für mich, zu schreiben. Letztlich lebt jeder Blog vom Feedback. Du hast mir da in den letzten Monaten sehr viel Unterstützung zukommen lassen und dafür möchte ich mich jetzt auch einfach mal recht herzlich bedanken. Vielen, vielen Dank Annegret.

      Auf die glücksbringenden Zeichen und Zeiten

      Jens

  3. ganz unten
    ozeanrauschen
    abgetaucht
    ins graublau hinein
    ins tosende schweigen
    abseits des worts
    aufwühlung, sturm
    und: endlich
    endlich
    ruhen, ganz still
    geborgenes schaukeln
    getragen
    und wiedergefunden
    im meer
    deiner augen
    wo hinein ich mich verlor,
    in ihre tiefe
    ganz unten drin…

    1. Hi filomena,

      so schön – danke. abgetaucht… ins tosende schweigen. Und dann wird aus dem Meer der Geliebte. Ein Liebesgedicht. im meer deiner augen. Die Wiege der Welt ist im Menschen? In Liebe gehüllt. Geborgen. Die Tiefe – insgraublau hinein. Gefällt mir sehr, sehr gut.

      Liebe Grüße

      Jens

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