fiftyfiftyblog macht Werbung

Guten Morgen. Wie ihr sicherlich schon wahrgenommen habt, gibt es im fiftyfiftyblog nun auf der rechten Seite Werbung. Ich weiß, viele mögen das nicht. Und tatsächlich wäre es vom ästhetischen Standpunkt her schöner, den Blog werbefrei zu halten. Sicher, sicher. Dennoch habe ich mich entschieden, das zu machen. Das hat zwei Gründe. Erstens wirkt der Blog dadurch ein wenig professioneller, zweitens erwirtschaftet er kleinste Beträge.

Das Stichwort heißt Affiliate Marketing. Das heißt, der fiftyfiftyblog ist bei Zanox angemeldet, einer Plattform, die Werbung vermittelt. Dort bewirbt man sich für Programme verschiedener Unternehmen und lädt sich die Werbung in den Blog. Klickt ihr die Werbung an und kauft etwas in den Shops, für die auf fiftyfiftyblog geworben wird, erhalte ich eine Provision. Wollt ihr zum Beispiel unbedingt gerne die Prada-Sonnenbrille rechts haben, würdet das Banner anklicken und das gute Stück kaufen, wäre ich am Gewinn beteiligt.

Meine Erfahrung bislang: Seit dem Schalten der Werbung sind zunächst die Besucherzahlen zurückgegangen. Das hatte ich mir gedacht, weil nicht alle das gut finden. Das war mir im Vorfeld bewusst. O.K. Aber, wer den fiftyfiftyblog tatsächlich mag, der wird ihn mit oder ohne Werbung mögen. Ich erwarte hier von meiner Seite her Verständnis. Finanziell wirklich auszahlen tut sich das Ganze nicht. Bislang sind wenige Euro eingegangen, die überwiegend von Käufen durch Ela und mich erzeugt wurden. Also der wirkliche Verdienst, abzüglich unserer Käufe, liegt bei knapp zwei Euro.

Dafür der Aufwand? Ja. Denn dadurch erhalte ich über das Jahr gesehen zumindest die Serverkosten. Und das gibt mir ein gutes Gefühl. Es ist neben den positiven und regelmäßigen Reaktionen und Kommentaren ein kleine Würdigung meiner Arbeit. Zudem macht es mir Spaß, mal selbst Werbung zu schalten und zu verwalten. Zu schauen, was es an neuen Bannern und Angeboten und Möglichkeiten gibt. Denn: Der fiftyfiftyblog ist für mich als Werbetexter einfach auch ein Experimentierfeld. Ich lerne hier quasi im Selbstversuch Social Media von innen heraus kennen. Hier spiele ich mit Möglichkeiten, mit Einflüssen – wie zum Beispiel durch Tumblr. Hier kann ich mich kreativ austoben. In alle Richtungen. Auch in Richtung Werbung. Das macht mir Spaß und das macht Sinn, weil Social Media immer wichtiger wird.

Ich dachte mir, ich spreche euch gegenüber das Thema Werbung im fiftyfiftyblog mal offen an. Ihr könnt dann selbst entscheiden, ob ihr die links liegen lasst oder vielleicht sogar bei euren Einkäufen – zum Beispiel bei Amazon – zugunsten dieses Blogs nutzt. Was natürlich kein Muss ist und was ich auch nicht erwarte. Das soll weiterhin alles möglichst locker ablaufen. Nur wenn ihr irgendwas braucht, könnt ihr, wenn ihr Lust dazu habt, eben auch über den fiftyfiftyblog zum Beispiel bei Amazon einkaufen. Und damit den Blog und meine Arbeit finanziell unterstützen. Das sehe ich als einen fairen Deal. Oder?

Ich wünsche euch weiterhin viel Spaß mit dem fiftyfiftyblog. Habt ihr mal ein Problem mit einer bestimmten Werbung, könnt ihr mir das gerne sagen. Die lässt sich austauschen. Darüber hinaus könnt natürlich auch ihr hier Bannerwerbung schalten. Für einen Monat kostet die Fläche oben rechts aktuell 50 € plus Umsatzsteuer. Yeah, let’s talk about money:) Das passt nicht so ganz zum fiftyfiftyblog-Image, aber da war der Spruch von wegen „in Schönheit sterben“…

14 Antworten auf „fiftyfiftyblog macht Werbung“

  1. Guten Morgen, Jens,

    Du hast recht: Ästhetisch ist Werbung in dem Blog nicht. Aber das gleichst Du ja mit Deinen Texten und Bildern gekonnt wieder aus. Der Mensch kann nicht nur von Luft und Liebe leben. Als kleiner Extra-Bonus für Deine Bemühungen sei es Dir gegönnt. So ganz unter uns: Bei Am…n sind wir Dauergast.

