Wann ist ein Mann ein Mann?

Spannend. Hätte ich beim Schreiben nicht gedacht, dass der Text von gestern solche Wellen schlägt und so viel Feedback erzeugt. Ich hätte mir mehr männliche Beteiligung gewünscht, aber so ist das im fiftyfiftyblog. Weshalb springen Männer auf solche Themen nicht an? Weil es um Fürsorge geht? Um soziales Miteinander? Um Erziehung? Um Familie? Sind das nicht genügend Hardfacts?

Wann ist ein Mann ein Mann? Herbert Grönemeyer, 1984. Eine ewige Frage. Ich zitiere mal wieder Sonia, die hier gestern einen spannenden Kommentar hinterlassen hat: „Das ist ein super wichtiges Thema, was der Coach euch da auf die Tafel geschrieben hat, liebe Männer:-). Als Frau von 40 Jahren kann ich nur bestätigen, dass es eine Menge erwachsener Männer gibt, die nicht so richtig in ihre Männlichkeit “initiiert” sind. Warum ich als Frau das spüren kann: es fühlt sich für mich GANZ anders an, in der Gegenwart eines Mannes zu sein, der in seiner Männlichkeit angekommen ist, als in der Gegenwart eines Mannes, der nur die äußerlichen “Männlichkeitsattribute”, die die Gesellschaft gerade schiebt, übergestreift hat.“

Die äußerlichen Männlichkeitsattribute. Äußerlichkeit. Muskeln, Größe, Auto, Karriere – mein Haus, mein Auto, mein Boot, hieß es da mal in einer Werbung. Menschen vergleichen sich, Männer vergleichen sich. Wenn sich Männer vergleichen, tun sie das gern und häufig in einer Art Wettkampf. Früher im Theater haben wir den ersten Probentag immer „Rüdenbeschnüffelung“ genannt. Da kamen die Schauspieler auf die Probebühne, während wir schon da saßen. Jeder kam rein und inszenierte sich, versuchte sein Revier mit seinem Auftritt abzustecken. Tiefe Stimmen, langgezogen: „Guuutennn Moorgeennn.“

Dominanzgehabe. Äußerlichkeit. Keine wahre Männlichkeit. Reiner Etikettenschwindel. Wenn es die Äußerlichkeiten nicht sind, die Muskeln, der Bart, das scharfkantige Gesicht, der hammerharte Händedruck, was ist es dann, was den Mann zum Mann macht? Zum wahren Mann?

Meine Meinung? Ich denke, Männlichkeit erschließt sich nicht über die Fassade. Nicht auf den ersten Blick. Nicht über das Erfüllen von John Wayne, Steve Mc Queen, Harvey Keitel, Mick Jagger, Brad Pitt, Johnny Depp oder George Clooney Klischees, die schon mal gerne als Blaupausen herangezogen werden. Sexiest Men alive.

Sonia sprach von männlicher Kraft auf energetischer Ebene. Von Souveränität. Ich denke, das ist ein Schlüsselwort. Wobei ich Souveränität als „sein, was ich bin“ verstehe. Kein Theater, kein Verstecken, kein Winden und Wenden, kein Mimikry, kein Chamäleon. Stattdessen: Leben, was ist. Authentisch. Der Mann ist nicht immer aus Stahl und muss nicht immer aus Stahl sein. Er muss nicht dominant sein und der Held und Schützer der Welt. Er kann sein, was er ist. Dazu muss er allerdings herausfinden, was in ihm steckt. Steckt da nicht der dominante Held drin, wird es natürlich schon etwas schwieriger, weil der gerne gefragt ist – als Klischee. Und gerne gezeigt wird. „Das ist ein wahrer Kerl.“ Bullshit. Ein wahrer Kerl ist, wer wahr ist. Wer nicht vorgibt, etwas anderes zu sein. Wer mit sich zufrieden ist und das lebt. Sich selbst, seiner Familie und seinem Umfeld gegenüber. Alles andere ist zum Scheitern verurteilt und führt nur zu Komplexen und merkwürdigem Männergetue und zweifelhaftem Männergehabe. Hamburg-Mannheimer Vertreter auf Dienstreise in Budapest.

