fiftyfifty durch fifteen

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Jahresrückblick

2015. Nun. Weltweit kein ganz einfaches Jahr. Für den fiftyfiftyblog ein ruhiges Jahr. Aus den verschiedensten Gründen habe ich mich zurückgehalten. Weniger geschrieben, weniger kommentiert. Wegen Arbeit, wegen Konzentration auf andere Dinge, oft wegen Sprachlosigkeit. Geht in der Welt draußen ab, was gerade in der Welt draußen abgeht, ist es schwierig über die kleinen, schönen Dinge zu schreiben. Und es gibt schon so viele Meinungen und Kontroversen und Auseinandersetzungen. Ich hatte keine Lust, das Facebook-Polit-Geplapper hier rüber zu ziehen und mir komische Leute in den Blog zu holen. Manches auf Facebook hat mich wirklich irritiert.

So kommentiere ich hier mein persönliches Jahr 2015 in Bildern, die ihr noch nicht kennt. Es hat gestern Abend fast vier Stunden in Anspruch genommen, die Fotoordner 2015 zu durchforsten. Sherlock in eigener Sache. Es sind Jahr für Jahr so viele Fotos. Irgendwann muss ich fotografisch mal lernen, mich zu konzentrieren. Norbert van Ackeren hat mich kürzlich gefragt: „Was ist deine Bühne?“. Das beschäftigt mich nun seit fast 2 Wochen.

Was ist meine Bühne? Schwierig, als Tausendsassa seine Bühne zu beschreiben. Wie passt das alles zusammen? Die Fotos, der Blog, die Gedichte. Wo ist die Linie? Wo ist der Weg? Wo ist das Ziel? Oder ist das egal? Nun. Wer weiß.

Viveka hat mir bei der Auswahl geholfen. Es sind Fotos, die in Essen, Nosbach, Köln, Paris und Schiermonnikoog entstanden sind. Das gibt schon ein ganz gutes Bild. Attendorn fehlt. Die Agentur, die FETTE BEUTE. Die spielt natürlich eine ganz wichtige Rolle, aber in diesem Blog geht es nicht um Arbeit. Texte, Konzeptionen, Strategien, wenn ich damit erst einmal anfange…

Jetzt habe ich übrigens tatsächlich frei. Heute Morgen der letzte Job. Drei Interviews mit Leuten, die Outdoor unterwegs sind. Schweden, sächsische Schweiz, Türkei. Ein Paddler, ein Freikletterer, ein Kartograph. Ich mag diese Gespräche, weil sie Bilder im Kopf produzieren und meine Welt erweitern. Ein klein wenig reise ich mit. Jetzt ist für 2015 Feierabend.

Heute Nacht machen Viveka und ich uns auf den Weg nach Paris. Die Wohnung ist gemietet, wir werden gegen 13 Uhr erwartet. Hach. Liberté.

Was bleibt: Ein Dank an euch. Dass ihr dem fiftyfiftyblog die Treue gehalten habt, obwohl er nicht mehr so oft veröffentlicht wie bislang. Ich hoffe, er gefällt euch trotzdem noch. Ich wünsche euch einen glatten Rutsch und ein fettes Jahr 2016 mit guten Zutaten. Lasst es euch schmecken. Bis denne.

Januar 2015 - mit Viveka und Cooper auf Jochens Wiese im tiefen Schnee.
Januar 2015 – mit Viveka und Cooper auf Jochens Wiese im tiefen Schnee.
Februar 2015 - Essen, Lichterwoche in der Gruga
Februar 2015 – Essen, Lichterwoche in der Gruga
März 2015 - in Vivekas Wohnung, den Frühling ins Haus geholt
März 2015 – in Vivekas Wohnung, den Frühling ins Haus geholt
April 2015 - mein Geburtstagsgeschenk zum Fünfzigsten - Paris mit Viveka, Nachtspaziergang an der Seine
April 2015 – mein Geburtstagsgeschenk zum Fünfzigsten – Paris mit Viveka, Nachtspaziergang an der Seine
Mai 2015 - Zeche Zollverein, Kunstausstellung in einem sehr besonderen Gebäude
Mai 2015 – Zeche Zollverein, Kunstausstellung in einem sehr besonderen Gebäude
Juni 2015 - Geschenke von Max, Kunstfahrt in die Provence
Juni 2015 – Geschenke von Max, Kunstfahrt in die Provence
Juli 2015 - endlich Urlaub, abhängen im geliebten Levanto
Juli 2015 – endlich Urlaub, abhängen im geliebten Levanto
August 2015 - ein weiteres Steinpilz-Jahr, kulinarische Highlights vor der Tür - so lecker: Am liebsten als Risotto
August 2015 – ein weiteres Steinpilz-Jahr, kulinarische Highlights vor der Tür – so lecker: Am liebsten als Risotto
September 2015 - eine Art zweiter oder dritter Heimat, das Labor am Ebertplatz in Köln - hier im Anschluss an die Karl Valentin Lesung: Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit
September 2015 – eine Art zweiter oder dritter Heimat, das Labor am Ebertplatz in Köln – hier im Anschluss an die Karl Valentin Lesung: Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit
Oktober 2015 - Schiermonnikoog, wieder und wieder - mit Herrn Cooper und dem Rad am Deich entlang
Oktober 2015 – Schiermonnikoog, wieder und wieder – mit Herrn Cooper und dem Rad am Deich entlang
November 2015 - St. Martin im Dorf, von Haus zu Haus - hier in der Feuerwehr - im Bild die Abgasschläuche - die Feuerwehr ist ausgeflogen
November 2015 – St. Martin im Dorf, von Haus zu Haus – hier in der Feuerwehr – im Bild die Abgasschläuche – die Feuerwehr ist ausgeflogen
Dezember 2015 - im Ofenzimmer. Weihnachten mit Jim. Abend mit Viveka bei Ofenfeuer und Kerzenschein - Fotoauswahl für den Blog
Dezember 2015 – im Ofenzimmer. Weihnachten mit Jim. Abend mit Viveka bei Ofenfeuer und Kerzenschein – Fotoauswahl für den Blog