    Dir, Jens, wünsche ich ein angenehmes Wochenende.

    Viele Grüße

    Annegret

    1. Hi Annegret,

      ich versuche es einigermaßen ästhetisch hinzubekommen. Die Bogner-Werbung gefiel mir von den Farben her gut, aber das klickt und kauft keine Socke. Nicht mein Publikum. Bei Amazon kaufen wir vieles ein, wofür wir sonst in die Stadt fahren müssten. Kürzlich sogar Schuhe für Zoe, die wir in Köln (!) nicht bekommen haben. Sie hatte da so Vorstellungen… Einfach in die Amazon-Suche eingegeben und bestellt. Und über meine Seite haben wir dann ein wenig Rabatt bekommen:) Nun fühlen sich vielleicht Menschen durch die Werbung belästigt und glauben, „der will ja nur reich werden“. Da kann ich nur sagen: Egal. Das muss über Geben und Nehmen funktionieren. Meine Lebensunterhalt werde ich damit nicht bestreiten können. Und wenn, wäre doch toll und für beide Seiten gut. Ich könnte den fiftyfiftyblog ausbauen und viel intensiver betreuen. Das wäre doch was… Ein schwieriges Thema. Bei Geld…

      Dir auch ein schönes, erholsames Wochenende

      Liebe Grüße

      Jens

  2. Lieber Jens, mir war das natürlich auch aufgefallen – und ich habe auch damit gerechnet, dass du das mal ansprichst…mein Verständnis hast du, zumal es offenbar mit @famousnrich nicht soooo gelaufen ist, oder? Man hört gar nix mehr davon“!? ;-)
    Also, no worries…
    Liebe Grüße, Uta

    1. Hi Uta,

      danke für dein Verständnis. famousnrich war ein anderes Projekt. Es war ein Einstieg. Tatsächlich ließ es sich arbeitstechnisch nicht bewältigen, weil der Content über Aktionen hätte laufen müssen. Wir hatten das unterschätzt. Wollten mal so locker flockig etwas aufbauen, das viel, viel Arbeit gekostet hätte. Das war neben allem hier nicht zu leisten. fiftyfiftyblog ist dagegen ein Projekt, das ich zeitlich gerade so hinkriege. Immernoch zwischendurch. Neben Familie und Job. Weil ich mich da nicht absprechen muss und keine extra Tremine habe, geht das.

      Natürlich würde ich das lieber im großen Stile aufziehen. Mit Berichten und Fotos aus der ganzen Welt. Live aus New York, Rio, Tokio. Da ich nahezu allen Content (Beiträge, Fotos, Gedichte, Geschichten…) selbst produziere, außer das Video gestern, ist es schwierig, zu wachsen und ein größeres Publikum anzusprechen. Also mache ich hier erst einmal so weiter und schaue, was passiert. Es ist letztlich ein Experiment. Ich bin für alles offen… Fast alles.

      Danke für deinen Kommentar und liebe Grüße

      Jens

  3. Hallo Jens,

    dafür sollte jeder Verständnis haben.
    Leider kann ich nicht bei …..de bestellen, würde ich sonst gerne machen.
    Ich wünsche Dir ein schönes frühlingshaftes Wochenende.

    Liebe Grüße
    Elisa

    1. Hi Elisa,

      ich denke, in Amerika ist der Umgang mit Werbung wahrscheinlich ein wenig relaxter. Überhaupt der Umgang mit Geldverdienen. Bei uns hier ist das manchmal ein schwieriges Thema. Da steht gleich immer irgendetwas im Raum. So ist das halt. Ich danke dir für dein Verständnis und wünsche dir ein schönes Wochenende.