Ich glaube, wir Männer leiden unter falschen Männerbildern. Haben zu viele Alben mit Abziehbildern beklebt. Der neue Mann ist der alte Mann. Der, der ist, was er ist. Und wenn er kein Held ist, scheiß drauf, wer braucht schon Helden, dann ist er das eben nicht. Ich denke, dass jeder Mann seine eigene Männlichkeit hat, die nicht verglichen werden sollte. Denn das führt immer zum Vergleich von Äpfeln und Birnen. Mir geht es übrigens genauso wie Sonia. Auch ich fühle mich am wohlsten mit Männern, die authentisch sind, nichts vorgeben, die keine Männermaske tragen. Für mich sind das auch Männer, um auf gestern zurückzukommen, die, so sie Kinder haben, als Väter ihren Mann stehen. Vom Wickeln übers Fußballbolzen bis zum Tränentrösten.

18 Antworten auf „Wann ist ein Mann ein Mann?“

  1. Hallo Jens,

    ja, das ist der Punkt. Ein Mann ist, der er ist. Nicht der, der er sein möchte, nicht der, den er versucht zu imitieren. Ein Mann muß nicht stark sein. Ein Mann muß nicht alles können. Er muß autentisch sein.

    Danke, Jens, daß Du am Ball bleibst, auch wenn wir Dich manchmal zu überrennen scheinen. Du hast es nicht leicht auf Deinem Blog.

    Viele Grüße

    Annegret

    1. Hi Annegret,

      schön, dass du unsere gestrige Diskussion nicht persönlich genommen hast und weiter am Ball bleibst. Ich fühle mich nicht überannt, eher bereichert. Das von Sonia gepostete Interview ist zum Thema übrigens sehr interessant: http://youtu.be/wIakU6bfrOI (Leider ist da ein leicht fieses Bild hinterlegt). Das bringt die Diskussion beider Beiträge – gestern und heute – auf den Punkt.

      Liebe Grüße

      Jens

  2. Jens, Danke, dass du Souveränität so schön auf den Punkt bringst. Zu sich selbst stehen, ja, das gefällt mir, von innen heraus echt sein.

    Have a great day!

    1. Hi,

      ich habe mit das Hüther-Interview angehört. Sehr klar der Mann, sehr inspirierend. Er spricht von der selbstbetrachtung als Schlüssel, um die im Hirn hinterlegten Programme auszuschalten. Die abgespeicherte Nummer „so hat ein Mann zu sein“. Fand ich richtig gut.

      Dir auch einen tollen Tag

      Jens

  3. Hallo Jens,

    ich fand und finde die Beiträge von gestern und heute sehr spannend. Und bedauere auch – ohne die sich beteiligenden Frauen ausschließen zu wollen – dass sich wenig Männer dazu äußern. Erfüllung des Klischees? ‚Echte Kerle‘ machen keine großen Worte?

    Zuerst mal vielen Dank für diese beiden Beiträge und auch an Sonja: gut gesagt!
    Ich denke, darum geht’s in jedem Leben: Sein, was mann/frau ist. Das ist und war Herausforderung. Und ist für jede/n nicht leicht, und täglich neu zu wiederholen. Die „Versuchungsfelder“ abzudriften, sind vielleicht (etwas) unterschiedlich, aber ‚der Gesang der Sirenen‘ dröhnt laut.
    Ich persönlich find‘ mich immer wieder an Abenden wieder, an denen ich mich frage: Was war denn das heute…? Und entdecken muss, dass ich auf der Strecke liegen geblieben ist…

    Viele liebe Grüße
    filo

  4. Hi filo,

    es hört nicht auf. Mag auch nach 14 das Grundgerüst – wie immer es aussieht – stehen, es geht weiter. Fahrradfahren ohne Stützräder. Den eigenen Weg suchend. Manche Menschen haben den vielleeicht von Anfang an und gehen glücklich und zufrieden die vorgezeichnete Strecke. Die meisten aber, und dazu zähle ich auch mich, suchen. Nicht grundlegend, aber verbessernd. Für mich ist das das Spannendste am leben, immer wider hinzusehen, was den mensch, was mich ausmacht, wo es sich lohnt, Dinge zu ändern. Für mich merke ich, dass das leben dadurch besser wird. Fester, klarer, kompakter. Und wenn dann solche Abende kommen, ist Trost da. Halt.

