What a wonderful world…

Heute Morgen bin ich schon den Engeln begegnet. Dem Erzengel Michael im Stall, der im einfallenden Sonnenlicht und mit dem kleinen Bullen Buffi wie eine Krippe wirkte. Danach traf ich seine Frau Angelika, die mir vom Mondlicht heute Nacht erzählte. Von den Sternen, die auf die weißen Flächen leuchteten. Und heute Morgen hat sie oben auf den Hügeln die Sonne aufgehen sehen. Alles leuchtete Orange. Sie war, jetzt noch, ergriffen.

Hier herrschen gerade paradiesische Verhältnisse. Die Temperaturen sind auf Minus neun Grad gefallen, die Sonne scheint, am Himmel nur ein paar Wolken. Herr Cooper und ich haben uns mit der Kamera auf den Weg gemacht und haben erst Michael getroffen, der uns seine Kuh Alma und deren kleinen Bullen zeigen wollte. Ich rieche jetzt noch schön nach Stall. Was für eine Atmosphäre. Die Sonne fiel durch die Milchglasscheiben, alles, Sättel, Halfter, Führstricke hingen an ihrem Platz. Es herrschte Ruhe, ausgestrahlt von den Tieren, die keine Hektik kennen. Sehr schön.

Ich habe fotografiert. Und danach bin ich hoch auf die Weide, in die Schneelandschaft. Der kleine umgekippte Baum im Sonnenlicht. Reitet ohne mich weiter. Herrlich. Wunderbar. Klick. Klick. Klick. Ich weiß nicht, wie oft. Konnte mich gar nicht satt sehen. Nun sitze ich hier und schaue und gucke und wähle aus und bearbeite und müsste eigentlich putzen. Drückeberger und Co. KG. Kommt. Keine Sorge, Ela. Kommt. Mach ich. Die Bude wird glänzen wie der Schnee draußen. Naja, fast.

2 Antworten auf „What a wonderful world…“

  1. Hallo Jens,

    schöne winterliche Impressionen! Bei uns gibt es nur ein wenig Schnee. Habe aber trotzdem Kinder draußen gesehen, die mit Schneebällen geworfen haben. Meine Tochter hat Weihnachts-CDs herausgesucht. Jetzt kann Weihnachten kommen.
    So einen Besen wie Du ihn fotographiert hast, kenne ich auch noch, von meinem Opa. Solche hat er auch gemacht. Reisig (dünne Äste) wurde fest zusammengebunden mit sogenannten Strohbändern (Bändern, die auch in Pressen für Strohballen oder Heuballen verwendet wurden), zurechtgeschnitten und noch mit einem Besenstiel versehen. Diese Besen waren sehr gut für das Kehren der großen Tenne. Ich fand das eine schöne Tradition, solche Besen selber zu machen.

    LG
    Annegret

  2. Hi Annegret,

    das sieht hier ganz anders aus. Gestern Minus 9 Grad, heute gestiegene Temperaturen aber den ganzen Tag Schnee ohne Ende, bis es am späten Nachmittag anfing zu regnen. Ich habe Jim aus dem Sauerland abgeholt und bin fast nur über Schneematsch und feste Schneedecke gefahren. Das hat gedauert. Ansonsten hatten wir die Dorf-Nikolausfeier im Feuerwehrhaus mit Auftritt des Nikolauses und von Knecht Ruprecht. Gesungen, Kaffee, Torten. Urig.

    Dieser Besen ist auch selbstgemacht.

    Liebe Grüße

    Jens

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