      Liebe Grüße

      Jens

  4. Lieber Jens,
    gut, dass Sie es ansprechen, dann kann sich jeder der Sie liest auch mal Gedanken darüber machen „warum“ man(n) oder frau es macht. Die Menschen die jeden Monat festes Gehalt beziehen und nun evtl. die Nase rümpfen verstehen nun vielleicht, dass das Leben als Selbständiger „ständig“ neue Ideen und Flexibilität erfordert um den Lebensunterhalt zu sichern. Warum nicht auch mit Werbung auf dem eigenen Blog?! Viel Erfolg und wertschätzende Leserschaft wünscht Ihnen herzlichst, Danièle

    1. Liebe Danièle,

      vielen Dank für das Verständnis. Das hilft. fiftyfiftyblog ist für mich ein Projekt, dass ich sehr ins Herz geschlossen habe. Deshalb hänge ich mich da seit über einem Jahr rein. Aus meiner Sicht ist es nun wirklich nicht geldgierig, über Werbung ein klein wenig zu verdienen. Das ist noch nicht einmal eine Aufwansentschädigung. Wir sprechen hier aktuell von einem winzig kleinen Euro-Betrag. Da im Netz fast alles kostenlos ist, wird so ein Blog zur Selbstverständlichkeit. Klar, ich muss ja nicht bloggen. Aber solch ein Blog, der auf eigenen Content setzt, kostet viel Zeit und Mühe und wird täglich meist von über einhundert Menschen gelesen. Da finde ich es nur gerecht, wenn da eine Wertschätzung auch finanziell zum Ausdruck kommt. Das heißt nicht, dass sich iregndjemand genötigt fühlen soll, hier irgendetwas zu klicken oder zu kaufen – nein -, aber ein Akzeptieren der Werbung fände ich fair.

      Danke und herzlichste Grüße

      Jens

  5. Lieber Jens,

    das was du und deine Texte wirklich brauchen ist ein FLATTR-Button.
    Bitte versuch den doch einzubetten und zumindest ich würde dich regelmäßig flattrn.
    In diesem Sinne danke für all die tollen Texte, Gedanken, Bilder, Meinung und Lebensgschichtln von dir für uns.
    Achja und drück Ela mal ganz dolle.
    Sie muss eine tolle und starke Frau sein.

    LG,
    Steffi

    1. Hi Steffi,

      gute Idee. Habe ich schon dran gedacht, aber verworfen, weil ich dachte, das ist so… Weiß auch nicht. wahrscheinlich Eitelkeit meinerseits. Werde das aber in Angriff nehmen. Thanx!

      Ela ist. Ich kann es gar nicht sagen. Wäre ich ihr nicht begegnet, alles sähe anders aus. Stark ist sie wirklich. Glück gehabt. Und du kannst mir glauben, ich weiß sehr, sehr genau, was ich an ihr habe. Das Tollste: Sie ist, wenn es um den richtigen Weg geht, kompromisslos. Sie sagt es direkt und gerade heraus. Das ist manchmal nur ein kurzer Satz, der sich später bewahrheitet. Woher sie das immer nimmt, dieses Gespür für das Richtige. Für einen manchmal im Kopf verwuselt Verrückten wie mich ist sie oft einfach die Rettung. Und manchmal ist es umgekehrt. Fiftyfifty. In diesem Jahr im Dezember seit dann 20 Jahren. Es kommt die Zeit der Jubiläen. Oh Gott.

      Danke und liebe Grüße

      Jens

  6. Hallo Jens,

    dass Du Werbung auf Deinem Blog hast, habe ich sofort gesehen, das war aber nicht der grund weshalb ich einige Tage eher nicht da gewesen bin. Gewundert hat mich die Werbung nicht, da Du das indirekt einige Tage oder Wochen zuvor indirekt angekündigt hattest. Du kannst tun und lassen auf Deinem Blog was Du möchtest, am Inhalt und der Qualität wird das nichts ändern. Denke ich jedenfalls. Es gibt allerdings einen Art von Werbung, die ich persönlich hasse wie die Pest und die ich immer ungesehen wegklicke: das sind die Werbefenster, die Mensch vor den Augen rumtanzen, den ganzen Bildschrim einnehmen und man ewig suchen muss bis man das Wort „Schließen“ findet.

    Ich finde Werbung in Ordnung, muss sie mir weder angucken noch anhören, aber ich kann nicht etwas ablehnen, dass ich mir eines Tages vielleicht selbst zunutze machen werde. mal sehen, keine Ahnung. Ich weiß nicht, ob isch das lohnen würde. Im Moment steigen meine Besucherzahlen ordentlich an. Mal sehen, wie sich das entwickeln wird.

    in diesem Sinn ein schönes Wochenende.