    Liebe Grüße

    Jens

  5. ‚Ne Menge was heute nachzulesen ist, hab‘ ich nicht seit gestern Fastentage der ganz eigenen Art :-).

    Ich bin nicht mehr ganz jung und habe die Wege einer Menge Männer gekreuzt, solche die es waren und solche, die es glaubten zu sein. Von all denen war mir mein Vater der authentischste. Er war Mann innen und außen. Übrigens lebten meine Eltern damals schon „fiftyfifty“. Er war, wie meine Mutter auch, immer da, sie waren immr verfügbar, wenn wir sie brauchten. Sie ermunterten uns stetst dazu uns auszuprobieren, uns selbst zu erleben und zu erfühlen, die Welt zu erobern und fingen uns auf, wenn das mal nicht so hinhaute. Mein Vater schämte sich seinen Gefühlen niemals, blieb dabei aber immer er selbst. Natürlich hatte er auch seine Schwachstellen, es wäre vermessen das zu unterschlagen.
    Er und mein Bruder, ein unschlagbares Duo. Er mit jeder von uns beiden Mädchen in sich auch. Alle gemeinsam, da gab es kein Vorbeikommen :-). Warum ich meine Mutter hier außen vorlasse? Es geht um Väter. Er war Vater und Mann innen und außen.
    Leider starb mein Bruder viel zu früh, als dass man hätte sagen können, welche Früchte dieser Baum getragen hat. Aber ich glaube er war auf gleichem und doch seinem eigenen Weg.

    Obwohl ich einen Sohn geboren habe, kann ich nicht sagen wie er und sein Vater klar gekommen wären, die Behinderung von Andreas unterband dies schon frühzeitig. Fußballspielen, bolzen, reden, quatschen, diskutieren bis der Wecker klingelt, da sein, unmerklich führen und leiten. All das war nicht möglich.

    Es geht nicht darum, dass und ob Mütter sich „raushalten“, sondern darum, dass Väter lernen die Sensibilität zu entwickeln ihren Söhnen de Weg dafür zu bereiten Männer innen und außen zu werden. Solange sich Mütter im Hintergrund halten, sich nicht in den Vordergrund stellen, Angst haben den Sohn loszulassen wird es gehen. Natürlich gibt es nur allzu oft die Situation, dass Männer weg sind, weil der Beruf es verlangt, oder dass Frauen ihre Kinder alleine groß ziehen, dann ist das halt so, man kann das nicht auf Fingerschnipp ändern.

    Herzlich
    Gitta

  6. Hi Gitta,

    in früheren zeiten war fiftyfifty ja viel verbreiteter, als die Männer noch im Dorf, in der Nähe arbeiteten und die Mahlzeiten gemeinsam eingenommen wurden. Die neue Arbeitswelt hat den mann ein wenig aus der Familie herausgestohlen. Den sieht man dann nicht zwischendurch vorbeifahren. ich denke, viele Kinder wissen gar nicht genau, was die Väter machen, weil sie das nicht sehen.

    Ich freue mich für dich, dass du so einen authentischen Vater hattest. Der Vater meiner Mutter, mein Opa Heinrich war so einer. Ich habe ihn sehr gemocht und gerne Zeit mit ihm verbracht. Er war Gärtner, hatte seinen eigenen Teich, an dem er morgens vor der Arbeit saß, er war Feuerwehrmann und ein Mann, dessen Wort Gewicht hatte. Ich habe ihn immer in den Ferien erlebt, wenn wir als Kinder in der Gärtnerei waren. Leider hatte auch er irgendwann einen schlaganfall und ich habe ihn im Rollstuhl geschoben. ich durfte das, obwohl er normalerweise selbst mit dem gefährt gekämpft hat. er wollte nicht aufgeben.