6 Antworten auf „fiftyfifty durch fifteen“

  1. Lieber Jens, vielen lieben Dank für den schönen Bilderrückblick! Auch wenn Du nicht so viel geschrieben und berichtet hast, deinen Blog habe ich immer wieder besucht, schon der Fotos wegen. Deine Bühne ist vielleicht der Vielfältigkeit wegen eine runde Arena… fiel mir so ein während ich soeben gelesen habe. Auch Dir und deinen Lieben einen guten Rutsch in das neue Jahr 2016! Vielleicht begegnet man sich ja mal persönlich, fände ich schön. Liebe Grüsse, Danièle

    1. Liebe Danièle,

      herzlichen Dank. Für Treue, Kommentare, Aufmerksamkeit.

      Runde Arena. Vielleicht. Mit wechselndem Programm. Für 2016 wünsche ich dir alles Liebe und Gute und viele Ideen für neuen Schmuck. Villeicht klappt es mal, wenn ich in München bin, mit einem Treffen.

      Liebe, liebe Grüße

      Jens

  2. Lieber Jens,

    ich wünsche dir ein erfolgreiches Jahr 2016, viel Gesundheit, Liebe und Glück!

    Man geht einen Weg miteinander, manchmal lange Zeit, manchmal nur kurze. Ich komme ab und an und lese, nicht mehr so oft wie früher, aber das wird Dir mit meinem Blog nicht anders ergehen. Es ist viel passiert in 2015 und wird noch mehr in 2016 sein und manche Blogs werden dann stumm bleiben, weil alles gesagt und geschrieben ist und Idioten an anderer Stelle verbale Macht übernommen haben. Sollen wir das zulassen? Ich weiß es nicht. Wir werden älter, nicht alt, aber nicht immer muss ich überall mitmischen.

    Ich habe es oben bereits geschrieben: Dir und Deiner Familie, Viveka auch, einen guten Anfang für das Jahr 2016 und dann nach seiner Zeit ein gutes Jahresende. Ich werde ab und an vorbei kommen und schauen was sich hier tut.

    1. Liebe Gitta,

      thanx. Yep, es passiert viel und es ist nicht ganz einfach, sich zu verhalten. Die Bühne ist groß und wie mein Vater sagt: In der Nacht begegnen einem finstere Gestalten. Hätte nicht gedacht, dass auch bei uns in diesem Lande so viele unterwegs sind. 2015 war das Jahr der Gutmenschen, über die immer wieder alle gelacht haben, und die nun gezeigt haben, was Kümmern heißt. Am Dortmund am Bahnhof, die Glatzen grölend, die Helfer helfend.

      Einmischen. Ich mag es nicht mehr mit Worten machen. Zu viel Geschreie, zu viel Behauptung. Taten. Machen.

      Ich wünsche dir und deinen Lieben viel Gutes, Schönes, Inspirierendes.

      Liebe Grüße

      Jens

  3. Supi, Jens! Aber so irgendwie #konkret# haste auch nix gelernt, letztes Jahr und so, oder?
    Das heisst naemisch/anaemisch „wegen #komma# weil“ ####
    Ich wusste nie, wozu # auf der Tastatur gut ist. Und ich moechte es auch nicht mehr wissen.

    Alles Liebe und Gute fuer 2016.
    PUNKT. Nicht #.

    1. Darling,

      hä? # Komma Punkt Strich- Nix verstehen. O.K. 2015, ein wenig benebelt. Die Taste # ist für Explosionen und andere special effects.

      Petra, hau rein. Lass 2016 nichts anbrennen und: Enjoy. Whatever, however. Hauptsache, es macht Spaß.

      Viele liebe Grüße

      Jens

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