Alles muss raus: Basenfasten nach Wacker

Wacker, Wacker, eh, eh. Ach, ne. Falscher Film. Heute kein Fußball und nix WM. Anderes Thema: Basenfasten nach der wacker-methode®. Heute beginnen Ela und ich damit. Erster Akt war heute Morgen der Ersatz des koffeinfreien Cappuccinos durch einen Basentee. Gerade war Vollmond, das heißt, wir haben jetzt abnehmenden Mond, was für das Fasten und Basenfasten gut ist. Dann gibt der Körper besser ab. Und darum geht es – um Reinigung, Entgiftung und vor allem Entsäuerung.

Früher haben wir komplettes Fasten eingelegt, wo wir tagelang nix gegessen haben. Das ist aber während des Alltags ein wenig problematisch, weil einem anfangs die Kräfte flöten gehen. Danach ist man zwar bärenstark, aber währenddessen ziemlich kraftlos. Also sind wir auf Basenfasten einmal im Jahr umgestiegen. Da dürfen so Dinge wie „Karottensuppe mit frischen Pfifferlingen“ oder „Carpaccio von Kohlrabi an Gemüsedressing“ gegessen werden. Was nicht basisch ist, bleibt weg: Nudeln, Reis, Kaffee, Bier, Rotwein…

Es gibt – Gott sei dank – einige Energiespender, die basisch sind – zum Beispiel Kartoffeln und Bananen. Das rettet und hilft über den Tag. Wer sich über Basenfasten nach der wacker-methode® informieren möchte, kann das hier tun. Auf der Seite gibt e auch den Basometer 3.0, der zu jedem Lebensmittel grünes oder rotes Licht gibt. Könnt ihr ja mal testen, wenn es euch interessiert.

Weshalb wir das machen? Es tut gut. Nicht während des Basenfastens, weil das schon anstrengend ist und das Weglassen Verzicht bedeutet. Aber aus der Erfahrung heraus kann ich sagen, dass ich mich nach dem Basenfasten immer leichter, besser, freier fühle. Und es ist eine gute Möglichkeit, die eigenen Essgewohnheiten zu checken. Was sich da über das Jahr alles so eingeschlichen hat an kleinen Zwischendurch-Schweinereien, die Glück versprechen, auf Dauer aber kontraproduktiv sind. Hier mal ein Snickers, da mal ein Magnum classic. Ist ja O.K. Ich merke nur, dass ich mit jedem Basenfasten einer konsequenteren gesunden Ernährung näher komme. Und die ist tatsächlich einfach besser, weil sie uns unterstützt. Der Mensch ist, was er isst. Zum Teil zumindest.

Bei uns gibt es gleich Banane und heute Mittag eine Brokkolisuppe und Salat mit Champignons. Ich hoffe, ich habe euch nicht den Appetit verdorben. Wenn ihr Lust habt, auch zu fasten, ist zur Zeit noch eine gute Möglichkeit, einzusteigen. Des Mondes wegen. Besorgt euch das Buch von Sabine Wacker, kauft ein paar basische Lebensmittel und gutes Wasser ein und los. Alles muss raus…

Sabine Wackers Anleitungen und Kochbücher zum Basenfasten gibt es hier.

P.S. Im Juni 2010 habe ich scon einmal über Basenfasten berichtet – im Brigitte Woman Blog.

16 Antworten auf „Alles muss raus: Basenfasten nach Wacker“

  1. Hallo Jens,

    hört sich gut an, das Basen-Fasten. Ich muß zugeben, daß ich mit zunehmendem Monat auch gieriger wurde. Und weil mit abnehmendem Monat das Weglassen effektiver ist, schalte auch ich um, zwar nicht auf Basen-Fasten, aber auf mehr Obst, mehr Salat, möglichst keine Schoki. Schau’n wir mal. Gesünder ist besser.

    Dir wünsche ich viel Erfolg beim Basenfasten und ein schönes Wochenende.