    Für seine Söhne war er zu streng, uns Enkel hat er gewähren lassen und gemocht. Es war ein schönes Gefühl, wenn er da war. Ich mochte ihn sehr. Stärke und Aufrichtigkeit.

    Du hast recht, was nicht ist, ist eben nicht. Da muss man Alternativen suchen. Es läuft halt nicht immer optimal. Aber dann kommt es darauf an, nicht in der vergangenheit zu verharren und seinen eigenen Weg zu gehen. man kann sich entscheiden, das zu tun.

    Liebe Grüße

    Jens

  7. Das war wenn dan kein reiner fiftyfifty, wirkliche Arbeitsteilung in allen Bereichen. Meine Eltern machten das so wir ihr das heute macht: fiftyfifty in allen Bereichen und trotzdem hatte jeder noch seinen eigenen Freiraum. Ich sehe sie so oft, wenn Du erzählst und nein ich bin nicht in einem Dorf aufgewachsen, sondern mitten in der Stadt und während meine Klassenkameraden und Freundinnen Angst hatten nach einer schlechten Note nach HAuse zu gehen sagte er immer: Kind erst mal nach Hause kommen, lass uns den Schaden beheben, denn nichts ist schlimmer als wenn ich nicht wüsste wo Du bist und nach einer Arbeit kommt die nächste.
    Und wenn ihr schwanger seid, dann kommt erst recht nach Hause. Wenn ihr etwas angestellt habt auch, denn nichts kann schlimmer sein als meine Angst um euch.

    Er selbst hat eine schlechte Erinnerung an seine Eltern gehabt, ich auch. Viel Distanz, keine Liebe, keine Umarmung nichts. Ich wundere mich heute immer und immer wieder wo er, der er das nie kennen lernen durfte all die Liebe für uns hergeholt hat.

    Okay, Schluss jetzt damit!

    Herzlich
    Gitta

  8. Wann ist ein Mann ein Mann? Ja, was ist denn ein Mann? Eigentlich ja ganz leicht zu erkennen. Warum tun wir uns damit so schwer? Ich glaube, es geht wirklich nur um das „bei sich sein“, egal ob Mann oder Frau, sich und anderen nix vormachen müssen und wollen. Es gibt starke und schwache Frauen UND Männer, sensible und unsensible etc. Die Rollenbilder lösen sich immer mehr auf, verwischen immer mehr. Im Grunde ist doch jeder einzelne Mensch ein einzigartiges Modell für Kinder, egal ob Mutter oder Vater. Deshalb ist es ja auch gut, wenn ein Kind wenigstens zwei solcher role models erlebt, besser sogar noch mehr, zB Oma und Opa, Onkels und Tanten, Lehrer etc. Ich erkenne auch hier nicht wirklich, was den Unterschied macht. Entscheidend ist das authentisch sein.
    Ich persönlich fühle mich z.B. eher nicht zu „Starken, großen, extrem selbstbewussten“ Männern hingezogen – das sagt aber nicht unbedingt etwas über das Mann-sein dieser Typen aus, sondern über mich und meine Persönlichkeit und meine Bedürfnisse.
    Wenn ich das jetzt noch mal so lese, was ich da geschrieben habe, macht es nicht wirklich Sinn, hmm….
    Wann ist der Mann ein Mann? IMMER, so oder so! – die Frage ist, ob er sich dabei wohl fühlt und ob andere sich in seiner Gegenwart wohl fühlen. Aber das solltet ihr Männer vielleicht wirklich noch ne Weile untereinander diskutieren, ich schau dann mal zu…
    So, Schluss ;-) – LG Uta

  9. Hi Uta,

    gar nicht so einfach mit dem Mannsein und darüber schreiben. Ist mir auch aufgefallen. Mus ich mal sacken lassen…

    Liebe Grüße

    Jens

    1. Hallo Gitta, ich glaube in der Tat, daher rührt die Unsicherheit vieler Jungen und junger Männer. Es ist eben nicht mehr so klar, wie ein Mann zu sein hat, weil Frauen in immer mehr Bereichen auftauchen, die früher Männerdomäne waren. Ich weiß wohl, dass das alle noch sehr am Anfang steht. Ich persönlich sehe in der Rollenunsicherheit, die ich erlebe (bei Männern UND Frauen) aber auch eine Chance zur Neubesinnung… mal sehn….

