Wir müssen reden…

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Freunde der Nacht, es kommt der Tag, da werden wir Rechenschaft ablegen müssen. Ob vor einem Himmelstor oder den Priestern und Priesterinnen der Vereinigung Armageddon, ich kann es euch nicht sagen. In jedem Fall wird es besser sein, dann mit einem Rucksack voller guter Eindrücke zu erscheinen und den Controllern etwas von guter Absicht und „ich wollte nur das Beste“ zu erzählen. Weil die natürlich nicht bescheuert sind und wahrscheinlich vorher bei den Akteuren der deutschen Vereinigung für den Psychologischen Test im Rahmen der Wiedererlangung einer Berechtigung-zur-Führung-eines-Fahrzeuges-auf-germanischen-Straßen gearbeitet haben, kann man denen kein X für ’nen U vormachen. Heißt das so? Sagt man das so? Sprichwörter sind mir ein Graus, weil die so Standard sind und immer gleich eingesetzt werden wollen. Sprache von der Stange. Igitt. (Ich meine, ich kann sie mir einfach nicht merken.)

Worum es hier geht? Bitte. Es ist Wochenende. Habt ein wenig Geduld, nur nicht drängeln, es ist genügend für alle da und ansonsten wird geteilt. Halbe-halbe.

Es geht um COZwei. Steigende Temperaturen. Ja. Klar, ne, draußen schweinekalt und der redet hier von… Kenn ich, weiß ich, hab ich oft gehört. Trotzdem wirds wärmer und die Klimakatastrophe ist menschengemacht. Basta. In meiner Familie will mir zwar jemand, der ein Buch gelesen hat, etwas anderes erzählen, aber wir kommen nicht weiter, wenn wir uns noch zehn Jahre nehmen, um zu überlegen, ob wir mal den Arsch hoch kriegen wollen.

Also geht’s jetzt los. Heute. Hier. Jetzt. Energie einsparen. Nein, vergesst es, wir reden jetzt nicht über Politik, Gesellschaft, Strategie, Zukunft. Die anderen. Stopp. Hier. Jetzt. Heute. Wir. Ganz konkrete, machbare, umsetzbare Energiewende. Watteinsparung. Darum geht es. Den Wechsel zu einem echten Ökostromanbieter habe ich euch bereits vorgeschlagen. Gibt es in Deutschland nur vier von. Infos hier, Wechsel jetzt. Das war Punkt 1. Das ganze Ökogerede der anderen Anbieter ist Verarsche mit umdeklariertem Strom. Das ist Atomstrom & Co. mit ’nem Greenlabel-Sticker. Die wollen nur Geld verdienen, alles andere ist denen Piepe.

Nächster Punkt. Haut die Glühbirnen und Halogenbirnen raus. Nun gibt es viele vor allem auch intelektuelle Streiter, die die Glühbirne retten wollen. Aus nostalgischen Gründen und wegen des Wohlbefindens und der Wärme und überhaupt. O.K. Kann man so sehen. Und den Zähler kreisen lassen und die Nachfrage hoch halten und es akzeptieren, wie es ist. Sollen doch die anderen, oder die Politiker oder die Wissenschaftler oder…

So läuft das nicht, Kinder. Das geht nicht. Wir können die Welt nicht retten, wenn wir keine Kompromisse machen und im Alten verharren. Wir müssen uns bewegen. Machen, tun, verändern. Das ist der Job. Move your little ass, baby. Do it.

Wie denn jetzt? Schraubt, steckt einfach neue Birnen rein. Nicht diesen Energiesparmist mit Quecksilber. Die sind out. Gehen die kaputt, muss man sehen, dass man wegkommt. Die sind das, was sie sind: Von Anfang an Sondermüll. War gut gemeint, aber is einfach nix. Schrott. Irrweg. Und was jetzt?

Drei Buchstaben, die sich auf Ade reimen. Glühbirne und Energiesparlampe Ade, stattdessen LED. Die sinds gerade. Statt 60 Watt brauchen die 9 Watt. Also nur rund ein Sechstel. Das ist doch mal eine Einsparung, die sich sogar ziemlich schnell rechnet. Ein Jahr und die Kohle ist drin. Und dazu kommt, dass die Teile lange leben, weil die keinen Glühfaden haben.

Und wie ist das Licht? Ist jetzt O.K. Die neueste LED-Lampen-Generation gibt es auch in warmweiß. Sieht gut aus, kommt gut rüber. Ist machbar, fühlt sich warm, schön, überzeugend an. Ich habe den Test gemacht und bin überzeugt. Also: Den alten Kram raus, investieren, den neuen Kram rein. Ich habe euch eine Infoseite rausgesucht, die ganz gut erklärt, wie der Stand der Dinge und der Technik ist. Lest mal nach, macht euch mal schlau. Fazit: Energiewende ist machbar. Zuhause.