    Annegret

  2. Hallo Jens,

    vielleicht bin ich alt für solchen Kram, oder kann ich da nicht mit, weil ich ohnehin allzu oft auf Nahrungsmittel verzichten muss. Was mir nicht in den Kopf will, warum man das braucht, wenn man sich ausgewogen ernährt, bestimmte Regeln beachtet, sich ein wenig an Ernährungspyramiden, die kann man googlen, orientiert. Wenn man das tut, dann braucht man keine Diät, kein Fasten, kein Entschlacken oder Entgiften, nichts von all dem.
    Ausgewogenheit übersäuert den Körper nicht und wenn man mal über die Stränge schlägt, dann ist der Körper in der Lage das alleine zu regeln, sofern man dann in die Ausgewogenheit zurückkehrt.
    Ich bin schwer krank habe eine chronisch entzündliche Darmkrankheit und mich sehr viel mit Ernährung und allem was dazu gehört beschäftigt und nein ich wurde nicht durch Fast Food krank, sondern schon zu einer Zeit, als wir hier gar nicht wussten was MCDonald ist und auf Erdbeeren warten mussten bis sie reif waren.

    Das Stichwort ist nicht punktuelles Fasten, sondern dauernde Ausgewogenheit.

    Tut mir leid, wenn ich da ein wenig harsch klinge, aber ihr fastet nicht für Euren Körper, der kann das bei Ausgewogenheit alleine regeln, sondern für Euer Ego.

    Herzlich
    Gitta

    1. Hi Gitta,

      ups – hört sich tatsächlich ein wenig harsch an. Bin ich so gar nicht von dir gewöhnt. Kann sein, dass wir das für unser Ego machen.

      Ich kann nur sagen, ich habe da gute Erfahrungen mit gemacht, obwohl wir uns hier schon recht gesund ernähren. Muss ja jeder für sich entscheiden. Und wenn du das nicht magst, habe ich da absolutes Verständnis für.

      Scheint dich irgendwie sauer zu machen, das Thema. Gut, dann ist das mal so.

      Liebe Grüße

      Jens

      P.S. Ich glaube schon, dass Entgiften in unserer Zeit wichtig ist. Da sammelt sich schon viel an, was nicht in den Körper gehört. Durch Nahrung, Atmung. Da ist einiges in der Luft, was da nicht hingehört. Für mich habe ich das Gefühl, da ab und an mal durchspülen zu wollen.

      1. Hallo Ihr Lieben,
        ich stell mir das mit einer Fastenkur ab und an so ähnlich vor, wie mit einem Hausputz:

        Auch wenn ich immer schön ordentlich bin, alles immer gleich wegräume und saubermachen, was so runterfällt oder sich anhäuft, muss ich so ca. 1mal pro Woche den Staubsauger schwingen, weil sich ganz still und heimlich jede Menge Staub herniedergelegt hat:-) und auch ab und zu ein paar neue Spinnweben entstanden sind. Und das OBWOHL ich ordentlich bin und immer alles gleich wegmache.

        So ähnlich sehe ich persönlich das mit dem Fasten auch. Der „Dreck“ den man damit ausspült kommt ja nicht nur über die Ernährung in uns rein. Sondern ich meine, dass bestimmte psychische Prozesse auch Auswirkungen auf den Körper haben, zur Ausschüttung von irgendwas führen, was sich dann hartnäckig hält. Beim Fasten spült man einfach mal durch, denke ich und ich finde, dass mein Bewußtsein sich verändert, ich viel klarer werden, wenn ich faste.

        Diesen Effekt hab ich allein schon, wenn ich mal 2 Tage nur Obst und Rohkost esse oder besonders viel Wasser trinke im Gegensatz zu sonst.
        Und ich kenn z.B. auch dieses Schweregefühl, wenn ich nach ein paar Tagen Rohkost 3 Stück Christstollen esse: eine Depression ist nix gegen diesen Absturz.

        Sicher macht damit jeder eigene Erfahrungen und je nach körperlicher Dispostion muss man selbst herausfinden, welche Art Fasten einem wirklich gut tut und ob überhaupt.

        Alles Gute for everyone!
        Sonia*

    2. Hallo Gitta,

      ich bin in der glücklichen Lage, daß ich gesund bin. Ich kann alles essen und muß auf nichts verzichten, weil ich es nicht vertrage. Zugegeben, ich esse auch gerne. Ich bin aber auch der Meinung, daß bewußtes Fasten dem Körper und der Seele gut tut, und nicht dem eigenen Ego dient. In den Phasen, wenn es mir seelisch sehr schlecht geht, mag ich nicht essen, daß heißt nicht, nichts zu essen, sondern wenige, ausgewählte Sachen. Weil der Körper funktionieren muß, auch wenn die Seele traurig ist. Dieses Fasten stimuliert die Seele. läßt sie freier werden, gibt ihr mehr Raum, erleichtert, nicht nur die Seele, sondern auch den Körper.