  10. Hallo in die Runde,

    nun, sich mit sich selbst zu konfrontieren macht uns schon mal Angst. Warum? Weil in jenem Moment wo ich genau hinschaue häufig die Brüchigkeit unseres Selbstkonzeptes sichtbar wird. Und hinter dieser brüchig werdenden „Schutzmauer“ sitzt nicht selten Schmerz, Wut, Verzweiflung, Trauer … Einsamkeit.
    Es braucht schon Mut, hier hinschauen zu wollen.

    Ich behaupte ja in meinen Statements auch häufig, dass hinter jeder Fassade ein kleiner Junge sitzt, der nach Zugehörigkeit und einem bedingungslosen angenommen sein von Männern schreit.
    Nicht die Frau kann sagen „Du bist ein guter Mann“. Woher soll sie das wissen? Sie steckt nicht in einer Männerhaut, fühlt nicht wie ein Mann, denkt nicht wie ein Mann. (Das gilt umgekehrt natürlich genauso!) Nur Männer können Männern sagen, dass sie gute Männer sind. Und nur von und mit Frauen können Frauen Ihre Weiblichkeit wirklich voll erfahren.

    Aber wo finden Männer in unserer Gesellschaft einen geschützten männlichen Rahmen, indem sie sich ihren Schmerzen, ihrem Leid, ihren Sorgen öffnen können und TROTZDEM als „richtige Männer“ anerkannt sind?
    Bei vielen „First People“ (den indianischen Ureinwohnern der USA) wurden die Jungen feierlich in den „Kreis der Männer“ aufgenommen. Danach war es völlig egal, ob der Mann die Kinder hütete, das Feld bestellte oder zur Jagt ging. Er war und bleibt ein Mann und gehört bedingungslos zum „Stamm der Männer“.
    Und dieser „Stamm“ war seine Kraftquelle, wenn er sein tägliches Leben allein oder mit Partnerin/Familie bewältigte.
    Seine „Tankstelle“ war der Männerkreis und nicht wie bei uns heute „die Familie“, die Mann wieder aufbaut, damit er morgen wieder in das (Business-)Feld ziehen kann.

    Gewagte These?

    Sinn und Segen
    Stefan

    1. Hi Stefan,

      diese Männerkreise sind wirklich wichtig. Für mich ganz banal: Mein Fußballtraining. Heiliger Termin! Mit den Jungs über den Platz toben, fluchen, schreien, Sprüche klopfen, lachen, tratschen, Bier trinken, Tabellen diskutieren, Trainer spielen, über Job, Familie, Frauen sprechen und auch mal tiefer abtauchen, wenn einer krank geworden ist, einen Unfall hatte, sich getrennt hat. Das ist für mich tatsächlich eine wöchentliche Kraftquelle. Im September fahren wir zusammen nach Norderney. Feiern, quatschen, Bier trinken. Das ist unbezahlbar.

      Liebe Grüße

      Jens

    2. Hallo Stefan,

      darf ich Dir widersprechen? Natürlich darfst Du als Mann Schmerz, Wut, Verzweiflung, Trauer usw. zeigen. Dadurch bist Du nicht weniger Mann. Emotionen gehören zum Leben. Sie zu verstecken, tut nicht gut. Keine Frau wird das als Schwäche ansehen. Was mich bei Männern stört, ist, daß sie ihre Emotionen verstecken. Ist es einfacher für euch, diese gegenüber anderen Männern zu zeigen als gegenüber Frauen?

      Viele Grüße

      Annegret

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