Und da wäre noch etwas. Die Heizungs- bzw. Umwälzpumpe. Würden die Energiefresser in allen deutschen Häusern rausfliegen, wäre schon viel erreicht. Die alten Pumpen laufen und laufen mit 60, 70, 90 Watt. Die neuen sind intelligent und brauchen nur 7 Watt. Auch hier habe ich euch eine Infoseite rausgesucht. Auch hier kann Energiewende mit durchaus vertretbarem Aufwand betrieben werden. Wer will und kann, kann so eine Pumpe sogar selbst günstig online kaufen und einbauen. Pumpenhersteller wie Wilo oder Grundlos sagen einem, welche Pumpe man durch welche ersetzt. Unsere haben wir samt Heizung im letzten Jahr ausgetauscht. Hab halt ein wenig Schiss vor den Armageddon-Controllettis.

So. Das musste mal alles gesagt werden. Schön, dass wir drüber geredet haben. Ist ja wichtig, sich mal offen auszutauschen und gemeinsam die Weltrettung anzugehen. Macht mal, ne. LEDs gibt es übrigens völlig emotionsfrei günstig auf ebay. Vielleicht bestellt ihr mal welche zur Probe. Schaut, wie die passen, ob ihr mit dem Licht klar kommt und dann Austausch auf ganzer Linie und im großen Stil. Ihr müsst nur wissen, welche Fassung ihr braucht und welche Wattzahl. Das seht ihr auf ebay. Wenn jemand ’ne bessere LED-Quelle hat, gerne im Kommentar posten. Haut rein. Ciao, ciao.

Django Unchained – großes Kino mit Tarantino, Waltz, Foxx

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Lange angekündigt, jetzt getan. Ich wollte ein wenig Zeit und Muße haben. Den Kopf frei, kein großes Projekt zwischen den Ohren. Gestern Abend nun habe ich „Django Unchained“ gesehen. Vorher habe ich mir Augen und Ohren zugehalten, um nichts mitzubekommen, was nicht ganz einfach war, weil Tarantino, Waltz und Django hypen. Abflug zu den Sternen – auf dem Sunset-Boulevard. Also habe ich zum Beispiel dieses Interview mit Quentin erst heute Morgen gelesen.

Es ist Kerlskino. Es ist verspielt. Es ist Theater. Christoph Waltz hat deutliche Spuren hinterlassen. Das ist gut und auch ein wenig schlecht. Waltz ist zwar beim Film, aber von Hause und Herzen her Theaterprotagonist. Er macht die Leinwand zur Bühne, das Kino zum Filmtehater. Jedes Wort, jeder Satz ist süffisant ausgekostet, den Mitspielern spöttisch vor die Füße gekullert. Mit so einer Rampensau wird es eng auf dem Zelluloid. Natürlich ist Waltz grandios. Das hat ihm einen Golden Globe eingebracht und einen Oscar wäre das auch wert. Allemal. Frech, eloquent, wach, begeistert ist er. Voll dabei. Absolut auf der Höhe jeder Szene. Nur. Kleines Abzügchen, werden die Szenen dadurch manchmal zu Kammerspielen. 165 Minuten, von denen sich Waltz die ein oder andere reserviert hat. Aber. Trotzdem. Fantastisch gespielt. Ich habe sehr gelacht, oft. „Django Unchained“ ist in dieser seltsamen speziellen Tarantino-Manier gleichzeitig brutal und lustig.

Da wird eine Frau weggepustet mit einem fetten Südstaaten-Colt und das Kino lacht. Er ist eben ein Meister und so hat es sich Quentin auch nicht nehmen lassen, wie Alfred himself mitzuspielen. Und mit einem großen Filmbumms zu verschwinden. Aufgelöst, pulverisiert, weg von der Leinwand.

Es ist ein großes Thema, die Sklaverei. Und Jamie Foxx als schwarzer Rächer und Befreier hat es nicht leicht, weil er nicht albern darf. Er muss seine schwarze Frau befreien, sich an den weißen rächen und schweigsamer Held sein. An der Seite von Waltz. Als Django ist er eine Art gerechter John Wayne. Cowboy. Auf der Stirn steht Gerechtigkeit, Schützer der Witwen und Waisen und Unterdrückten. Sein Blick: finster. Sein Colt: locker. Sein Hut: schwarz. Seine Frau: wunderschön. Passt also.