    Herzlich
    Gitta

    1. Hi Gitta,

      Pop-ups mag ich auch überhaupt nicht. Die sind einfach zu aufdringlich. Würde ich nicht machen. Bei den Besucherzahlen bin ich jetzt nach rund einem halben Jahr (seit dem 12. September) bei 14.307 und 32.170 Seitenaufrufen bei rund 3 Minuten Verweildauer pro Besuch. Das finde ich schon recht ordentlich, ist aber keine Basis für wirkliche Kommerzialisierung. Von der VG Wort würde ich pro Beitrag rund 30 Euro bekommen, wenn diese jeweils 1.500 Mal geklickt worden wären. Das ist kein einziger Beitrag. Nicht einmal „Wenn Männer Damenunterwäsche kaufen“, der meistgeklickte Text. Vielleicht sind meine Erwartungen zu hoch oder ich zu ungeduldig oder zu ehrgeizig. Kann sein. Ich möchte einfach sehen, dass der Blog was bringt. Dass er im fiftyfifty-Prinzip funktioniert – geben und nehmen. Mir wäre es wichtig, das Gefühl zu haben, dass der Blog eine Bedeutung hat. Im wahrsten Sinn des Wortes meine Arbeit honoriert würde. Das ist momentan ein Online-Problem. Denn: Wenn ich nicht bezahlt werde, belaste ich den Markt. Ich biete etwas kostenlos, wofür andere eigentlich Geld nehmen. Die schreibende Zunft wird weiter belastet. Schon jetzt drängen viele Journalisten in den Werbebereich, weil die Umsätze bei den Printmedien zurück gehen. Und online ist vieles im Dumpingbereich. Schreiben erfährt vielfach keine Bezahlung mehr. Das ist keine gute Tendenz. Ich fühle mich damit nicht gut und denke manchmal: Das dürftest du nicht machen. Du dürftest eigentlich online keine kostenlose Texte bieten. Aber: Alle machen das. Spiegel online, die Zeit, Brigitte Woman. Rein werbefinanziert. Kaum Bezahlinhalte. Das ist ein Problem. Ein Dilemma, in dem ich auch stecke. Als Werbetexter werde ich für meine Arbeit bezahlt, als Blogger nicht. Gibt das Medium nicht her. Das ist mein persönliches Vergnügen nach dem Motto „mach es oder lass es“. Ich möchte es nicht lassen und ich möchte es nicht nach den momentanen Spielregeln machen. Bleibt noch die Möglichkeit: Vielleicht bin ich als Blogger nicht gut genug. Vielleicht gibt es für meine Texte, Fotos, Gedichte keine Zielgruppe. Das werde ich sehen. Einfach dadurch, wie sich der Blog entwickelt. Wie viele Menschen ihn zukünftig besuchen werden. Das Gute: Ich habe keinen Druck. Mein Geld verdiene ich durch das Werbetexten. Da bin ich gut, habe viel Erfahrung und einige treue Kunden, die meine Arbeit und Verlässlichkeit schätzen. Nur deshalb kann ich mir dieses exklusive „Hobby“ fiftyfiftyblog erlauben. Was natürlich unbezahlbar ist, sind die Erfahrungen und die Inspiration, die ich durch die Blogarbeit erhalte. Das ist schon eine ganze Menge wert. Und dann sind da die Menschen, du zum Beispiel, die mir hier ans Herz gewachsen sind und die ich samt des regelmäßigen Kontaktes sehr schätze. Deshalb bleibt es spannend, wie es weitergeht:)

      Liebe Grüße

      Jens

  7. Hallo Jens,

    ich muß da mal ganz dumm fragen. Wenn ich bei Amazon bestellen möchte, gehe ich in Deinem Blog über Amazon-Suchen? Denn Dein Amazon fiftyfiftyshop enthält ja nur bestimmte Artikel.

    Annegret

    1. Hi Annegret,

      genau. Einfach dort den Suchbegriff eingeben oder auf den Kasten klicken, dann öffnet sich Amazon und du kannst wie gewohnt dort einkaufen. Die Startseite kannst du auch bookmarken, dann genügt ein Klick und du bist ganz normal bei Amazon – allerdings mit Fiftyfiftyunterstützung:) Vielen Dank für deine Mühe und deinen Support!

      Liebe Grüße

      Jens

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