Winterimpressionen statt Winterdepressionen

Schnee_Wolken_red

Raus!

An die frische Luft! Heute Morgen schien hier ziemlich geil die alte Sonne auf die Winterschneelandschaft. Ich saß nach ausgiebigem Schlafen, da galt es was von Donnerstagnacht und einer Geburtstags- und Karnevalsfeier nachzuholen, lange und gemütlich am Frühstückstisch. Cappuccino, Schokocroissant, Brötchen vom neuen Bäcker. Die Meinungen sind geteilt. Da zieht sich ein Geschmacksgraben durch unser Haus. Ich habe das Glück, auf der Befürworterseite zu essen, wodurch ich mich auch in Zukunft auf samstägliche Schokocroissants freuen kann. Der Croissantteig ist fest, saftig und gut, die Füllung cremig schokoladig. Der Croissantansatz ist ein komplett anderer, aber was solls. Da habe ich schon andere Veränderungen überlebt.

Bäume im  Schnee_red

Da draußen schien dann wie gesagt die Sonne, was ja bekanntlich im Augenblick nicht so oft der Fall ist. Nun braucht der Mensch aber das Licht, um glücklich zu bleiben. Irgendetwas mit Hormonausschüttungen, Vitam D-Produktion und so. Herr Cooper und ich sind rauf auf die Höhe zum Nachbardorf. Dorthin, wo es diese riesigen Schneeflächen gibt. Bis zum Horizont und weiter in die Wolken – weil man bergauf geht. Kürzlich waren auf dieser Fläche zwei Kiter mit Snowboards unterwegs. Erzählt das aber nicht weiter, ich möchte den Hügel gerne noch länger für mich haben. Da ist sonst meist fast niemand. Unberührte weiße Flächen.

Baum_Schnee_Borner_red

Im Nachbardorf habe ich einen Milchkaffee getrunken, einen Grand Creme. Der Hausherr ist Franzose, der mich kürzlich mit einem wunderbaren Likör nach dem Essen verwöhnt hat. Den Namen des Likörs verrate ich nicht, weil das ein solcher Geheimtipp ist – geheimiger als das Coca-Cola-Rezept. So lecker.

Auf dem Weg hin und zurück habe ich die Kamera nicht weggepackt. Dauernd gab es was zu fotografieren. Allerdings war es teils so hell, dass ich ohne Sonnenbrille nicht laufen konnte. Ich wäre schneeblind geworden. Mindestens. Also gab es viel Kramerei mit Handschuhen an, Handschuhen aus, Brille ab, Brille auf, Deckel vom Objektiv runter und wieder drauf.

Viel Spaß mit den Fotos und viel Spaß mit der Sonne, die für morgen erneut angesagt ist. Ciao. Schönes, schönes Wochenende wünsche ich euch.

Jens_Mütze 2_red

4 Antworten auf „Winterimpressionen statt Winterdepressionen“

  1. Hi hi, sind aber schöne Bilder geworden, mit dem Gefrimel vorneweg! :)
    Das mittlere ist besonders, besonders… .
    Und der Rest klingt ja wohl auch ganz schön nach Gaumenschmaus! Visuell und gustatorisch!
    Ich will jetzt hier auch sofort ein Schokocroissant bitte-danke, aber vegan, heul!
    Und wer redet hier von Winterdepressionen, auf so schönen, weiten Wegen sausen die doch einfach an einem vorbei? Was? ;)

    1. Hi Sarah,

      bei Sonne und Schnee ist das hier unheimlich schön. Ich zieh mir dann die Wanderschuhe an, mummel mich dich ein, Sonnenbrille (sonst ist es viel zu hell) und los. Wenn es dann noch ein Ziel mit Kaffee und netten Leuten gibt, umso besser.

      Das Licht wirk wirklich.

      Liebe Grüße

      Jens

  2. Hallo Jens,

    ja, Winter kann auch schön, was Deine tollen Fotos beweisen. Ich sitze gerade am Rechner bei einem köstlichen Milchkaffee und die liebe Sonne, sie blinzelt von links ins Wohnzimmerfenster rein. Die Baggage schläft noch. Aber später müssen wir unbedingt raus, Vitamin-D-Tanken. Wichtig auch für die Seele.

    Danke für’s Mitnehmen in den Schnee.

    LG
    Annegret

    1. Hi Annegret,

      an solchen kalten Sonnentagen umwerfend schön. Komme gerade rein. War auf dem anderen Hügel im Dorf und ziehe gerade die Fotos auf die Platte. Die 32 GB-Karte war voll. Fotos aus vier Monaten. Das Licht macht tatsächlich gute Laune.

      Viel Spaß draußen und liebe Grüße

      Jens

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