Von Italo-Western ist die Rede. Charles Bronson, „Spiel mir das Lied vom Tod“. Tod sind am Ende viele. Auch Leonardo DiCaprio, der als skrupelloser Südstaaten-Sklavenhalter namens Candie einen Hang zum Bonbon hat, weshalb der schöne Mann mit schwarzen Zähnen auftreten darf. Arme Frauenwelt. Da ist er so nah, so groß im Bild und dann Karies. Ih. Kerlskino. Die Jungs hatten sicherlich viel Spaß. Besonders auch beim Showdown. Einer gegen alle. „Zwölf Uhr mittags„. Django ist Garry Cooper. Nimmt es mit allen auf, was ihn fast seine Männlichkeit kostet.

Den ganzen Film über dachte ich, gleich kommt die brutale Sklavenhalter-Szene, in der es richtig fies wird. Kam nicht. Blut allerorten, eine Szene auch nicht ganz so schön, aber alles in allem nicht dieser Kunta-Kinte-Roots-Quäl-Mist. Natürlich geht es den Sklaven auch bei Tarantino nicht gut. Im Gegenteil. Aber er setzt nicht auf diese perfide Brutalität, sondern lebt sich lieber in Schießereien aus, in denen es natürlich splattermäßig zugeht. Krawumm, fetz, Körperteile weg. Wie er das hinbekommt, dass das nicht seelisch grausam und Freude verstümmelnd wirkt, weiß der Henker. Man bewahrt die gute Laune und geht durchaus bestens unterhalten aus einem Film, der Sklaverei thematisiert. Oberflächlich? Nein, durchaus nicht. Aber eben auch nicht im Klischee. Ähnlich wie in „Inglourious Basterds“. Da wird das Nazi-Bashing auch relativ frisch und ohne Moralgebärden abgehandelt. Die kriegens einfach auf die Fresse, was dann ja auch mal Spaß macht. Keine Angst mehr vor den bösen Hakenkreuzis oder Schwarzenpeitschern, weil die unterlegen sind. Und es sind eben nicht heranreitende Kavelleristen, die befreien und für Gerechtigkeit sorgen, sondern Schwarze und Juden by themselve. Das finde ich sehr gut. Sehr charmant. Sehr aufgeklärt. Ihr habt da noch eine Rechnung offen? Das Gedemütigtsein steht noch im Raum? Die Angst? Wisst ihr was, haut die einfach mal um, schreibt Geschichte anders, dreht den Blick. Auch hier: Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit, äh Geschichte. Alles kann man auch mit anderen Augen sehen. Durch die Augen von Django und Dr. Schultz (Mr. Waltz) sieht die Welt schon anders aus. Das ist nicht die historische Wahrheit, aber doch ein gutes Gefühl.

Bleibt also das Fazit. Sollt ihr? Sofern ihr es noch nicht getan habt, oder sollt ihr nicht? Ich bin der Meinung, ihr sollt, sofern euch Filmblut nicht schreckt. Lohnt sich auf jeden Fall und gehört cineastisch zu den must-haves.Tarantino ist für mich aktuell der Regisseur. Sein Gesamtwerk ist heute schon unsterblich. Für mich ist es wunderbar, das Entstehen zu verfolgen. Ich bin jetzt schon gespannt, wie es weitergeht. Was kommen wird. Dabei hoffe ich, dass ihn Hollywood nicht komplett erfassen und verändern wird und er seine Unabhängigkeit als Filmer behält. Wir werden sehen.

Zum Foto oben: Da ich kein Django-Material verwenden kann, habe ich heute Morgen Ketten fotografiert. Also Lichter, die man als Ketten sehen könnte. Imaginäre. Jetzt erklär ich das, wo ihr das doch sehen sollt. Das sind die Lichter unseres Dorfes oben von der Höhe. Und dann die Kamera im Kreis geschwenkt. Zack.

My own big apple.

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Sie wollten es. Haben mir gesagt, ich solle es tun. Ich wusste nicht, wollte nicht. War nich mein Ding. Ich habe immer gesagt: Brauch ich nich. Wenn ich es mal ausprobieren würde, dann, ja dann. Was denn? Wäre ich dann verloren oder was? Für immer? Kein Schritt zurück mehr? Den Rubikon überschritten? Was glaubt ihr denn?

Einer sagte: Herr Schönlau, das kann nicht ihr ernst sein. Ich lächelte ins Telefon und hauchte: Doch. Tatsächlich. Das sind und Bits und Bytes, Handwerkszeug, die keinen Gedanken besser oder tiefer machen. Statussymbole, fast hätte ich gesagt Schwanzverlängerungen.