      Viele Grüße

      Annegret

  3. Liebe Annegret, lieber Jens,

    glaubst Du, liebe Annegret, dass nicht die Zeit es ist, die Deiner Seele hilft?

    Tut mir wirklich leid, wenn das genervt und harsch klingt. Ich habe in meiner Krankheitskarriere schon so viel mistiges und schrottiges erlebt, gelesen, gehört und was nicht alles noch.

    Frage an Jens: was wäre, wenn Ela ohne es Dir zu sagen basisch kochen würde? Glaubst Du wirklich, dass Du dann dieses Feeling hättest?

    Natürlich war ich inzwischen auf dem von Dir angegebenen Link (der mich von Deinem Blog verbannt hat :-)) und habe mir das angeschaut.
    Begib Dich in die Biologie des Körpers, stelle Dir seine Biochemie vor und sage mir dann wie Du entschlackst und entgiftest. Die beschriebene Darmreinigung ist Oberflächen- nicht Zellaffin. So viel sagt mir mein Medizinstudium immerhin noch, auch wenn ich das, um eines meiner Kinder vor dem Suizid zu bewahren, unterbrochen habe.
    Wenn Du, Jens, bei der Darmspiegelung gewesen bist, dann hast Du das bereits abgehakt, Du bist entschlackt und gereinigt und das blitzeblank. Das was in den Zellen angelagert ist bleibt entweder dort, oder baut sich auch ganz ohne jedes Fasten wieder ab. Das dazu. Dann kommen wir zu den Lebensmitteln. Diese stehen, egal ob Du Bio kaufst oder nicht immer unter dem Einfluss des Nachbarfeldes und wenn DEin Feld im Norden liegt und der Bauer im Süden beim Südwind weiß ich düngt oder gegen Ungeziefer vorgeht, dann hilft auch alles Bio nichts. Bevor ein falscher Eindruck entsteht, ich möchte bitte auch alles biologisch angebaut usw. haben und bitte ausdrücklich um die Vermeidung von genmanipuliertem Saatgut.

    Wenn Du nun sagst, dass Du Dich beim Fasten wohl fühlst, dann frage ich Dich warum? Es geht dann, wenn man das rein biochemische oben anschaut, doch nur noch um seelisches Wohlbefinden und auch darum das durchzuhalten, nicht aufzugeben. Stress pur.

    Ich möchte das, was ihr tut nicht schlecht reden, das liegt mir fern und würde nicht meinem Grundsatz jeder muss nach seiner Facon (das Häckchen unter dem „c“ denkt ihr Euch bitte), leben. Mag sein, dass man sich, wenn man das durchgestanden hat, auf die Schultern klopft und sagt „Mensch, das hat Du ja mal wieder geschafft und gut gemacht!“. Womit man bei Ego wäre.

    Nächste Frage: Ihr macht das 2 Wochen lang oder vier? Oder wie lange? Ein Mal pro Jahr, zwei Mal? Wie lange hält dieses Feeling an? Und die restliche Zeit? Ihr lebt, wie ich Dich, Ela und auch Dich Annegret einschätze ausgewogen. Okay, mal eine Schokolade hier, mal ein Gläschen Roten da. Das schadet nicht. Auch der Hamburger vorne bei McDo schadet nicht.

    Von einer langesamen und dafür dauerhaften Umstellung auf eine ausgewogene Ernährung hat ein Körper immer sehr viel mehr. Kurze Diäten, Fastenzeiten haben für ihn keinen dauerhaften Nutzen.

    Ich möchte mich nochmals für meine eher rauhen Worte entschuldigen.

    Hezrlich
    Gitta

    1. Hallo Gitta,

      Deine Worte empfinde ich nicht als rauh. Es ist nicht die Zeit, die meiner Seele hilft. Ich empfinde Zeit, in denen es mir schlecht geht, als etwas Erdrückendes. Dieses Ausharren, dieses Warten, dieses Nicht-aktiv-eingreifen-Können zerrt an den Nerven, an der Seele. Da tut es einfach gut, sich von Ballast zu befreien. Und mir hilft dann eben Fasten, nein, wenig essen.
      Aber wie Jens schon sagt: Jeder so wie es ihm gefällt.

      Viele Grüße

      Annegret

  4. Hi Gitta,

    ist schon O.K., musst dich nicht entschuldigen. Das kann das Schiff ab. Ich habe einfach das Gefühl, du lehnst unsere Herangehensweise ab und dir rollen sich die Fußnägel hoch, wenn du liest, was wir da machen. Ich sehe das gar nicht als so quälend an und tatsächlich einen wahnsinnigen Unterschied zu sonst macht das nicht.