Nun, ihr wisst, wovon ich rede. Ihr habt das Foto gesehen, diese Welt da oben voller Äpfel. Das angeknabberte Paradies. Apple.

Und nun. Ich auch. Kurz vor Weihnachten. Eines Jobs wegen, für den ich Keynote brauchte. Die Präsentation in der Schweiz. Da habe ich nachgegeben und es mir bestellt. So ein kleines Macbook. In der Familie war ich bis dahin der einzig Applefreie und ich habe mir etwas drauf eingebildet. Konsum. Markenprolls. Jobshörige.

Und jetzt? Was soll ich sagen. Schön, ja. Komplett aus Alu. Ziemlich gut verarbeitet. Alles funktioniert sanfter, eleganter. Es ist verführerisch. Nun arbeite ich mit beidem. Nein, letztlich sogar mit einem PC, einem Windows 8 Notebook und einem Macbook.

Mein Fazit? Wisst ihr, es ist mir nach wie vor ziemlich scheißegal. Ich brauche Word, ich brauche einen Browser und der Rest ist Spaß am Schreiben und Lust auf Arbeit. Ich vergesse es einfach. Manchmal denke ich: Mensch, was klappern die Tasten. Dann weiß ich, es ist kein Mac. Manchmal denke ich aber auch beim Mac, da fehlt mir jetzt irgendetwas aus Windows. Irgendein geliebter Shortcut.

Das Wichtigste ist eh meine kleine Festplatte, mit der ich zwischen den Geräten switche. Dazu musste ich sie umformatieren, damit sie auf Mac und PC läuft.

Jetzt bin ich also ein MacDos’ler, mal wieder Hybrid, dem es egal ist. Manchmal verstehe ich die Welt nicht. Den Hype, die Ausschließlichkeit, das bedingungslose Fan-von-etwas-sein. Warum müssen wir uns immer entscheiden? Für und gegen etwas sein? Es nicht einfach so nehmen, wie es gerade kommt? Da liegt immer auch ein wenig Snobismus drunter. Ein Ausschließen, Abgrenzen. Deshalb: Apfel oder Birne, was solls?

Mal ein wenig zurückblicken und zurückklicken

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Ihr Lieben, heute gibt es mal ein paar Zahlen. Meine andere Seite. Wisst ihr, dass ich Abi mit Mathe-Leistungskurs gemacht und später zwei Semester Bauingenieurwesen an der RWTH Aachen studiert habe? Zahlen finde ich gut, weshalb ich ab und an in die Statistik schaue.

Seit es den fiftyfiftyblog gibt, also seit dem 13. September 201o, wurde die Seite 70.000 mal aus rund 102 Ländern aufgerufen. Die Besucher/innen schauten sich durchschnittlich zwei Seiten an und blieben 2:28 Minuten. Da wurde also schon eine ganze Menge Zeit investiert, um hier zu gucken und zu lesen.

Klar, die meisten Besucher/innen kamen aus Deutschland, NRW, Köln. Gefolgt von Österreich, Schweiz, USA, Niederlande, Kanada, UK, Italien, Neuseeland… Die 671 Beiträge wurden 5.560 mal kommentiert. Danke, sehr aufmerksam. Hat mich immer wieder gefreut:) Und freut mich weiterhin…

So. Jetzt wird es spannend. Was wurde denn am meisten geklickt? Muss ich was zu sagen. Sehr viele Besucher, die oft nicht lange bleiben, kommen über Google. Deshalb haben manche Texte, die in irgendeiner Form was mit Sex zu tun haben odr das Wort beinhalten, hohe Klickraten. Das Web ist versext. So isses. Die Nummer 1 ist aber ein anderes Thema. Vernazza. Da haben viele Leute damals gegoogelt, als die Schlammlawine den Ort durchzogen hatte und Google hat das Wort Vernazza im fiftyfiftyblog oft gefunden. Da dachte die Maschine, ich sei Spezialist. Ich würde zwar eher sagen ein Fan, aber, nun gut, so ist das zwischen Maschinen und Menschen. Also hier das aktuelle Ranking, natürlich mit der Absicht, euch mal wieder in die Vergangenheit des Blogs zu jagen. Denn manchmal finde ich es schon schade, dass da so viele Artikel im Archiv liegen und quasi Geschichte sind. Nun ist mir aber auch klar, wie viel Arbeit das ist, 671 Beiträge zu lesen. Vor allem, wo die teilweise in der Länge ausufernd sind.

Was ich euch ans Herz legen möchte, sind die Gedichte. Es würde mich freuen, wenn ihr ab und an unter der Rubrik Lyrik ein wenig stöbern und lesen würdet. Ich mache das, was aber natürlich auch als Eitelkeit interpretiert werden könnte. Ist natürlich nicht ganz so – für mich ist der fiftyfiftyblog ja mein ganz persönliches Tagebuch, in dem ihr mitlesen könnt und das ich natürlich auch für euch schreibe. Dennoch enthält es für mich spezielle Informationen, wie ihr euch denken könnt. Erinnerungen. Verankert. Bilder. Gefühle.

Hier also das Beitrags-Ranking:

1. Vernazza, Monterosso zerstört oder was?

2. Ziemlich beste Freunde

3. Wenn Männer Damenunterwäsche kaufen…

4. fuckyouverymuch.dk – erfrischend anders:)

5. Duschgespräche unter Männern!

6. “Der Mensch ist, was er tut. Nichts anderes.”

7. Flotter Dreier zu viert!

8. Kusmi Tea DETOX

9. Jean Paul Sartre: Der Mensch ist zur Freiheit verdammt.

10. Eure persönliche Weihnachtsbotschaft ist gefragt!

Jetzt habe ich mir echt die Finger wund geklickt, um die ganzen Links hier rein zu bekommen. Das ist nun also die Liste der meistgeklickten Beiträge. Leider kein Gedicht darunter. Ein Gedicht kommt erst auf Platz 29: Love you. Dann wünsche ich euch viel Spaß mit den Zahlen, Geschichten, Gedichten…

Sanfter Sonntag sometimes Sinnlichkeit

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Woodkid läuft. Nach Iron möchte ich euch nun noch die Videos zu Brooklyn und Baltimore’s firefly/Stabat mater kurz vorstellen.

Es ist ein chilliger Sonntag und nach den Jobs der letzten Wochen ist ein wenig Ruge eingekehrt, um mir mal wieder Raum und Freude für meine eigenen Gedanken/Themen/Welten einzuräumen. Fotos, ein Gedicht, Texte. Durchatmen. Den Text hier schreibe ich, während zunächst Brooklyn läuft. Per Youtube und über meine Anlage. Ein wunderbarer Filmer und Sänger – zwei Talente, die uns die Welt geschenkt hat. Seht ihr, wie er im Bus fährt. Das Spiegelbild. In Gedanken fahre ich mit. 1999 New York. Alleine. A little man in New York. Straßen rauf, runter. Geguckt, gelächelt, in Cafes gesetzt, die Bilder speichern. Im Kopf. Staunen, Menschen sehen, verwandeln. Der Hut vom Times-Square. Wie der von meinem Urgroßvater. Die Finger über die Saiten. Leise Töne, gefühlvoll. Ich mag Männer wie Woodkid, die beides können. Greifen, loslassen. „My heart belongs to Brooklyn.“ Mein Herz gehört. Wer weiß. Egal, jetzt. Hier.

Da kommt mir Woodkid gerade recht, den Rahmen zu schaffen. Die Kraft, die Gemütlichkeit, das sanfte Sinnen.

Mal wieder auf meinem Bett. Habe mich zurückgezogen bei offener Tür. Heute Mittag war ich mit Jim, Zoe und Herrn Cooper im Schnee. Wir sind auf in Stein gemeißelten Text gestoßen. In einer Höhle. Wir haben einen Hügel erklommen, sind ihn herab gerutscht, haben auf einem Parkplatz gesungen und mussten auf die versprochenen Waffeln verzichten, weil das Restaurant Betriebsferien hat. Der Wildenburger Hof. Wieder schiebt sich ein Koch ins Bild, der in diesem Fall durch Abwesenheit glänzt.

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Woodkids Geigen in Paris und die Bilder lassen mich schwach werden. Augen schließen, zurücklehnen, schreiben unterbrechen.

Die Bilder der letzten Tage, Wochen. Frankfurt, Schweiz, gestern Bad Sassendorf. Ich hänge sie euch unkommentiert an. Eine Reise, ein Durchfliegen, eine Geschwindigkeit.

Nächste Woche Django Unchained. Habe ich mir aufgehoben. Als Bonbon, Pralines. Kleiner cineastischer Schatz. Ein besonderer Abend. Ein wenig Erwartung schüren, alles auf eine Karte setzen.

Ich wünsche euch eine schöne Woche. Gute Ideen, freundliche Kontakte, beseelte Gefühle und leckeres Essen:) Ciao.

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