    Ich will hier auch gar nicht fundamental fürs Fasten sprechen – aber dieses Gefühl danach ist unglaublich. Ich habe das mehrfach erlebt und freue mich darauf. Das Gute ist: ich kann das machen, muss es aber nicht. Ist ja meine eigene Entscheidung, die ich im Vollbesitz meiner Kräfte gefällt habe. Ich find’s gut und mach’s gerne und glaube wie viele andere Fastenanhänger an die Wirkung. Aus meiner Vorstellung vom Körper heraus macht das Sinn. Ich weiß, dass andere Menschen da anders denken. Habe ich über den Homöopathie-Artikel im Januar zur Genüge erfahren.

    Das ist der Vorteil an Deutschland: Jeder und jede so, wie sie, wie er will. Ich glaube, eine Diskussion lohnt sich da nicht wirklich.

    Liebe Grüße

    Jens

  5. Ja, wir auch. Deshalb sind da zum Beispiel Schüssler-Salze im Spiel, die das Fasten und die Wirkung unterstützen. Nach meiner, unserer Vorstellung. Beweisen kann ich da nix. Ich schreibe jetzt nicht wie, damit ich nicht wieder diese unselige „Skeptikerbewegung“ am Hals habe. Damit meine ich natürlich nicht dich, sondern die Januargestalten. Unsere Heilpraktikerin unterstützt Fasten und berät uns da auch.

    Ich sehe dich auch nicht als Verfechterin der Schulmedizin und kann es gut akzeptieren, dass du da anderer Meinung ist. Kein Problem.

  6. Hallo Jens,
    ich freu mich grad, denn dass der Mond genau richtig steht für’s Entgiften, hatte ich gar nicht auf em Schirm:-)
    Habe gestern emotional entgiftet, in dem ich einen aufregeungsfreien Tag eingelegt habe. Und weil es mir so gut gefiel, mich über nix aufzuregen, habe ich heute gleich noch einen weiteren aufregungsfreien Tag drangehängt!

    Toll! Keine negativen Gedanken mehr reinlassen und stattdessen den ganzen Tag 5 gerade sein lassen mit einem fetten Grinsen auf dem Gesicht und mit vielen lockeren Momenten schön den Emotionalkörper durchspülen. Hach! :-)))))

    Tippe mal, dass der Mondstand auch diese Art Entgiftung fördert;-)

    Wünsche Euch noch eine gute Zeit! Ich ess heut basisches Rösti und dazu grünen Salat mit Erbeeren und Knoblauch:-)

    Liebe Grüße,
    Sonia*

  7. Hi Sonia,

    schön, wie frisch du immer so daher kommst. Das macht gute Laune. Alles easy, einfach, unkompliziert. Die Idee der mentalen Entgiftung ist grandios. Über nix aufregen. Baue ich jetzt gleich ein ins Programm. Schüttel, schüttel, abschüttel.

    Freude dir, Spaaasss satt und guten Appetit. Ich gehe jetzt Salat knabbern und irgendwas mit Avocado.

    Liebe, liebe Grüße

    Jens

    1. :-) Das hört sich nach lecker an, hmm Avocado!

      Ich dachte grad an jemandem aus meinem Netzwerk, der immer diese Sungazing Videos verschickt und er hat schon ein paar Mal Berichte gepostet, von Leuten, die sich von nur Licht ernähren und über 100 Jahre alt sind hehe:-)
      Pfff… Da ist eine basische Fastenkur ja lukullisch gegen!

  8. Hi Sonia,

    war tatsächlich lecker. Salat aus dem eigenen Garten mit Champignons und einem basischen Dressing. Danach Pellkartoffeln mit Avocado. Gar nicht schlimm. Der Verzicht liegt beim Capuccino, der jetzt wegfällt. Daür gibt es das gute Wasser St. Leonhard.

    Von der Lichtnahrung habe ich auch gehört, aber das überfordert mein Fassungsvermögen. Theoretisch kann ich mir das herleiten, aber praktisch ist das für mich unvorstellbar. Was würde ich denn dann Weihnachten machen? Oder im Restaurant? Oder in Italien im Urlaub – ich meine Licht und Sonne satt, aber auch alles andere im Überfluss da. Ich weiß nicht…

    Liebe, liebe Grüße

    Jens

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